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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Das Leben mit 12...
Eingestellt am 08. 02. 2004 20:13


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Mona MĂŒller
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2004

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Kapitel 1

Ich und mein Leben

Ich bin’s, Mona. Mona, 12, aus der Klasse 6 b. Romantisch, manchmal nah am Wasser gebaut, leicht rundlich. Mit einer Mutter aus LĂŒbeck, einem Vater aus dem SchwabenlĂ€ndle, 2 Zwergwiddern (Nani und Nona) und einem Leben, dass zwar manchmal kompliziert, aber doch schön ist. Kompliziert an meinem Leben ist so das Übliche. Jungs (Liebe), Stress in der Schule, Stress mit Nani, Nona und Vanni, Sanny, Kiki, Li, Tess und Laura (meinen Freundinnen). Außerdem habe ich einen Drang zum Shoppen gehen, zu Schokolade und fernsehen. Ich spiele gerne Fußball, tanze, lese, faulenze, und so weiter und sofort. Ich bin eben ein ganz normales MĂ€dchen, mitten in der PubertĂ€t. FĂŒr Eltern heißt PubertĂ€t, dass die Kinder zickig werden, immer ihren Kopf durchsetzen wollen und aus ihren „kleinen SpĂ€tzen“ langsam große Erwachsene werden, die immer mehr Pflichten und Stress haben mĂŒssen.
FĂŒr „Kinder“ heißt PubertĂ€t vor allem, dass man endlich einen Freund will und wann wohl endlich die Titten grĂ¶ĂŸer werden oder das 1.te Barthaar sprießt. Und fĂŒr MĂ€dchen ist die PubertĂ€t richtig schlimm, weil sie da ihre Tage kriegen und sich mit so etwas wie OB’s beschĂ€ftigen mĂŒssen. Außerdem wollen sie lĂ€nger aufbleiben und viel mehr Freiheiten haben. So ist es jedenfalls bei mir. Ja, und besonders wichtig ist fĂŒr mich Punkt 1. Verdammt
!!!ICH WILL EINEN FREUND!!!
Noch nie hatte ich einen! Noch nie!!! Es ist zum aus der Haut fahren.
Verliebt war ich ja schon zweimal – so richtig - . Nun der Eine (1.te) war und ist in meiner Klasse. Er hat sich fĂŒr mich als netter, kleiner Junge, der mich nicht verdient erwiesen. Er hat meine Freundin Sanny geliebt (und liebt sie vielleicht auch noch). Vielleicht sind wir auch deswegen nicht so super-dicke Freundinnen geworden. Inzwischen komme ich wieder ganz gut mit ihm klar. Aber Liebe? Nein danke! Paul ist abgeschrieben.

Den Zweiten habe ich auf einer Geburtstagsparty meiner werten Mutter kennen (und lieben) gelernt. In den Sommerferien dann, war ich mit Laura und Michi im Urlaub. Dort habe ich etwas gesehen, womit ich Fabian meine Liebe beweisen kann. Ich fand etwas nahezu perfektes: eine Walnuss (aus Plastik), aus der wenn man sie öffnet viele, viele kleine Herzchen kommen sollten. So dachte Michi, Laura und ich. Nun gut. Nur leider hatten wir falsch gedacht. So kam es, dass ich an meinem heißersehnten Geburtstag, nachdem ich doch den Mut gefunden hatte, Fabian einzuladen, zur Lachnummer des Abends wurde. Ich hatte die Walnuss schön auf Fabians Platz platziert. An allen anderen PlĂ€tzen lagen „normale“ WalnĂŒsse. Kaum war Fabian jedoch zur TĂŒr rein, war ich schon nicht mehr in ihn verliebt. Die Liebe ging so schnell, wie sie gekommen war. Tja, leider war nicht mehr genug Zeit, die angebliche „100-Herzen“-Walnuss von seinem Platz zu entfernen.
Wir ließen uns an unseren PlĂ€tzen nieder und Fabian sagte gleich, das er WalnĂŒsse liebt. Ohne Zögern öffnete er dieses blöde Ding. Nun purzelten „leider“ keine 100 Herzchen auf seinen Schoß. Nein, er zog ein Teil aus der Walnuss, das, wie ich leider erst zu spĂ€t bemerkte, um die „1000 SĂ€mchen“ daran hindern sollte, die Frau zu schwĂ€ngern. Kurz ein Gummi, Überzieher, SchlafmĂŒtzchen oder Kondom.
Wie auch immer man es nennen will, es war eigentlich nicht meine Vorstellung, jemandem zu sagen, wie sehr man ihn liebt. Jedenfalls nicht, wenn man gerade 12 wird.
Nach diesem Schock zog ich mich nach ca. 100 Stichworten, die erklĂ€ren sollten, dass es nicht so gemeint und ein Fehler meinerseits war langsam und im RĂŒckwĂ€rtsgang auf’s Klo zurĂŒck, wĂ€hrend ich die ca. 1000 Haha’s Fabies und die etwa 10 000 Haha`s meiner Mutter nicht ignorieren konnte. Nachdem ich mich eine halbe Stunde ausgeheult hatte und Laura und Michi die ĂŒbrigen GĂ€ste aufgeklĂ€rt hatten, kam ich frisch geschminkt mit roten, gequollenen Augen aus dem Klo getapst. Nachdem Vanni mir erklĂ€rt hatte, dass meine Augen ganz normal aussĂ€hen, was wiederum 30 Minuten brauchte, konnte die Party endlich steigen.

(Fortsetzung folgt möglichst bald, wenn ich wieder Zeit habe.)

__________________
Ich freu mich auf Bewertungen, Tips und Antworten.
Mona

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

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Liebe Mona,

bisher klingt das noch sehr nach Tagebuch; eine ErzÀhlung ist es nicht. Ich verschiebe den Text in die Rubrik "Tagebuch" und bitte dich, weitere Teile direkt dort einzustellen.

Gruß,
Gabi

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Stern
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Hei Mona MĂŒller,

mir gefĂ€llt deine ErzĂ€hlung wirklich prima! Ich nehme mal an, dass sie gewisse autobiografische ZĂŒge hat?
Deine Protagonistin kommt sehr glaubwĂŒrdig und natĂŒrlich rĂŒber. Du fĂŒhrst den Leser kurz in ihr Leben ein, kommst dann aber schnell "zur Sache", nĂ€mlich zu dem, was ihr wichtig ist. Die Sprache ist stimmig - gefĂŒhlvoll, dabei kein bisschen wehleidig, die Komik der Walnuss-Situation ist ihr wohl klar, obwohl es ja fĂŒr sie alles andere als lustig ist. Schön beschrieben! Also, ich wĂ€re neugierig auf eine Fortsetzung, aber man muss natĂŒrlich auf Jugend-Literatur stehen(tu ich!), sonst interessiert einen das nicht so.
Wenn du aus dem Tagebuchforum wieder rauswillst(?), dann wĂŒrde ich dir raten, die EinfĂŒhrung wegzulassen und nur die pikante kleine Geschichte von der Geburtstagsfeier zu nehmen und sie noch ein wenig(aber nicht zu sehr!) auszubauen.
Ich hab mir erlaubt, ein bisschen Deutschlehrerin zu spielen(kein Anspruch auf VollstÀndigkeit), ohne dich vorher zu fragen. Hoffentlich bist du nicht sauer. Es ist wirklich nicht viel:


Ich und mein Leben

Ich bin’s, Mona. Mona, 12, aus der Klasse 6 b. Romantisch, manchmal nah am Wasser gebaut, leicht rundlich. Mit einer Mutter aus LĂŒbeck, einem Vater aus dem SchwabenlĂ€ndle, 2 Zwergwiddern(was is'n das???) (Nani und Nona) und einem Leben, dass zwar manchmal kompliziert, aber doch schön ist. Kompliziert an meinem Leben ist so das Übliche. Jungs (Liebe), Stress in der Schule, Stress mit Nani, Nona und Vanni, Sanny, Kiki, Li, Tess und Laura (meinen Freundinnen). Außerdem habe ich einen Drang zum Shoppen gehen, zu Schokolade und Fernsehen. Ich spiele gerne Fußball, tanze, lese, faulenze, und so weiter und so_fort. Ich bin eben ein ganz normales MĂ€dchen, mitten in der PubertĂ€t. FĂŒr Eltern heißt PubertĂ€t, dass die Kinder zickig werden, immer ihren Kopf durchsetzen wollen und dass aus ihren „kleinen SpĂ€tzen“ langsam große Erwachsene werden, die immer mehr Pflichten und Stress haben mĂŒssen(mĂŒssen wĂŒrde ich weglassen).
FĂŒr „Kinder“ heißt PubertĂ€t vor allem, dass man endlich einen Freund will und wann wohl endlich die Titten grĂ¶ĂŸer werden oder das 1.te(erste) Barthaar sprießt. Und fĂŒr MĂ€dchen ist die PubertĂ€t richtig schlimm, weil sie da ihre Tage kriegen und sich mit so etwas wie OB’s beschĂ€ftigen mĂŒssen. Außerdem wollen sie lĂ€nger aufbleiben und viel mehr Freiheiten haben. So ist es jedenfalls bei mir. Ja, und besonders wichtig ist fĂŒr mich Punkt 1.(ohne Punkt) Verdammt
!!!ICH WILL EINEN FREUND!!!
Noch nie hatte ich einen! Noch nie!!! Es ist zum aus der Haut fahren.
Verliebt war ich ja schon zweimal – so richtig - . Nun der Eine (1.te) war und ist in meiner Klasse. Er hat sich fĂŒr mich als netter, kleiner Junge, der mich nicht verdient, erwiesen. Er hat meine Freundin Sanny geliebt (und liebt sie vielleicht auch noch). Vielleicht sind wir auch deswegen nicht so super-dicke Freundinnen geworden. Inzwischen komme ich wieder ganz gut mit ihm klar. Aber Liebe? Nein danke! Paul ist abgeschrieben.

Den Zweiten habe ich auf einer Geburtstagsparty meiner werten Mutter kennen (und lieben) gelernt. In den Sommerferien dann war ich dann mit Laura und Michi im Urlaub. Dort habe ich etwas gesehensah/entdeckte ich etwas, womit ich Fabian meine Liebe beweisen kannwollte. Ich fand etwas nahezu Perfektes: eine Walnuss (aus Plastik), aus der, wenn man sie öffnet, viele, viele kleine Herzchen kommen sollten. So dachten Michi, Laura und ich. Nun gut. Nur leider hatten wir falsch gedacht. So kam es, dass ich an meinem heißersehnten Geburtstag, nachdem ich doch den Mut gefunden hatte, Fabian einzuladen, zur Lachnummer des Abends wurde. Ich hatte die Walnuss schön auf Fabians PlatzStuhl platziert. An allen anderen PlĂ€tzen lagen „normale“ WalnĂŒsse. Kaum war Fabian jedoch zur TĂŒr rein, war ich schon nicht mehr in ihn verliebt. Die Liebe ging so schnell, wie sie gekommen war. Tja, leider war nicht mehr genug Zeit, die angebliche „100-Herzen“-Walnuss von seinem Platz zu entfernen.
Wir ließen uns an unseren PlĂ€tzen nieder und Fabian sagte gleich, das er WalnĂŒsse liebt. Ohne Zögern öffnete er dieses blöde Ding. Nun purzelten „leider“ keine 100 Herzchen auf seinen Schoß. Nein, er zog ein Teil aus der Walnuss, das, wie ich leider erst zu spĂ€t bemerkte, um die „1000 SĂ€mchen“ daran hindern sollte, die Frau zu schwĂ€ngern. Kurz ein Gummi, Überzieher, SchlafmĂŒtzchen oder Kondom.
Wie auch immer man es nennen will, es war eigentlich nicht meine Vorstellung, jemandem zu sagen, wie sehr man ihn liebt. Jedenfalls nicht, wenn man gerade 12 wird.
Nach diesem Schock zog ich mich nach ca. 100 Stichworten, die erklĂ€ren sollten, dass es nicht so gemeint und ein Fehler meinerseits war langsam und im RĂŒckwĂ€rtsgang auf’s Klo zurĂŒck, wĂ€hrend ich die ca. 1000 Haha’s Fabies und die etwa 10 000 Haha`s meiner Mutter nicht ignorieren konnte. Nachdem ich mich eine halbe Stunde ausgeheult hatte und Laura und Michi die ĂŒbrigen GĂ€ste aufgeklĂ€rt hatten, kam ich frisch geschminkt mit roten, gequollenen(verquollenen?) Augen aus dem Klo getapst. Nachdem Vanni mir erklĂ€rt hatte, dass meine Augen ganz normal aussĂ€hen, was wiederum 30 Minuten brauchte, konnte die Party endlich steigen.


Liebe GrĂŒsse,

Stern

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