Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5562
Themen:   95473
Momentan online:
190 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das Söckchen
Eingestellt am 15. 02. 2016 23:49


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Spitze Feder
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2015

Werke: 10
Kommentare: 10
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Spitze Feder eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Roland wälzte sich in seinem Schlafsack. Er bekam kein Auge zu, was wohl auch an der viel zu weichen Matratze lag, mit der das einfache Metallbett ausgestattet war. Acht solcher schlichten Betten befanden sich in dem gemischten Schlafsaal des Backpackerhostels, je vier Betten in zwei Reihen, dazwischen ein recht schmaler Gang.

Roland kannte keinen der anderen Gäste, mit denen er zusammen nächtigte. Er war solo unterwegs und genoss dies auch. Wenn man allein reist, lassen sich viel leichter neue Bekanntschaften knüpfen, so seine Erfahrung, die ihn – neben anderen Vorteilen – regelmäßig zum Alleinreisen bewog.

Im Bett gegenüber, kaum mehr als eine Armlänge entfernt, schlief eine Frau, mit der Roland zuvor ein paar Worte gewechselt hatte. Mit seinen flapsigen Bemerkungen hatte er der jungen, hübschen Frau ein fröhliches Lachen entlockt. Jetzt konnte er sie im Schlaf atmen hören. Ein wenig merkwürdig war das ja schon. Er schlief hier neben einer fremden jungen Frau, nur getrennt durch einen Gang …

Dass Roland nicht einschlafen konnte, lag nun aber nicht nur an der wenig komfortablen Schlafgelegenheit. Es lag auch an Bedürfnissen, die ein gesunder Mann in seinem Alter nun einmal hatte. Dass sich diese Bedürfnisse nicht einfach befriedigen lassen, wenn man allein ist, war ein klarer Nachteil des Solo-Reisens.

Und dass diese Bedürfnisse, wenn sie nicht gestillt werden, bei einem Mann rasch quälend und drängend werden, war denn auch der eigentliche Grund für Rolands Schlaflosigkeit.

Während in solchen Fällen normalerweise die Hand für befreiende Triebabfuhr sorgen kann, war gerade das in der Situation, in der sich Roland befand, nicht so leicht möglich. Sollte er sich etwa im Schlafsaal einen runterholen, auf die Gefahr hin, dass die anwesenden Gäste – vor allem die weiblichen! – dies mitbekamen?!

Geht gar nicht, dachte Roland. Aber leider lässt sich der Trieb von einem „Geht gar nicht“ nicht beeindrucken. Und eine Erektion lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren. So kam es, wie es kommen musste. Roland legte seine Hand auf sein eregiertes Glied. Vorsichtig begann er, an seiner Eichel zu reiben, peinlich bemüht, dabei keine verdächtigen Geräusche zu machen. Nach rund einer Viertelstunde war das Werk vollbracht: Sein Penis begann heftig zu zucken und ein Spermastrahl ergoss sich auf seinen Bauch. Befriedigt entspannte sich Roland in seinem Schlafsack.

Nun musste er nur noch etwas gegen die klebrige Flüssigkeit auf seinem Bauch tun. Dazu sollte seine Socke zum Einsatz kommen, die er neben sein Bett gelegt hatte.

Behutsam zog Roland seine klebrige rechte Hand aus dem Schlafsack hervor und angelte – dabei liegen bleibend – im Dunkeln nach seiner Socke. Er ergriff diese und deckte – ebenso behutsam – das Sperma mit der Socke ab. Jetzt konnte er endlich einschlafen, zufrieden, die Angelegenheit hinter sich gebracht zu haben, ohne – nach seinem Empfinden – Aufmerksamkeit erregt zu haben.





Mitten in der Nacht wachte Roland auf. Das Sperma war inzwischen eingetrocknet, Roland konnte sich seiner Socke also entledigen. Er legte die mit Sperma befleckte Socke neben sein Bett. Eine Zeit lang lag Roland wach. Seine Augen hatten sich allmählich an die Dunkelheit gewöhnt. Zudem war draußen irgendwo Licht angegangen, das durchs Fenster fiel.

Rolands Blick ruhte auf seiner Socke. Da durchfuhr es ihn jäh. S e i n e Socke? War das wirklich seine Socke? Die Antwort auf diese Frage ließ Roland erstarren. Nein, nein, nein, dies war definitiv nicht seine Socke! Dies war überhaupt keine S o c k e. Es war ein Söckchen! Ein Frauensöckchen! Es konnte nur das Söckchen der Frau sein, die im Bett gegenüber lag. Denn direkt neben dem Bett der Frau – wie Roland mit schreckensgeweiteten Augen erkennen musste – befand sich auch das andere dazugehörige Söckchen.

Roland war wie gelähmt und fühlte sich, als er hätte er soeben sein Todesurteil empfangen. Die entsetzliche Wahrheit war: Er hatte schamlos das Söckchen der Dame vollgewichst! Fieberhaft überlegte Roland, was nun zu tun sei. Doch zu spät!

Im Bett gegenüber regte sich bereits etwas. Die Besitzerin des Söckchens richtete sich auf. Sie muss Pipi!, dachte Roland verzweifelt. Und damit lag er leider richtig. Schläfrig streckte die Frau ihre Beine aus ihrem Schlafsack. Mit dem nackten rechten Fuß angelte sie nach dem einen, näherliegenden Söckchen und zog es an. Mit zugekniffenen Augen spähte sie nach dem zweiten Söckchen. Und da hatte sie es schon entdeckt, wie es dort lag, dicht an Rolands Bett.

Roland registrierte all dies mit der Ermattung eines Hoffnungslosen, der an seinem grausamen Schicksal nichts mehr ändern kann. Er wartete jetzt nur noch auf den spitzen Schrei der Dame – und darauf, in Handschellen aus dem Schlafsaal abgeführt zu werden. Fehlte dann nur noch eine Verurteilung „im Namen des Volkes“ – als Sittenstrolch …

Aber der Schrei blieb aus. Die Frau zog das Söckchen mit Rolands eingetrocknetem Sperma an und taperte aus dem Schlafsaal.

Roland war schlecht. Spätestens auf der Toilette wird sie doch merken, was mit ihrem Söckchen los ist, dachte er verzweifelt. Sein grausames Schicksal, das ihm bestimmt war, hatte sich doch nur etwas hinausgezögert … Wie, um alles in der Welt, sollte er sich jemals aus der Affäre ziehen können? Etwa mit einer brutalen Vorwärtsverteidigung à la: „Entschuldige bitte, aber ich dachte, es sei meine Socke, die ich vollgewichst habe, es war keine Absicht, dass mein Sperma an deinem Söckchen klebt, ganz ehrlich!“?!

Roland jammerte lautlos in sich hinein. Und da kam die Frau in ihren Söckchen auch schon wieder! Roland wagte es nicht hinzusehen. Resigniert erwartete er die Ohrfeige, die er verdient hatte. Aber nichts geschah. Die Frau setzte sich auf ihr Bett, streifte ihre Söckchen ab – erst das eine, dann das andere, das Roland mit seinem Sperma befleckt hatte – und legte sich wieder friedlich schlafen.

Roland konnte es nicht glauben: Sie hat nichts gemerkt, sie hat tatsächlich nichts gemerkt. Oder doch? Hat sie vielleicht doch etwas gemerkt …? Aber diesen Gedanken verdrängte Roland, er begann nun, wieder Hoffnung zu schöpfen.

Der liebe Gott gibt mir eine Chance, meine Sünde wieder gut zu machen, dachte Roland. Er wartete, bis die Frau ruhig und fest atmete und offenbar eingeschlafen war. Dann schwang er sich aus dem Bett, griff nach dem Corpus Delicti – dem Spermasöckchen – und hastete aus dem Schlafsaal.

In der Herrentoilette war er emsig bemüht, seinen Samen aus dem Söckchen zu waschen, was ihm auch endlich gelang. Dann hielt er das Söckchen so lange unter das Gebläse des Handtrockners, bis es trocken war. Schließlich eilte Roland mit dem Söckchen zurück in den Schlafsaal und legte es – nicht ohne sich zu vergewissern, dass die Frau schlief – wieder auf den Platz, an dem seine Besitzerin es abgelegt hatte. Roland schlüpfte in sein Bett. Geschafft!, dachte er erleichtert und schlief prompt ein.

Am nächsten Morgen wurde er von fröhlichem Lärmen geweckt. Er sah die Frau von gegenüber, wie sie ihre Sachen packte. Langsam glitt Rolands Blick hinab zu ihren Füßen. Sie hatte tatsächlich die Söckchen vom Vortag an. Dann, ja dann kann ich auch nichts dran ändern, dachte Roland – und zum ersten Mal musste er verschmitzt lächeln.

Die Frau zog ihren Rucksack an, schaute zu ihm herüber. Als sie sah, dass Roland lächelte, lächelte sie ihn ebenfalls an. „Ich bin dann mal weg, gute Reise wünsche ich dir!“, sagte die Frau und verschwand aus dem Schlafsaal. „Ja, gute Reise!“, sagte Roland ihr hinterher. Und für sich dachte er: Gute Reise, schöne Frau, mit deinen süßen Söckchen!



Version vom 15. 02. 2016 23:49

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


2 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung