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Leselupe.de > Gereimtes
Das Tor
Eingestellt am 29. 07. 2006 21:12


Autor
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Hausmann
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2006

Werke: 11
Kommentare: 1
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Vorn seh ich den Eingang meiner Seele,
ein schmaler Pfad hin├╝ber f├╝hrt.
Ein Schritt nach rechts, den Weg verfehle,
die Angst mir meine Kehle schn├╝rt.

Ein Schritt nach vorn, das Tor wird kleiner,
der schmale Steg zu Eis erstarrt
Der Ruf des Lebens er wird feiner,
der Puls vorm letzten Schlag verharrt.

Dumpf klingt der Schlag der Pferdehufe,
D├Ąmonen greifen in die M├Ąhnen.
Dahinter schallt der Geister Rufe,
ihr Schrei ist hei├č als w├Ąrn's Hy├Ąnen.

Auferstandne Depressionen,
Lebenslust ist in die Wand gebannt.
Die Schreckensherrschaft der Visionen,
sie st├╝rzt herbei im Eisgewand.

Der Eissteg er beginnt zu schmelzen,
Gef├╝hle sind zur Wut verkommen.
Hass erscheint mit Feuerstelzen,
vorn die T├╝r sie winkt verschwommen.

Die T├╝r zum schmalen Spalt verk├╝mmert,
ich schau zum Dunkel und mich erschauert.
Die Angst den Weg zur T├╝r zertr├╝mmert,
die B├Âse Dreifalt auf mich lauert.

Ich steh am Eingang meiner Seele,
mein Schritt, er ist zu Salz erstarrt.
Zu schwach dass ich jetzt fort mich Stehle,
Der Puls vorm letzten Schlag verharrt.

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H├Âldereden
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2006

Werke: 18
Kommentare: 103
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Hi Hausmann,

Dieses gedicht finde ich voll gelungen!
Es sind sehr sch├Âne viele metapher darin.
Allerdings, sind ganz sch├Ân viele wortwiederholungen drin, bzw. ne ganze zeile wiederholt. wenn das absicht ist k├Ânntest du das noch mehr ausnutzen bzw. besser erkennen lassen.

Liebe gr├╝├če,
H├Âldereden
__________________
Stille Erkenntnis und lauter Humor - Die W├╝rze des Lebens

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huwawa
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 89
Kommentare: 233
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Hallo Hausmann

Das Gedicht hat gute Ans├Ątze und Ideen. Aber mit deinen holprigen, fast m├Âchte ich sagen "Brachialreimen" zerst├Ârst du es ziemlich und kommst von dem was du aussagen willst ab. (So kommt es mir jedenfalls vor). Versuch das Gedicht einfach einmal ungereimt - ich glaube es k├Ânnte dadurch viel gewinnen!

liebe Gr├╝├če
huwawa
__________________
manchmal sind die anderen kl├╝ger als man(n) selbst...denkt

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
Kommentare: 4053
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Hallo Hausmann,

Ich habe Dein Gedicht mehrmals intensiv gelesen und korrigiert. An einigen Stellen habe ich meinen Eindruck von Bildern, die mir unstimmig scheinen, eingef├╝gt. Ich hoffe, es regt Dich an, noch einmal dar├╝ber nachzudenken, ob Du es ├╝berarbeiten oder so stehen lassen willst.

Liebe Gr├╝├če

Elke


"Vorn seh ich den Eingang meiner Seele,
ein schmaler Pfad hin├╝ber f├╝hrt.
Ein Schritt nach rechts, den Weg verfehle,
die Angst mir meine Kehle schn├╝rt.

Ein Schritt nach vorn, das Tor wird kleiner,
der schmale Steg zu Eis erstarrt.
Ein Steg, aus Holz zumeist, ist ohnehin starr. Wasser kann zu Eis erstarren...
Der Ruf des Lebens er wird feiner,
der Puls vorm letzten Schlag verharrt.

Dumpf klingt der Schlag der Pferdehufe,
D├Ąmonen greifen in die M├Ąhnen.
Dahinter schallt der Geister Rufe,
ihr Schrei ist hei├č, als w├Ąrn's Hy├Ąnen.

Auferstandene Depressionen,
Lebenslust ist in die Wand gebannt.
Die Schreckensherrschaft der Visionen,
Ssie st├╝rzt herbei im Eisgewand.

Der Eissteg er beginnt zu schmelzen,
Gef├╝hle sind zur Wut verkommen.
Hass erscheint mit Feuerstelzen,
vorn die T├╝r sie winkt verschwommen.

Die T├╝r zum schmalen Spalt verk├╝mmert,
ich schau zum Dunkel und mich erschauert.
Oder ich erschauere.
Die Angst den Weg zur T├╝r zertr├╝mmert,
Die Angst kann dazu f├╝hren, dass jemand einen Weg zertr├╝mmert, aber es nicht "selbst tun".
die B├Âse Dreifalt auf mich lauert.

Ich steh am Eingang meiner Seele,
mein Gang, er ist zu Salz erstarrt.
W├Ąhrend des Gehens zu Salz erstarren...(wie Lots Frau), aber nicht der Gang erstarrt.
Zu schwach dass ich jetzt fort mich Sstehle,
Dder Puls vorm letzten Schlag verharrt."


__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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