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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Das Unausweichliche
Eingestellt am 08. 02. 2014 15:17


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Wagner-Martinez
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2013

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Kommentare: 6
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Es waren einmal drei Brüder. Die machten sich auf dem Weg um den Tod, zu bezwingen. Sie wollten damit das Herz der Prinzessin erobern, denn sie fürchtete nichts mehr als den Tod. Nach Wochenlangen suchen, fanden sie schließlich den Tod. Er war gerade dabei, durch die Pest die er hinterlassen hatte, ein ganzes Dorf zu zerstören.

Jeder hatte sich eine Strategie ausgedacht, wie er den Tod bezwingen könnte. Nach dem die drei Brüder den Tod in die Augen geschaut hatten, nahm der Erste das schnellste Pferd des Landes und riet davon. Seine Idee war es, nicht eingeholt zu werden, um dann, durch ein Versteckspiel, den Tod so in die irrezuführen, dass er sich selbst verlieren würde.
Der zweite Bruder grub ein Loch. Dort legte er sich hinein und stellte sich Tod. Mit der Hoffnung, er würde über ihn hinweg ziehen. Denn warum sollte der Tod an einen Toten noch Interesse haben.
Der Dritte zog das Schwert und schaute den Tod in die Augen. Der Tod fragte ihn: „Wieso hast du keine Angst vor mir?“
„Wer sagt den, dass ich keine Angst vor dir habe?“
„Niemand, aber keiner stellt sich den Tod freiwillig in den Weg, außer ein Narr.“
„Ich bin kein Narr. Und ja, ich habe Angst vor dir. Aber ich fürchte mich mehr davor, ohne die Frau meines Lebens an der Einsamkeit meines Herzens einzugehen, als dich. Und sollte ich heute sterben, dann will ich diese Welt verlassen, mit dem Wissen, alles Mögliche für die Liebe getan zu haben. Denn ich gehe lieber im Kampf unter, als kampflos zu leben.“
Innerlich erhoffte er sich, dass er mit seinem Kampf zumindest den einem Bruder einen Vorsprung verschaffen könnte. Oder, dass der Tod vielleicht über den anderen Bruder stolpern würde, direkt in seinem Schwert hinein.
Man weiß nicht genau, warum, aber die Legende besagt, dass der Tod den Kampf aus dem Weg ging, in dem der Tod zu ihm sagte: „Ich hoffe, du hältst stets an deine weisen Worte fest.“

Der Tod ging aber hinter den her, der weggeritten war. Er holte ihn ein und tötete ihn. Bevor er starb, fragte er den Tod:„Wieso ich?“
„Weil du es dir ausgesucht hast vor den Dingen des Lebens wegzulaufen, statt dich denen zu stellen.“
Dann ging er zu den, der sich Tod gestellt hatte. Auch diesen tötete er. Bevor er starb, fragte er den Tod:„Wieso ich?"
„Weil du dein Leben in die Hände der Hoffnung gelegt hast, statt selbst für die Sache zu kämpfen. Und wer sich im Leben Tod stellt, der braucht nicht mehr zu leben.“

Die Geschichte des kämpfenden Bruders sprach sich sofort bei den wenigen Überlebenden im Dorf herum, und auch über das ganze Land. Er kehrte als Held zurück. Und als er die Prinzessin sah, hielt er um ihre Hand an. Sie willigte sofort ein. Nicht weil er den Tod bezwungen hatte, sondern mehr, weil sie wusste, dass er als Schutz, mit seinem Leben zahlen würde. Als sie aber später die Nachricht ereilte, dass zwei der Brüder gestorben seien, bekam sie einen Schwächeanfall. Das machte sie so traurig, dass sie sich davon nie wieder richtig erholen konnte. Der Prinzessin wurde bewusst, dass die Liebe Schuld an den Tod der Geschwister sei. Und mit diesem Schuldgefühl wurde ihr Herz zu Stein, sodass es zu keiner Hochzeit mehr kam.

Die Legende besagt weiter, dass der Tod jeden Tag zuschaute, wie der überlebende Bruder sich der Liebe gegenüber, kampflos ergab. Sodass er schließlich im Laufe der Zeit an Liebeskummer starb.
__________________
owm der nicht nur seine Träume träumt, sondern auch lebt.

Version vom 08. 02. 2014 15:17
Version vom 08. 02. 2014 15:27
Version vom 22. 02. 2014 14:39

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USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Oscar,
ich würde dir sehr empfehlen, den Text durch ein Rechtschreibprogramm zu schleusen, denn er wimmelt von Fehlern. Oder dir helfen zu lassen.
LG USch

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