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Leselupe.de > Ungereimtes
Das Weib
Eingestellt am 26. 04. 2005 08:06


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MarenS
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Das Weib

So silbergrau, so schlank, so hoch seh` ich euch vor mir stehen
So zart das Raunen, leis` das Fl├╝stern, leichten Schrittes gehen,
Hehre Gestalten, nebelfein, sie ziehen durch die W├Ąlder
Sie suchen Schutz im tiefen Hain, sie meiden Flur und Felder.

Doch euer Auge sieht sie kaum, sieht nur die hohen Buchen
Sieht Nebelstreif am Waldessaum, sie kommen mich besuchen.
Im Buchenhain, im hohen Dom, da treffen wir zusammen
Und ├╝berm Hag am Horizont, dort steht die Welt in Flammen.

Oh, zieht mit mir durch diesen Dom, durch diese heil┬┤gen Hallen
Schaut wie die Sonne steigt empor, schaut wie die Nebel wallen.
Entfliehet nun, ihr holdes Volk, sagt ihm ich lass` ihn gr├╝├čen,
Trug auf dem Haupte Silberkron und sa├č zu meinen F├╝├čen.

Sagt ihm ich komme, wenn die Zeit mich l├Ąsst aus ihren Armen
Wenn alle Menschen endlich doch sich meiner auch erbarmen.
Nehmt meine Liebe f├╝r ihn mit, sie w├Ąhret immerdar
Nun geht! Ich h├Âre harten Schritt - gr├╝├čt mir der Kinder Schar.

10.01.2004
MarenS

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Zarathustra
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Ich bin ganz verzaubert liebe Maren
eine solch sch├Âne Lyrik am Morgen..

L.G. Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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MarenS
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...einen Dank an dich, f├╝r das Lob...l├Ąchel. Ich hoffe, dass auch der Inhalt ankommt, denn dies ist eines von den mir liebsten Gedichten.

Gr├╝├če von Maren

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