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Leselupe.de > Gereimtes
Das Seepferdchen (hypocampus) - ein naturkundliches Phänomen
Eingestellt am 17. 12. 2004 20:08


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LuMen
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Das Seepferdchen (hippocampus)
- ein naturkundliches Phänomen -


Was gibt es Neues zu berichten,
von Mensch und Tier in der Natur?
Da brauche ich gar nicht zu dichten,
das Mondschaf ginge jetzt zur Schur,
„realiter“ geht´s Seepferd schwanger
und macht uns bang – ihr glaubt es kaum –
und mir als Mann wird es noch banger,
erfüllt sich doch ein Frauentraum:

Der Mann bekommt die Seepferd-Jungen,
dieweil das Weib die Schönheit pflegt!
Hier ist es der Natur gelungen,
dass „Mann“ die Mutterschaftspflicht trägt.
In seinem Bauche wächst heran
komplett die nächste Seepferd-Herde,
und er nur von sich sagen kann,
dass Mutter er und Vater werde.

Fragt zitternd euch ihr Männer schon:
Was ist die Lehre aus dem Stück?
Bedeutet das Evolution
mit einem großen Schritt zurück?
Doch scheint´s nur Laune der Natur,
verquickt mit beispielhafter Gabe:
Das Paar gibt sich den Treueschwur
und hält ihn ein bis hin zum Grabe!

(Und noch ein Vorteil ist dabei:
Die Frage wird nie mehr zur Qual,
ob „man“ denn auch der Vater sei -
fest steht dies ein für allemal!)





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Anne-Marie Zuther
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Registriert: Apr 2004

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Hallo LuMen,

das sind ja paradiesische Zustände bei den Seepferdchen und sogar wahr!

Ich habe dieses gelungene Werk mit großem Vergnügen gelesen und bin mal wieder beeindruckt von Lu-Men's Dichtkunst!

Liebe Grüße
Anne-Marie

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Klopfstock
Guest
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Das Seepferdchen (hippocampus)
- ein naturkundliches Phänomen -


Was gibt es Neues zu berichten,
von Mensch und Tier in der Natur?
Da brauch' ich gar nicht zu verdichten,
das Mondschaf ginge jetzt zur Schur,
„realiter“ geht´s Seepferd schwanger
und macht uns bang – ihr glaubt es kaum –
und mir als Mann wird es noch banger,
erfüllt sich doch ein Frauentraum:

Der Mann bekommt die Seepferd-Jungen,
dieweil das Weib die Schönheit pflegt!
Hier ist wohl der Natur gelungen
dass „Mann“ die Mutterschaftspflicht trägt.
In seinem Bauche wächst heran
komplett die nächste Seepferd-Herde,
und er nur von sich sagen kann,
dass Mutter er und Vater werde.

Fragt euch ihr Männer zitternd schon:
Was ist die Lehre aus dem Stück?
Bedeutet das Evolution
mit einem großen Schritt zurück?
Indes 'ne Laune der Natur
scheint's nur, mit beispielhafter Gabe:
Das Paar gibt sich den Treueschwur
und hält ihn ein bis hin zum Grabe!

(Und noch ein Vorteil ist dabei:
Die Frage wird nie mehr zur Qual,
ob „man“ denn auch der Vater sei -
fest steht dies ein für allemal!)

Hallo, LuMen,
ich will ja nicht meckern, zumal ich ja nur ein Laie
bin auf diesem Gebiet, aber an einigen Stellen
schien es mir doch zu haken.
Ich hoffe, daß Du nicht böse bist - sie muß
ja auch nicht unbedingt richtig sein, meine Pfuscherei

LG Klopfstock



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LuMen
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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Haken und Ösen

Hallo Klopfstock,

ich sehe Deine Kritik keinesfalls als Pfuscherei an, sondern als durchaus verwertbare Anregung, für die ich herzlich danke!
Alerdings kann ich einen Metrik- oder Rhythmusfehler nicht entdecken, aber man kann oft darüber streiten, ob nicht eine andere Reihenfolge der Worte den gewünschten Sinn beser ausdrückt und leichter lesbar macht wie z. B., wo ich Dir vollkommen Recht gebe, in der 2. Strophe statt "nur" das "er" zu betonen, also zu sagen "und er nur von sich sagen kann.." anstatt " und nur er.."

Aber der Reihe nach:
Das "dichten" lasse ich lieber so stehen, weil es vom Sinn her eigentlich keinen Unterschied macht und ich dabei das Auslassungszeichen - "brauch´" - spare, das ich nach Möglichkeit vermeide (was sich allerdings längst nicht immer machen lässt).

Die letzte Zeile mit "erfüllt sich doch.." übernehme ich gern, weil sie die Aussage noch plastischer macht.
Bei dem "einmalig ist´s Natur.." hatte ich im Auge, dass es wohl der einzige Fall dieser Art ist(?), aber besser klingt "hier ist es der Natur gelungen.."

Auch "Fragt euch ihr Männer zitternd schon.." gefällt mir bei näherem Hinsehen besser.

Da man m. E. Auslassungen wie bei "´ne", wenn möglich, vermeiden sollte, würde ich hier lieber formulieren:
Doch scheint´s nur Laune der Natur,
verquickt mit beispielhafter Gabe..(erst wollte ich sagen "gepaart mit..", aber das beißt sich dann mit dem "Paar" in der nächsten Zeile, man muss also bei nachträglichen Korrekturen verdammt aufpassen!)

Du siehst, Du hast mir einige beachtliche Anregungen vermittelt!

Ich wünsche Dir ein frohes Weihnachtsfest mit vielen guten Gedanken

LuMen

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IKT
Guest
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Herrlich verdichtet! Ich muß zwar dem lieben Klopfstöckle oft beipflichten, aber hier tue ich es nicht.
So wie es dasteht, ist es okay meint
IKT

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Iris,
also, indirekt hast Du mir aber jetzt doch teilweise
zugestimmt - was Du hier liest, ist eine inzwischen
schon etwas veränderte Version (nicht alles aber einiges) und diese ist tatsächlich okay

Liebe Grüße
's Klopfstöckle

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