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Leselupe.de > Gereimtes
Das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh
Eingestellt am 02. 06. 2001 21:54


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Markus Veith
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

Werke: 115
Kommentare: 81
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Das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh

Letzte Nacht trafen sie sich im "R├Ąudigen Gnu"
das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh.
Sie bestellten sich so manche Schaumblumenrunde,
da f├╝hrte Phantom das Glase zum Munde
und sprach: "Wir verbessern die Welt, das w├Ąre der Clou!
Wir drei allein, so ist es gescheit.
Ein Geist und das Alter, mit einer Kuh als Geleit!"

Und so tranken noch lange weiter im Gnu
das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh
Und Opa nuckelte am Schnabeltassenbier.
"H├Ârt, Freunde, hiermit beschlie├čen wir:
Wir lassen die Welt nicht im Stich und in Ruh. -
Wir siehen aus in diese grausame Welt
und jeder erz├Ąhlt das, was er gerne erz├Ąhlt."

Es stimmten dem Vorschlag ohne Z├Âgern zu
das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh.
Und Rucke, die schon den Euter voll hatte,
beteiligte sich ihrerseits an der Revoltendebatte
mit einem begeistert euphorischen "Muh!"
Und da sie nichts weiter dazu sagen wollte,
fiel's nicht auf, als sie zur Toilette sich trollte.

Am sp├Ąteren Morgen kamen zum Rendevous noch dazu
Das K├Ąnguruh im Dessous und ihr Filou, der Marabu
Sie muteten sich zusammen recht viel noch zu,
tranken dies und das und immerzu,
a├čen dazu auch noch IrishStew-Ragout,
bis das Phantom zum Opa sprach: "H├Âr mal, du.
Besser, wir lassen diesen ganzen Revoltenschmu,
Wir kriegen doch jetzt schon die T├╝r nicht mehr zu
und au├čerdem hab ich hab voll ein'n im Kahn."

... ├Ąh ...

Was dazu f├╝hrte, da├č dieses Gedicht,
ob es nun wollte oder auch nicht,
eine ziemlich wirsche Wende nahm,
und die Z├╝ge von einem Melodram bekam:

Denn der Opa, obwohl schon reichlich lendenlahm,
machte auf sich aufmerksam,
indem er, ganz infam und ohne Scham,
pl├Âtzlich unbeugsam polygam
Marabus K├Ąngeruh von hinten nahm.
Dem Phantom wurd es kalt und warm,
denn dem w├╝tenden Marabu
pa├čte dies Gepl├Ąnkel mit seinem K├Ąnguruh
ganz partout nicht in den Kram.
Er schwang mit Schwung den Fl├╝gelarm,
und pr├╝gelte ganz skrupelarm
ein auf Opas k├╝nstlichen Zw├Âlffingerdarm.
Der letzter Hieb kostete Opas letztes Amalgam,
und er stolperte unwegsam
gegen Rucke, die grad von der Toilette kam.
Rucke wurde ├╝bel vor pl├Âtzlichen Gram,
und ├╝berflutete Opa noch euterwarm
mit einigen Resten alkoholischen Rahm.
Endlich schlug der Gnu-Wirt Alarm
und den Rest erledigte der Dorf-Gendarm.

Heute morgen flogen aus dem "R├Ąudigen Gnu"
das Phantom, der Opa und Rucke, die Kuh.
Am Anfang stand ein revolution├Ąrer Gedanke,
doch was folgte war nur Geficke und Gezanke.
So ist es doch immer, ach, geben wir's doch zu.
... Leider blieb es bei diesen peinlichen Schaumblumenrunden,
denn dies Gedicht wurde vom Dichter als Schwachsinn empfunden.

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