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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Das Salz meiner Tränen
Eingestellt am 25. 07. 2016 13:35


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CPMan
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Registriert: Aug 2014

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In dieser Aufnahme sieht man das kleine Zimmer eines Anwesens in Südfrankreich, genauer gesagt der Côte de Nuits, eines der renommiertesten Weinanbaugebiete im Hexagon. Es ist früher Morgen, die warme Sonne scheint durch das Zimmer. Die Kameraeinstellung beginnt mit der Ansicht des Rückens meiner ausgestreckt im Bett liegenden Freundin. Sarah. Man sieht ihre Schulterblätter, ihren linken Arm, mit dem sie sich vom Bett abstützt, und das blonde Haar, das ihren Nacken und einen Teil ihrer Schulter bedeckt. Durch das einfallende Licht wirken die Haare golden und die Muskeln ihrer Schulterblätter als wären sie aus Bronze gearbeitet. Langsam schwenkt die Kamera über die weißen Bettlaken Richtung Fenster, die Schatten der wehenden Gardine huschen über die Laken wie Sand über Dünen. Dann kommt ein Lagotto ins Bild, ein italienischer Trüffelhund. Er liegt entspannt auf dem Bett, die Vorderpfoten wie eine Sphinx von sich gestreckt, und leckt sein Fell. Langsam schwenkt die Kamera zum Holzfenster. Die Aufnahme endet mit einem grellen Licht, welches das gesamte Bild erfüllt und überstrahlt. Fade-out.


Ich wache auf. Im Halbschlaf schweift mein Blick zum Zimmernachbarn. Er schläft noch. Mein blutarmer Freund, denke ich, schlaf weiter, schlaf weiter.
Ich schaue auf den Wecker. Es ist fünf Uhr dreißig, das Tageslicht dringt schon durch den dicken Vorhang und ich höre Vogelgezwitscher. Es kommt mir weit weg vor.
Ich würde aufstehen, wenn ich dazu imstande wäre. Ich könnte unter irgendeinem Vorwand die Schwester rufen, aber sie würde merken, dass ich es nur aus Langeweile und Einsamkeit getan habe und das wiederum wäre mir peinlich. Also gleitet mein Blick durch das sterile Zimmer, sucht sich irgendwann einen Punkt an der Wand und fixiert diesen. Ich falle in einen Schlummer, und träume.

Von der Höhe der Baumkrone arbeitet sich die Kamera langsam durch das sattgrün leuchtende Laub nach unten auf den Rasen. Am Horizont, über den Dächern von Paris, erstrahlt ein großer Stern und taucht alles in gleißendes Licht. Es ist Sommer und ich liege mit Nathalie aus Québec im Jardin du Luxembourg.
Ich streiche ihr mit meiner Hand durch das kastanienbraune Haar, immer und immer wieder. „Que tu es belle“, sage ich mit deutschem Akzent und zaubere damit ein Lächeln auf ihr Gesicht. Wenn sie mit mir redet, muss ich genau hinhören, denn das Québecois ist meinen Ohren noch recht fremd. Aber ich höre ihr gerne zu.
Ihr Gesicht ist von Sommersprossen übersät, sie hat einen fülligen, sinnlichen und roten Mund. So fühlt sich also Glück an, denke ich, und behutsam drücke ich meine Lippen auf ihre. Aus dem Off ertönt ‚Just a perfect day‘ von Lou Reed.


So muss es gewesen sein. War es so? Die Erinnerung verblasst, und an ihre Stelle tritt meine Phantasie, sie verleiht der Realität den Charakter einer kinematographischen Elegie.

Ich weiß noch, wie wir uns verabschiedeten. Sie nahm die Metro bei Oberkampf, ich stand auf dem Quai. Unsere Hände erhoben sich zu einem letzten Gruß. Dann verschwand sie mit den anderen Passagieren im schwarzen Tunnel. Ich hab sie nie wiedergesehen.

Frühstückszeit. Mein Zimmergenosse möchte Nutella auf sein Brötchen. Nur Nutella?, fragt die Schwester. Ja, nur Nutella, sagt er, und seine Stimme verrät, dass er bald ungehalten werden könnte.
Ich entscheide mich für Käse und Salami. Die schwierigste Entscheidung des Tages. Nachdem ich mit Mineralwasser die Medikamente eingenommen habe, schenkt die Schwester mir Tee ein.
Sie ist hübsch, denke ich. Vor zwanzig Jahren, denke ich, vor zwanzig Jahren wärst du mir vielleicht verfallen.
Was soll ich nun mit der ganzen Zeit anfangen? Die Unfähigkeit meines Körpers, sich zu bewegen, gleiche ich mit der Rastlosigkeit meiner Gedankengänge aus. Und über allem hängt das Damoklesschwert meines nahenden Todes.
Ich will weinen. Weinen und mich dabei erinnern. Mit meinen Gedanken versuche ich aus diesem Raum zu flüchten, aber nicht in Phantasien, sondern in wirklich erlebte und gefühlte Szenarien. Ich bin Scorsese, Coppola und Stone in einem, ich führe Regie im Film meines Lebens. Flashbacks sind was Feines!

Wo sind sie jetzt, diese Mädchen, diese Frauen, wo ist ihr Glanz, der mich erfüllte?

Weil ich noch genau ihre Füße vor Augen habe, werde ich mit einer Nahaufnahme davon beginnen. Annemaries Füße. Ihre nackten Füße liefen über Schotter, über Asphalt, über Wiesen, über Teer, über Gras, über Sand und über Kiesel bis zur Nürburg.
Sie war Amerikanerin und Teilnehmerin des ‚language camps’ in der Eifel, ich war einer der, aber nicht ihr Lehrer.
Sie war ein Wildfang aus Denton, Texas, sie sagte immer ‚like‘, ‚you know‘ ‚it’s like’ und ich war drauf und dran, sie für dumm zu halten. Aber zwischen diese Füllwörter presste sie einen Text, der ihr Leben schilderte. Das zerrüttete Familienhaus, das Alleinsein mit ihren drei älteren Brüdern, die Musik, die sie machte und hörte. Ich erkannte mich in ihrem Leben wieder.


Szenen unserer Begegnungen: Am Nachmittagstisch, die Hausangestellten deckten schon ab, die anderen Amerikaner waren schon fort, wir saßen nur da und unterhielten uns. Oder vorher: Sie saß unter dem großen Baum auf der Wiese vor dem Hause und las ein Buch von Hemingway. Sie trug ein gelbes T-Shirt und ein Kleid aus bunten Reißverschlüssen, das sie sich selber zusammengenäht hatte. Die anderen Lehrer meinten, sie wäre schon bei den Vorbereitungstreffen in den USA gerne für sich allein gewesen.
Die nachhaltigste Erinnerung: Unser Marsch durch die Eifel. An einem schönen Sommertag machten wir uns daran, zur Nürburg zu laufen. Zu Beginn des Marsches unterhielten wir uns zufällig, dann lief sie mal ein Stück weiter vor mir her, barfuß, und unterhielt sich mit den Anderen. Irgendwann bemerkte ich an mir, dass ich nach ihr Ausschau hielt, sie einzuholen versuchte oder mich zurückfallen ließ, um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Und irgendwann bemerkte ich, dass sie genau dasselbe tat.
Wir haben nur geredet. Ich habe sie nicht berührt. Aber da war etwas, ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Ich sehne mich manchmal nach diesem Gefühl. Und manchmal kann ich es in Erinnerung an sie künstlich erzeugen.


Er röchelt. Ich drücke an seiner Statt den Knopf für die Schwester. Schnell kommen zwei herbeigelaufen, machen ruhig und sicher, aber doch geschäftig, die nötigen Handgriffe um meinen krepierenden Bettnachbarn am Leben zu erhalten. Alles gut! Es war nichts weiter. Er hat sich im Schlaf verschluckt und Panik bekommen. Die Schwestern danken mir für meine Aufmerksamkeit. Ich döse wieder ein, fühle die Nacht, dann entschwinde ich, irgendwie.

Ich stehe an einem Fluss. Es ist warm, ich trage ein Hemd und eine Stoffhose, der Wind flattert hinein. Das Wasser des Flusses plätschert leise vor sich hin, die Strömung ist nicht nennenswert und besonders tief sieht es auch nicht aus. Als ich zur anderen Seite des Flusses hinübersehe, erblicke ich die Mädchen und Frauen meines Lebens. In bunten, leichten Kleidern stehen sie da, ich erkenne Sarahs goldene Haar, Annemaries tiefschwarze Mähne und Natalies kastanienbraunen Pagenschnitt. Sie winken zu mir herüber und es ist, als forderten sie mich heraus, zu ihnen herüberzuschwimmen. Eilfertig und erwartungsvoll steige ich in den Fluss. Anfangs kann ich noch waten, doch zur Mitte hin muss ich zu schwimmen anfangen. Plötzlich merke ich, wie die Strömung stärker wird. Ich muss gleichzeitig flussaufwärts und geradeaus schwimmen um auf der Höhe der Mädchen und Frauen zu bleiben. In einem kurzen Moment sehe ich nochmal zu ihnen herüber. Sie winken und lächeln immer noch, verdächtig automatisch und seelenlos, wie ich finde.
Dann bekomme ich Wasser in die Lunge. Ich huste, spucke und röchele, aber ich gebe nicht auf. Unter Aufbietung aller meiner Kräfte rudere ich mit den Armen und schlage mit den Füßen. Doch es hilft nichts. Der zuvor gemütliche Fluss hat sich in einen reißenden Strom verwandelt und ich werde abgetrieben. Noch von weitem, als ich schon aufhöre, gegen den Strom anzukämpfen, sehe ich das mechanische Winken und Lächeln der Frauen meines Lebens.


Danke, sagt er am nächsten Morgen.
Kein Problem, erwidere ich.
Wir schauen Fernsehen. Endes ‚Unendliche Geschichte‘.

Das Nichts, das Monster aus dem Film, macht mir plötzlich Angst. Unsichtbare Hände legen sich um meinen Hals, nehmen mir die Luft. Eine weitere Hand greift mein Herz und quetscht es. Ich fühle das Nichts in mir, die absolute Leere und Hoffnungslosigkeit erstreckt sich vor mir wie ein Ausblick auf die nahe Zukunft. Ich bin allein und einsam, jetzt und in der Stunde meines Todes. Alles dreht sich in mir und ich verliere den Blick für die Realität. Statt des Fernsehbildes, statt des Zimmernachbarn, statt der weißen Bettlaken und meinen daraus hervor lugenden Füßen sehe und erkenne ich nun mein eigenes Nichts. Ich stiere an die Wand, wieder einmal, und zwinge mich, Haltung zu wahren. Ohne sich dessen bewusst zu sein, zwingt mein Zimmernachbar mich, die Tränen zu unterdrücken. Erneut keimt der Gedanke an Flucht in mir auf, ich will fort von hier, weit weg rennen, bis ans Ende der Straßen, über den Sandstrand ins offene Meer, hinein in die Kälte. Sie soll mich betäuben, den Schmerz vergessen machen und meine Wanderung ins Jenseits erträglich machen. Eine fließende Bewegung soll mich ins Aus befördern, nicht ein harter Ruck. Nicht schreien, nicht schreien, jetzt reiß dich zusammen, verdammt nochmal.

All this has happened before and will happen again. And again, and again, and again…


Elena, denk an Elena.

Sie war achtzehn und machte gerade Abitur. Ich war zweiundzwanzig. Beide arbeiteten wir im Kabarett, das am Wochenende auch eine Disko war. Zuweilen wurden wir eingeteilt, während der Samstagsdisko zusammen an der unteren Theke zu arbeiten. In Achtstundenschichten zapften wir Bier, mixten Cocktails, schütteten Longdrinks ein und tranken ab und zu selbst einen Schnaps aus Pinneken. Ohne viel zu reden, sondern nur mit Blicken kooperierten wir wie ein eingespieltes Team, meine Handgriffe ergänzten die ihren, meine Bewegungen fertigten die von ihr entgegengenommenen Bestellungen aus. Wir waren, so albern das jetzt klingen mag, beinahe symbiotisch. Und eine Vertrautheit erwuchs, die sich vom Beruflichen ins Private ausdehnte. Ich reagierte auf ihre Stimme, auf ihre Blicke, auf ihre sanften, unwillkürlichen Berührungen, und sie auf meine. Und dann fingen wir an zu sprechen und jedes Gespräch festigte das Fundament unserer entstehenden Liebe. Es war, auch wenn das ebenso albern klingt, magisch, beinahe spirituell.
Aber wir waren auch gleichzeitig traurige Wesen, die nach außen unkompliziert und unbeschwert schienen. Und diese Traurigkeit verband uns solange, bis wir sie mit unseren Fingernägeln von der Haut des anderen abzukratzen versuchten. Dann ging es plötzlich schnell bergab mit uns und endete im Chaos. Aber diese Momente, dieser Moment mit ihr….

Man sieht zuallererst nur ein verschwommenes Bild. Der geübte Kinogänger weiß: Man ist in der Position des Protagonisten, er sieht alles verschwommen. Langsam stellt sich eine gewisse Schärfe des Bildes ein. Man sieht durch ein großes Fenster hereinfallendes Licht, man erkennt die dunkelbraunen Schemen eines Wandschranks, dann tut sich weißes Bettzeug und ein Kissen vor den Augen auf. Die Silhouette eines Kopfes wird erkennbar. Die Gesichtsform und die langen Haare lassen erahnen, dass es sich um eine junge Frau handeln muss. Dann gewöhnt sich das Bild an die Lichtverhältnisse, Schärfe ersetzt Verschwommenheit. Der Protagonist erwacht offensichtlich aus seinem Schlaf. Und dann erkennt man es: das junge, samthäutige, leicht blasse Gesicht eines wunderschönen Mädchens mit dunkelbraunem Haar, mit einem leichten Stich ins Rötliche. Die Augen, offen und ehrlich, grünbraun und groß. Wunderschön, denken die Männer jeden Alters in den Kinosesseln. Die personifizierte Unschuld, Jugend und Schönheit und jeder wäre gerne dieser Mann, der mit ihr aufwachen darf.

Das war Elena und mein bester Moment mit ihr. Als wir nach einer langen Nacht des Küssens morgens in ihrem Bett aufwachten. Noch heute meine ich, mich an den Geruch der Bettwäsche und an den Geruch ihrer Haare und Haut erinnern zu können. Ich würde gerne für immer in diesem Moment leben.

Heute darf ich Rollstuhl fahren. Zwei Arzthelfer hieven mich vom Bett in den Sitz mit Rädern. Ein Arzthelfer fährt mich ein bisschen durch die Gegend.
In einer Sitzecke machen wir Halt. Der Arzthelfer muss sich den Schuh zubinden. Gegenüber sitzt eine junge Frau im Nachthemd. Sie hält ihr Baby im Arm, wiegt es und streichelt ihm ab und zu über den Kopf. Neben ihr sitzt ein junger Kerl, offensichtlich der frisch gebackene Vater des Kindes. In seinem Blick erkenne ich Wärme und Zuneigung für die beiden Geschöpfe. Er hat die Seligkeit eines Schöpfers. Ein Gefühl, das ich nie kennengelernt habe.
„Ich hätte auch einmal fast geheiratet“, erzähle ich unverblümt dem Arzthelfer, als wir weiterfahren.
„Und wieso haben sie es nicht?“, fragt er.
Ich überlege.
„Ich weiß es nicht“.
„Aha“, sagt der Arzthelfer und klingt fast gelangweilt. In meinem Kopfkino verpasse ich ihm einen Kinnhaken, der ihn zu Boden streckt. „Ich bin ein Mensch“, schreie ich ihn an, „ich verlange Respekt und Würdigung für mein gelebtes Leben und meine Erfahrungen!“.

Als ich wieder im Bett liege, wird mir bewusst, was mich an Krankenhäusern stört. Der Abstrahleffekt. Der Geruch des kranken Körpers strahlt auf alles ab. Das Haus steckt voller kranker Körper, und unsichtbar verströmen sie einen Geruch, einen infernalischen Gestank des Todes, der sich in den Gardinen, den Topfpflanzen, ja selbst im Innern der Holzmöbel festsetzt. Und nur die Kranken selbst fühlen diesen hauchdünnen Film aus tödlichem Gestank auf ihrer Haut, egal was sie berühren. Selbst das Frühstücksbrötchen schmeckt und riecht nach Tod. Ebenso das bereitgestellte Mineralwasser.

*

Es passiert in der Nacht. Ich wache vom Röcheln meines Nachbarn auf. Als es wieder schlimmer wird, drücke ich den Alarmknopf. Eine Schwester kommt. Beim Hereinkommen wirft sie mir einen leicht entnervten Blick zu. Doch als sie meinen alten Freund nebenan erblickt, wird sie geschäftig, leicht panisch. Siehst du, denke ich, ich habe dich nicht umsonst gerufen. Er krepiert. Böser Stolz.
Die Schwester ruft Verstärkung herbei. Der Bereitschaftsarzt kommt herbeigeeilt, einen Assistenten im Schlepptau. Ehe ich mich versehe, reißen sie meinem Leidensgenossen das Hemd vom Leib, und machen Wiederbelebungsversuche. Wenig später springt der Arzt quasi auf das Bett meines Freundes und setzt sich auf seinen Bauch, die Hände übereinander auf seinen Brustkorb gelegt. Pressen, beatmen, pressen, beatmen, pressen, beatmen. Während der Arzt diesem Rhythmus folgt, fahren die Schwester und der Assistent das Krankenbett aus dem Zimmer. Ich horche in den Flur hinein, höre das Echo der Anweisungen des Arztes, dann den sich öffnenden Fahrstuhl. Als er sich schließt, verstummt das Kampfgeschrei und urplötzlich ist wieder alles mucksmäuschenstill. Sie haben das Licht angelassen, aber es gibt einen Schalter am Bett. Ich schalte es aus.

Das Licht des Mondes. Gespenstische Schatten aus raschelnden Ästen mit Blattwerk huschen über meine Bettlaken. Stille. Stille. Stille.

Stille.

Irgendwann schmecke ich das Salz meiner Tränen auf meinen trockenen Lippen. Irgendwann später schlafe ich ein. Irgendwie.


Version vom 25. 07. 2016 13:35
Version vom 26. 07. 2016 11:37
Version vom 03. 10. 2018 14:20

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Hyazinthe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2015

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Hallo CPMan!

Ein wunderbarer Text, der mit gekonnter Leichtigkeit zwischen einer bedrückenden Realität und von der Phantasie ausgeschmückten Erinnerungen hin und her pendelt.
Schön und traurig zugleich. Hat mir sehr gefallen.

Gruß, Hyazinthe
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