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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Das darf doch wohl nicht wahr sein
Eingestellt am 11. 09. 2013 16:04


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Gerd Geiser
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2006

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Ich,
ich glaub
ich glaub es
ich glaub es geht
ich glaub es geht schon
ich glaub es geht schon wieder
ich glaub es geht schon wieder los

__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2005

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Ich finde das Werk interessant.


Jede Zeile für sich hat eine eigene Aussage und könnte auch solo stehen. Die Aussagen unterscheiden sich im Wesentlichen nur gering, verändern die Bedeutung aber doch einwenig. Nur im letzten Satz erlebt man eine Überraschung: Die Bedeutung kehrt sich um. Wenn es schon wieder geht, heiß es ja wohl, dass es vorbei ist; wenn es aber schon wieder losgeht, so blickt man in die Zukunft.

Ich halte die vorgeschlagene Zentrierung für keine gute Idee. Durch die Wortverschiebung entsteht ein Bild, oder vielmehr ein Raster. Man bekommt den Eindruck, als würden die Sätze so gewählt sein, um diese Erscheinung zu erzeugen. Aber hier ist doch der sprachliche Inhalt zu vermitteln.

Einen Vorschlag habe ich auch:
Statt „glaub“ würde „glaube“ schreiben, das würde die zweite Zeile retten, die so keine Bedeutung hat. Man hat bei „glaub“ das Gefühl, es sei hier ein Wortspiel, und das am Anfang des Textes.
Das Komma in der ersten Zeile verstehe ich nicht.

Noch eine Anmerkung:
„Ich glaub es geht schon wieder los“ ist ein bekannter Schlagerhit von Roland Kaiser.


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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
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Ich noch mal.

Wenn ich diese Idee gehabt hätte, dann würde ich das Gedicht so schreiben:


Ich! Ich glaube
Ich glaube es
Ja, ich glaub es geht

Ich glaube es geht schon
Ja, ich glaube es geht schon wieder
Ich glaub es geht schon wieder los

Das! Das darf
Das darf doch
Ja, das darf doch wohl

Das darf doch wohl nicht?
Ja, das darf doch wohl, nicht wahr?
Das darf doch wohl nicht wahr sein

Dass man so den Halt verliert

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