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Leselupe.de > Anonymus
Das ärmste von den Tieren
Eingestellt am 03. 07. 2006 13:56


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Ja, das ärmste von den Tieren
nervt mit ew‘ger Fragerei:
warum und wohin es liefe,
ob denn Zweck und Ziel dabei.

Und es rätselt über Themen,
reichlich blöden, lang und tief:
über Gott und Fatum, Fußball,
und wer wann wie wen beschlief.

Dabei tönt's geölte Worte
von der Freiheit hehrem Sinn
- während seiner Vorkriegszeiten.
Und denkt: Öl! - Bei Kriegsbeginn.

Ja, das ärmste von den Tieren,
geistlich arm scheint es verroht.
Doch ist es, zum Glück für and’re,
gut – vom eig'nen Tod bedroht.

Alles muss sich erst vermehren:
Fragen, Themen, Tieres Zahl,
vor die Hasen friedlich grasen
und der Fuchs sie grüßt im Tal.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo A.,
die ersten beiden Strophen finde ich gelungen, dann wird's wirr. Sprachlich wie inhaltlich. Klingt für mich, als hättest du nach anfänglicher Inspiration nicht gewusst wie weiter und es dann halt irgendwie zu Ende geführt. Schade eigentlich.

Mel

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Genauer lesen! Vielleicht entwirrt sich manches. Wenn nicht, ist's auch nicht schad(e).

A.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Seufz.
A., ich meinte nicht, dass ich zu dumm bin um es zu verstehen, sondern dass es schlecht geschrieben ist. Unausgegoren, metrisch unsauber, zu viel unzusammenhängende Inhalte hineingestopft und nicht ordentlich ausformuliert. Ein Gedicht dieser Art sollte meines Erachtens pointiert sein, sonst ist es Schrott.
Strophe eins und zwei beweisen, dass du es besser kannst.
Wenn du auf Kritik keinen Wert legst, musst du freilich nicht darauf eingehen. Ist auch okay.

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Ich seufze einmal mit. Vielleicht sind die Pointen wirklich zu versteckt, kann sein. Auf dein Urteil, Melusine, gebe ich normalerweise was. Also: es scheint mir misslungen.

Um trotzdem mal ein, zwei "Kerngedanken" klartextlich herauszustellen:

Sind Friedenszeiten nicht Vorkriegszeiten?
Wie verhält es sich mit der Gefahr des Aussterbens bei zunehmender Überbevölkerung?
Was versteht man eigentlich unter "geistlich" bzw. "geistlich arm"?
Ist eine Verrohung durch Glauben möglich?
Zuletzt: Wie friedlich wird die Welt ohne das "fragende Tier Mensch", hat aller Darwinismus ein Ende?...

Wo ich allerdings nicht folgen kann: metrischer Müll? Da musst du ein wenig deutlicher werden. Ich lass mich gerne belehren.

A.

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huwawa
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo A

Beim ersten Lesen hatte ich auch einen ähnlichen Eindruck von deinem Gedicht wie Melusine: Fängt ganz gut an, verzettelt sich aber dann und weiß nicht, worauf er eigentlich hinaus will. Bei "geistlich" dachte ich, dass du sicher "geistig" gemeint hattest, jetzt weiß ich aber, dass das nicht so ist und das macht das Gedicht interessanter. Beim flüchtigen Lesen wirkt es holpriger als es tatsächlich ist, ein paar "Stromschnellen" sind aber schon drinnen, z. B.

von Entwicklung, Glück, Fortschritt

(weil man hier nach dem Versmaß die zweite Silbe betonen müsste, kommt man aus dem Tritt)

hier das selbe:

ist, wie’s scheint, geistlich verroht.

oder:
Fragen, Themen, des Tiers Zahl,

"reichlich blöden" finde ich auch zu abgeschmackt, vielleicht
fällt dir da etwas anderes ein.

Mit ein bisschen Detailarbeit könntest du also, glaube ich, aus diesem guten Gedicht ein noch besseres machen.

liebe Grüße
huwawa

__________________
manchmal sind die anderen klüger als man(n) selbst...denkt

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