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Leselupe.de > Gereimtes
Das Tortenmesser
Eingestellt am 17. 08. 2008 16:17


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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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Die Apfeltorte ist nicht angeschnitten!
Oh Graus, oh Graus – und alle sitzen schon.
Wer steht jetzt auf, wer sagt jetzt einen Ton:
Das Messer fehlt und niemand lÀsst sich bitten.

Gleich in der KĂŒche ließ es jemand liegen.
Ein zÀhes Starren legt sich um den Tisch.
Die SchinkenhÀppchen sind zwar fein und frisch,
Doch wird der eine Wunsch allseits verschwiegen.

Als Gastgeber, da sollte man doch wissen,
Dass ohne Messer eigentlich nichts geht.
Denn selbst wenn man die Tortenplatte dreht,
Da lÀsst sich klar ein Ansatzpunkt vermissen.

Und lehrt uns nicht der Krimi schon das gleiche:
Ganz ohne Messer hat’s der TĂ€ter schwer.
Verlegt er obendrein sein Schießgewehr,
Da kann er das vergessen mit der Leiche.

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Duisburger
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Hallo Janosch,

jo, mmmh. Formal mag ich gar nicht viel sagen, ausser dass es sich sehr zÀh liest.
Inhaltlich habe ich schon mehr Probleme.
Da werden doch gleichzeitig zur Apfeltorte die SchinkenhÀppchen serviert. Sehr, sehr seltsam, aber da kenne ich mich nicht so aus. Mir scheint es eher, die besagten HÀppchen sind eher dem Zwang zu Reim geschuldet. Mahlzeit.
Und warum es so fĂŒrchterlich schlimm ist, dass dieses Messer in der KĂŒche sein unbenutztes Dasein fristet, will mir auch nicht so recht einleuchten. Zumindest doch der Gastgeber sollte da schnellen Schrittes sich des SchneidgerĂ€ts bemĂ€chtigen, oder?
Andererseits, einem Gastgebenr der zur Apfeltorte SchinkenhĂ€ppchen serviert, dem ist natĂŒrlich alles zu zutrauen.
Und der Ansatzpunkt wird dann auch nicht vermisst, eher doch das Messer, dass diesen einschneidet. Was zu allerletzt dann ein angeschnittener Kuchen mit einer Leiche (die im ĂŒbrigen zu erbringen es manch anderes GerĂ€t als Gewehr und Messer gibt) zu tun hat, will sich mir auch nicht erschließen.
Aber vielleicht ĂŒbersehe ich ja vollkommen die Intention des Autors.

lg
Duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Janosch
???
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hallo Duisburger,
ich verstehe nicht ganz wie die schinkenhĂ€ppchen dem reim geschuldet sein sollen, wenn sie doch gar nicht am zeilenende stehen. ich hĂ€tte also auch kĂŒrbiskerne oder schniedelquetsche nehmen können, geĂ€ndert hĂ€tte sich am reim nichts. ich weiß, dass dieses gedicht sicherlich keine bĂ€ume ausreißen wird, aber ebenso sehe ich, dass du am thema vorbei gelesen hast, wenn du solche fragen stellst. setzen 6.
trotzdem danke fĂŒr deinen leseeindruck.

hallo ENachtigall,
es hĂ€tte ja auch an mir liegen können, aber dein kommentar zeigt mir, dass das gedicht doch was zu taugen scheint. den ĂŒbergang zum kriminellen darf man durchaus so auslegen, mir gefĂ€llt deine interpretation. so sollte man es lesen.

ich grĂŒĂŸe euch
Janosch

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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hĂŒĂŒlfe, ich wollt doch keinen krieg anzetteln!!! belassen wirs einfach dabei, dass es nicht dein ding ist, wenn du einverstanden bist?
gruß Janosch

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