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Leselupe.de > Gereimtes
Das Leben zeichnet
Eingestellt am 06. 09. 2007 17:38


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Walther
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Das Leben zeichnet


Ich schmiege mich in Deines Armes Beuge
Und zÀhl die weichen HÀrchen im Genick;
Danach versinke ich in Deinem Blick
Und denk, dass ich so gerne uns bezeuge

Von unsrer Liebe und von meinem GlĂŒck.
Dein Antlitz ist mir immer eine Freude,
So dass ich keinen Augenblick vergeude:
Ich wĂŒnsche uns die Jugend nicht zurĂŒck!

Ich weiß: Das Leben zeichnet uns mit Falten,
Es fÀrbt die Haare in ein edles Grau.
Doch muss die Sehnsucht uns deshalb erkalten?

Wenn ich Dein sanftes kleines LĂ€cheln schau,
Dann will ich Dich nur einfach fester halten:
Wer nĂ€hm’s da mit dem Alter noch genau!

FĂŒr Vivi - und ganz besonders aber fĂŒr meine Liebste
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vivi
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Hallo Walther! ZunĂ€chst herzlichen Dank fĂŒr Dein Sonett. Ist natĂŒrlich sehr gut und liest sich leicht.
Auch meines erzÀhlt vom Altern und vergÀnglicher Schönheit.
Verweist vielleicht mehr auf eine Welt jenseits der augenscheinlichen Schönheit. Anders kann ich es nicht erklÀren.
Danke und Gruß, Vivi
__________________
Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.
Goethe

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Walther
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hallo Vivi,

danke fĂŒr Deine Worte.

Ich habe schon verstanden, was Dein Gedicht als Inhalt und Zielrichtung hat. Daher auch dieses "Kontrastprogramm". Ich habe mich zu dieser eher unspektakulÀr leichten Erwiderung anregen lassen. Daher war die Widmung konsequent.

Bei meiner Kritik an dem Deinen, das ich sprachlich fĂŒr sehr gelungen halte, ist nicht die Zielrichtung bzw. Aussage der Angriffspunkt. Es fehlt vielmehr die klare inhaltliche Orientierung und Perspektive, aus der gesprochen wird. Ich will meinen Beitrag nicht zu sehr loben, denn dazu ist er nicht wirklich originell genug.

Allerdings hat er eine klare Organisation und eine klare Perspektive. Letztlich habe ich das Sonett als das Diskussionsgedicht schulmĂ€ĂŸig genutzt. Ausgangspunkt ist die Ruhe nach dem Sturm. Die Dame des Herzens hat sich wie immer morgens vor dem Spiegel beschwert, daß man ihr das Alter ansehe.

Das/Der LyrIch sagt ersten Oktett dazu: "Ich liebe Dich so, wie Du bist. Ich will gar nicht wieder jung sein."

Im Sextett begrĂŒndet er/es diese These. Und das Motto, die Quintessenz des Lehrgedichts Sonett ist den im letzten Verspaar: Wer (einander) liebt, hat keine Zeit fĂŒr NebensĂ€chlichkeiten wie das Alter. Er ist im Hier und Jetzt, carpe diem, und basta.

Das ist das, was Deinem vom Metrum und Reim her, von manchen Teilen der Sprachmelodie her, so wunderbaren Sonett fast schmerzlich fehlt. Das Sonett ist durchaus mehr als Reim und Metrum. Es will diskutieren und ĂŒberzeugen. Erst dann ist es ganz gelungen.

Liebe GrĂŒĂŸe W.
__________________
Walther
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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2003

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Danke ganz herzlich fĂŒr Deine AufklĂ€rung. Werde versuchen, ist erst mein zweites Sonett, bei aller guten Dinge sind drei, mich leichter und weniger schmerzlich auszudrĂŒcken.
Herzlichst Vivi
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