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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das Spiel
Eingestellt am 29. 06. 2004 14:25


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Cosima
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2004

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Ich liebe Dich nicht.

Ich bin nicht mal scharf auf Dich.

Trotzdem bin ich gern bei Dir. Ich lehne mich an Dich, deine Arme halten mich umschlungen. Deine Finger w├╝hlen sich Str├Ąhne f├╝r Str├Ąhne durch mein Haar. Dein Gesicht ist nah bei mir. "Du riechst so gut", sagst Du.

Du versuchst mich zu k├╝ssen, doch ich wende mich ab. Das will ich nicht. Deine H├Ąnde streicheln mir ├╝ber den R├╝cken. Gleiten tiefer bis sie auf meinem Hintern unversch├Ąmt liegen bleiben. Fordernd krallen sie sich in meine Backen, du ziehst mich fester an dich ran.
"Du hast so einen knackigen, kleinen Arsch. Er f├╝hlt sich so gut an" fl├╝sterst du leise.

Ich sp├╝r deine Lust. Ich d├╝rfte das nicht zulassen.

Wir gehen zu weit. Du gehst zu weit. Ich auch?

Du willst mehr von mir, ich wei├č.
Ich bin f├╝r dich eine junge, begehrenswerte Sch├Ânheit mit einem geilen Arsch.

Ich spiel mit dir. Genie├če das Gef├╝hl von Macht. Alles geht nur so weit, wie ich es will. Ich mach hier die Regeln. Du w├╝rdest vor mir auf die Knie gehen, wenn ich es so wollte. Ich f├╝hl mich unglaublich sexy.

Du machst weiter. Langsam ├Âffnest du den Rei├čverschluss an meiner Jacke. Deine H├Ąnde streicheln mir ├╝ber den nackten Bauch und R├╝cken. Ich lass es zu und krieg eine G├Ąnsehaut. Du ber├╝hrst meinen Busen. Neugierig wandert ein Finger unter den BH und liebkost zart die festen Knospen.





STOPP! Der Verstand in meinem Hirn ruft laut STOPP!

Ich kann nicht h├Âren. Ich nehme niemanden etwas weg. Ich gehe nicht einmal fremd.
Ich bin nur verdammt egoistisch und hole mir das, was mir gut tut.
Es ist nur ein Spiel.

Ich mach den Knopf und Rei├čverschluss an meiner Hose auf. Ich wei├č, dass du jetzt auf Hundert kommen wirst.
"M├Âchtest du meinen nackten Arsch mal f├╝hlen? Ich habe einen Stringtanga an", frage ich dich verf├╝hrerisch.

Du nickst nur. Sofort f├╝hle ich deine warmen H├Ąnde auf meinen k├╝hlen Backen. Jetzt bist du richtig geil. Dein schneller, keuchender Atem verr├Ąt dich. So fest es geht, dr├╝ckst du mich an dich. In deiner Hose muss es zum Platzen eng sein. Aber das ist nicht mein Problem.

Auch ich komme in Fahrt. Aber nur, weil es mich ant├Ârnt, dass du meinen K├Ârper so verg├Âtterst. Du bist nicht der Grund daf├╝r. Ich f├╝hle mich wie Venus und eine Hure gleichzeitig. Dieser Mix reizt mich. Ein sch├Ânes Spiel!

Stumm befehle ich dir, dass du dich auf den Stuhl setzen sollst und drehe mich um. Ich setze mich mit gespreizten Beinen auf deinen Schoss. Deine Hand gleitet vorne in meinen Tanga. Du streichelst liebevoll meine Schamhaare.
W├Ąhrend du mich z├Ąrtlich an Hals und Nacken k├╝sst rutscht die Hand tiefer. Meine Schatzkammer ist warm durchflutet und feucht. Deine Finger tasten sich ├╝ber meinen geschwollenen Lustknopf. Spielend leicht dringt ein Finger in mich ein.

NEIN! Kurz meldet sich nochmal der Verstand.
DAS GEHT DOCH NICHT!

Ich kann nicht mehr h├Âren. Ich bin eine Sklavin geworden.
Ich wei├č, wir d├╝rfen nicht, wir sollen nicht. Und gerade deshalb kann ich jetzt nicht aufh├Âren. Es ist der Kick!

Ich sp├╝re deinen hei├čen, sto├čenden Atem an meinem Ohr.
Deine Finger kreisen rhythmisch in meinem Tanga und ich bewege mich langsam dazu auf deinem Schoss...

Das Telefon klingelt. Zweimal, dreimal, viermal?
Ich schrecke hoch, bin total benommen, nicht f├Ąhig ran zu gehen. Das Klingeln rei├čt mich aus meinen verbotenen Tagtr├Ąumen und serviert mir kalt die Wirklichkeit:

Du liebst mich nicht! Du bist nicht einmal scharf auf mich!

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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Cosima,


wie du die Situation beschreibst, das finde ich sehr erotisch, doch ein wenig suchte ich die Geschichte in der Geschichte. Diese st├Ąndigen Schuldgef├╝hle der Prot. fand ich auch irgendwie etwas abturnend. Ich fragte mich die ganze Zeit ├╝ber, was ist blo├č los mit ihr? Das kl├Ąrte sich f├╝r mich bis zum Schluss nicht.

Der Anfang deiner Geschichte ist gut. Er macht neugierig. Auch das Ende, finde ich, ist ├╝berraschend und sehr gut gelungen. Noch eine Kleinigkeit: Die Worte ÔÇťSchatzkammerÔÇť und ÔÇťLustknopfÔÇť passen f├╝r mich nicht gut in diese Geschichte, weil du ansonsten die Dinge beim Namen nennst. Das Wort ÔÇťSklavinÔÇť finde ich in diesem Zusammenhang zu stark. Sie wird ja nur ein wenig schwach. :-)

Lieben Gru├č
mirami

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Cosima
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2004

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Hallo Mirami,

erstmal vielen Dank f├╝r deine nette und hilfreiche Kritik.

Du sagst, dich st├Ârt das schlechte Gewissen der Prot., wahrscheinlich auch die Zwischenrufe des "Verstandes", du findest das irgendwie abturnend. Ich glaube, das sieht jeder ein bisschen anders. So sagt dies doch aus, das das was hier abl├Ąuft ein verbotenes Stell-Dich-Ein ist. Au├čerdem liebt sie ihn nicht, ist nicht mal richtig scharf auf ihn, trotzdem treibt sie ein Spielchen mit ihm, das sie trotz allem dann doch ordentlich selber anturnt.
Das ist auch der Hintergrund der Geschichte, die du suchst. Ich denke, dass gerade dieser Zwiespalt die Erotik in dieser Geschichte ausmacht.

Du findest, das Wort "Sklavin" zu heftig? Gut, vielleicht hast du recht. Aber welches Wort beschreibt die Gef├╝hlslage der Prot. besser? Sie f├╝hlt sich anfangs ├╝berlegen, m├Ąchtig, g├Âttlich wie Venus, gleichzeitig verrucht wie eine Hure, sie treibt ihr Spiel bis sie tiefer reingezogen wird. Schlie├člich verliert sie die Oberhand in ihrem eigenen Spiel, trotz den Warnungen ihres Verstandes, wird schwach, willenlos wie....Ja, Sklavin? Opfer?

Die Worte "Schatzkammer" und "Lustknopf" habe ich ├╝brigens ganz bewu├čt so gew├Ąhlt, denn andere Ausdr├╝cke daf├╝r sind mir entweder zu ordin├Ąr oder klingen zu medizinisch.

Ich danke dir nochmal f├╝r dein positives Feedback, es hat mich sehr gefreut.

Liebe Gr├╝├če
Cosima

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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Cosima,

Hmm, wieso ist es denn ein verbotenes Stell-Dich-Ein? Sie ist doch Single oder nicht? Wenn es darum geht, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, weil sie mit seinen Gef├╝hlen spielt, w├╝rde ich das n├Ąher beschreiben. Das w├Ąre dann f├╝r mich die Geschichte der Geschichte, der Zwiespalt bzw. die Erkl├Ąrung des Titels ÔÇťSpielÔÇť. Ansonsten ist es doch ein normales Liebesspiel zweier Erwachsener. Wenn er auch nur Sex will, w├Ąre doch alles okay, oder?
Das Wort Skavin, wenn du daran h├Ąngst, w├╝rde ich dahingehend erweitern, dass deutlich wird, sie ist verf├╝hrte Verf├╝hrerin, nicht seine Sklavin, sondern ÔÇťSklavin ihrer LustÔÇť oder ├Ąhnliches.


Noch was zur "Schatzkammer" und dem "Lustknopf": Diese Ausdr├╝cke passen f├╝r mich nicht zu den anderen die du verwendest, wie z.B. ÔÇťArschÔÇť. m.E. sollte man nicht zwei verschiedene Stile mixen, nicht einmal deftig schreiben, auch wenn du das nur in der w├Ârtlichen Rede tust, und dann wieder romantisch. Vielleicht ist ÔÇťSchamÔÇť und ÔÇťPerleÔÇť ein akzeptables Mittelding? ├ähm... oder so :-)

Liebe Gr├╝├če
mirami

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Cosima
Schriftsteller-Lehrling
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Hallo Mirami,

doch es ist schon ein verbotenes Stell-Dich-Ein. Die S├Ątze Zitat: "Ich nehme niemanden etwas weg" und "Ich gehe nicht einmal fremd" dr├╝cken das aus. Denn fremdgehen kann man ja nur, wenn man auch gebunden ist. Und sie tr├Âstet ihr schlechtes Gewissen auch weg, das sie schlie├člich niemanden etwas weg nimmt. Also ist auch er gebunden.

Ich finde deine Anschauung allerdings interessant, dass sie deshalb ein schlechtes Gewissen haben k├Ânnte, weil sie schlie├člich mit seinen Gef├╝hlen spielt.

Der Titel "Spiel" hat mehrere Hintergr├╝nde. Zum einen spielt sie mit ihm, macht ihn scharf, obwohl sie eigentlich gar nichts von ihm will. Au├čerdem spielen sie miteinander, obwohl beide gebunden sind. Und der Schluss verr├Ąt, dass das ganze sowieso nur ein erfundenes Liebesspiel in ihrem Kopf war, indem sie obendrein einfach die Rollen getauscht hat. Denn in Wirklichkeit liebt er sie nicht, ist er nicht einmal scharf auf sie.

Dein Vorschlag "Sklavin ihrer Lust" gef├Ąllt mir. Das dr├╝ckt das aus, was ich damit gemeint habe. Ich stimme Dir mittlerweile auch zu, dass gerade "Schatzkammer" wirklich etwas poetisch klingt. Deine Verbesserungsvor-schl├Ąge "Scham" und "Perle" finde ich auch nicht schlecht, ich werde mir auch da nochmal Gedanken dar├╝ber machen.

Ich danke Dir f├╝r deine Anregungen und dein Interesse.

Liebe Gr├╝├če
Cosima

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