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Leselupe.de > Gereimtes
Das Opfer
Eingestellt am 14. 06. 2007 12:30


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Vera-Lena
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Das Opfer

Bei dem letzten Waldeszipfel
auf des h├Âchsten Felsens Gipfel
h├Ąngt an einem Brombeerstrauch
eine Beere, wie es Brauch.

Denn der brave Wandersmann
lie├č die eine Frucht daran,
lie├č zur Ehre sie der G├Âtter,
zur Belustigung der Sp├Âtter.

Doch dem Dompfaff ist das gleich:
Schnapp! Sie ist sein Himmelreich.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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zur Belustigung der Sp├Âtter???

Ja, liebe Vera-Lena, die lieben Sp├Âtter sehe ich schon vor meinem geistigen Auge sich die B├Ąuche halten. Da stehen sie vor der einsamen Beere und verspotten den Strauch, der da so einsilbig und -beerig in der Lanschaft steht.

Hmmmm... vielleicht verspotten sie auch den Habicht, der so dermassen sau-d├Ąmlich oder blind war, eine Beere mit einer Maus zu verwechseln? Wir werden es wohl nie erfahren....

Sieben Zeilen lang ein wirklich nettes kleines Gedichtchen und dann kommt der Absturz nach dem Motto: Reim dich, oder es frisst Dich der sp├Âttische Habicht.

Nicht belustigt

J├╝rgen



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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Vera-Lena
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Nein, Lieber J├╝rgen,

da bist Du auf dem h├Âlzernsten aller Holzwege! Hier geht es nicht um den Reim!!!

(Einfach mal ein bi├čchen Nachdenken!)

Hier geht es nat├╝rlich darum, dass sich Leute dar├╝ber lustig machen, wenn jemand glaubt, dass er den G├Âttern, und diese hier m├╝ssen ja schon vorchristlichen Ursprungs sein, mit einer ├╝briggelassenen Beere eine Freude machen kann.

In Polen streut man am Erntedankfest sogar den Elfen Mehl vor die Treppe des Bauernhauses in der Hoffnung, dass es im n├Ąchsten Jahr wieder eine gute Ernte geben wird, und das in diesem durch und durch frommen katholischen Land!

Ja, so sieht das aus mit meinem Text.

Auf die Brombeeren musst Du in diesem Jahr noch einige Wochen warten, aber ich w├╝nsche Dir viele und ganz s├╝├če davon

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Vera-Lena

Oh, welch Stringenz. Nimmst Du schon Vorbestellungen f├╝r Deinen Gedichtband "Neues aus Absurdistan" entgegen?

Sicher hast Du f├╝r den vegetarischen Habicht eine ├Ąhnlich ├╝berzeugende Begr├╝ndung. In Erwartung einer grossen geistigen Bereicherung werde ich dieses Thema weiter im Auge behalten!

Hochachtungsvoll

J├╝rgen
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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Aragorn
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Liebe Vera-Lena,

ich tendiere trotz Deiner Sp├Âtter-Erkl├Ąrung eher zu JoteS' Sicht der Dinge (und fand seinen Kommentar letztlich unterhaltsamer als das Gedicht).

Schlie├člich l├Ą├čt ja niemand zum Zwecke der Belustigung der Sp├Âtter (G├Âtter-Sp├Âtter liegt ├╝brinx nur knapp vor Sonne-Wonne) die Beere stehen!

Hinzu kommt, da├č man den geschn├Ąbelten Freund ja als einen "Sp├Âtter" interpretieren k├Ânnte, wof├╝r die Vorlage dramaturgisch weniger gut kommt.

Bei der Bewertung indes l├Ąge ich eher zwischen Ecki und JoteS.


PS (edit):
Ist da aus dem Sperling ein Pirol geworden?
Betonungstechnisch nicht unbedingt von Vorteil - auch wenn das Teil nat├╝rlich optisch mehr hermacht ...

PPS (nochmal edit)
Ein Sper-B├Ąr, nicht ein Ling wars?
Das ist in der Tat nicht unkomisch ...

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber J├╝rgen,

mit dem Sperber hattest Du Recht, der frisst keine Beeren, deshalb habe ich ihn jetzt gegen den Pirol ausgetauscht. Danke f├╝r Deinen Hinweis.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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