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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das erste Mal
Eingestellt am 19. 03. 2012 20:05


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nightrider
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2011

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Schon seit dem Morgen hatte ich das Gef├╝hl, dass heute ein besonderer Tag war. Es stand nichts Bestimmtes an, niemand, der mir bekannt oder wichtig war, hatte Geburtstag, es war kein Feiertag, auch kein Finale im Fu├čball oder Motorsport war angesagt. Heute war nur Mittwoch, einer von vielen. Dennoch hatte ich dieses aufgeregte Kribbeln im Bauch, ein Kribbeln, das irgendetwas anzuk├╝ndigen schien, ein Kribbeln, das man als Kind hat, an Weihnachten vor der Bescherung oder am Tag der Zeugnisvergabe.
Klaus hatte mich f├╝r den Abend zu sich eingeladen, aber das macht er oft. Er ist ein begnadeter Koch, er schafft es, ein Abendessen zu zweit regelrecht zu zelebrieren, gibt mir in diesen Augenblicken das Gef├╝hl, dass ich sein Lebensinhalt bin. Ich liebe Klaus, sogar sehr, er ist in allem der perfekte Gentleman, zeigt mir jedes mal, dass ich ihm sehr wichtig bin, dass er mich in keiner Weise zu irgendetwas dr├Ąngt. Oft sa├čen wir nach unserem Essen zusammen, Arm in Arm, hatten gekuschelt, uns gek├╝sst, sehr viel weiter aber gingen wir nicht. Nat├╝rlich hatte er auch schon einmal meinen BH ge├Âffnet, meine kleinen Br├╝ste gestreichelt, mich schon einmal unter dem Rock z├Ąrtlich ber├╝hrt, aber vor dem letzten Schritt schreckten wir einfach zur├╝ck. Trotz meiner dreiundzwanzig Jahre hatte ich noch dieses kleine, d├╝nne H├Ąutchen, das ein M├Ądchen von einer Frau unterscheidet, wollte es aufheben f├╝r den einen, der richtigen. Und diesen einen schien ich in Klaus gefunden zu haben.
War diese Nervosit├Ąt, dieses Bauchkribbeln ein Anzeichen daf├╝r, dass es heute geschehen w├╝rde? War es nur ein Bauchgef├╝hl oder weibliche Intuition? Ich konnte es nicht beschreiben, jedenfalls wurde ich nach jeder Stunde, die z├Ąhfl├╝ssig auf dem Ziffernblatt der Uhr verging, unruhiger und nerv├Âser.

Endlich war es soweit, p├╝nktlich um 20 Uhr klingelte ich bei Klaus. Ich trug ein leichtes Sommerkleid, wei├č, mit roten Punkten, dazu passende wei├če Halterlose und Pumps. Meine blonden Haare hatte ich zu einem Pferdeschwanz gebunden, ein Pony hing mir frech ins Gesicht. Ich wusste, dass Klaus der Ansicht war, dass mir diese Frisur am Besten stehen w├╝rde. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis sich die T├╝r ├Âffnete, Klaus l├Ąchelnd vor mir stand. Sanft nahm er mich in die Arme, fast k├Ânnte man meinen, er h├Ątte Angst, mich zu zerdr├╝cken, hauchte mir einen zarten Kuss auf de Lippen. Ich liebe es, seine Lippen zu sp├╝ren, seine vollendeten K├╝sse, seine Hand, die dabei zart ├╝ber meinen R├╝cken streicht, manchmal lange auf meinem Po verharrt.
ÔÇťVertraust du mir?ÔÇŁ, l├Ąchelte Klaus mich an. Wissend, dass meine Vorahnung mich nicht getrogen hatte, dass meine Nervosit├Ąt sich tats├Ąchlich auf den heutigen Abend bezogen hatte, kam ch nur zu einem zustimmenden ÔÇťMhmÔÇŁ, das durch mein Kopfnicken best├Ąrkt wurde. Wie auf Kommando schien der Hubschrauberpilot in meinem Bauch den Rotor anzulassen, startete zu einem Rundflug durch meine Gef├╝hle, brachte mein ganzes Innenleben in Aufruhr. ÔÇťW├╝rdest du das f├╝r mich aufsetzen und meine Hand als sicheres Geleit akzeptieren?ÔÇŁ, fragte er mich und lie├č von seinem Zeigefinger eine Augenmaske herab baumeln.Er musste meinen Kuss als das verstanden haben, was er auch sein sollte, eine Zustimmung zu seiner Frage, legte mir mit vorsichtigen Fingern die Maske um. Schlagartig wurde es stockdunkel um mich, genauso schlagartig begannen meine anderen Sine, angeleitet durch den Verlust des Visuellen, ihre Umwelt st├Ąrker wahrzunehmen. Ein Duft, der schon bei meinem Eintreten in der Wohnung war, drang nun an meine Nase, Lavendel, Rosen und der Duft verbrennenden Wachses mischten sich zu einem gro├čen ganzen. Musik drang an mein Ohr, auch sie musste schon die ganze Zeit leise aus den Lautsprechern dringen, doch erst jetzt nahm ich sie war. Die wundervollen Kl├Ąnge Richard Claydermanns erf├╝llten den Raum. So, wie er mich gebeten hatte, reichte mir Klaus seine Hand, f├╝hrte mich durch den langen Flur seiner Wohnung. Wir machten einen kleinen Linksdreher, wenn ich den Plan seiner Wohnung noch richtig im Kopf hatte mussten wir im Esszimmer sein. ÔÇťHinter dir steht ein Stuhl. Setze dich bitte und nimm dann die Binde ab. Mit geschlossenen Augen l├Âste ich die Binde, ├Âffnete vorsichtig meine Lider, um nicht vom grellen Licht der Lampen ├╝berrascht zu werden. Doch es war kein grelles Licht, das mich empfing, Klaus hatte auf alles allzu helle verzichtet, das Esszimmer war nur erleuchtet durch die Kerzen des imposanten L├╝sters in der Tischmitte und unz├Ąhlige Teelichter auf dem Boden. Ich kam mir vor, als w├╝rde ich schwimmen in einem Meer von Kerzen, einem Meer, in dem ich schwimmen k├Ânnte ohne unterzugehen bis ans Ende der Welt.




Eine Rose, verpackt in Folie lag quer ├╝ber meinen Teller, unz├Ąhlige Rosen standen im Zimmer, ich wusste nicht, wie viele Vasen Klaus gef├╝llt haben musste. Allen war eines gemeinsam: Waren seine fr├╝heren Rosen, die er mir schenkte, wei├č, gelb, wachsfarben, so waren sie heute alle rot, rot wie Wein, rot wie die ;Liebe, ÔÇťSie sind alle sch├Ân, aber die, die vor dir liegt, ist die Sch├Ânste, so wie du die Sch├Ânste bistÔÇŁ; l├Ąchelte Klaus mich an, bis sich endlich unsere Lippen vereinten zu einem sanften, unendlichen Kuss.
Klaus schenkte uns aus einer Karaffe Wein ein, er leuchtete rubinrot im Schein der Kerzen, ging kurz in die K├╝che, um mit der zubereiteten Ente zur├╝ckzukehren. Ich hatte nur Augen f├╝r Klaus, mein ganzer K├Ârper stand unter einer seltsamen, aber h├Âchst angenehmen Spannung. Meine Ahnung wurde mehr und mehr zu einem Wissen: Klaus wird der Mann sein, dem ich mich hingeben werde, dem ich das Geschenk mache, das eine Frau im Leben nur einmal machen kann. Ihm w├╝rde ich meine Jungfernschaft schenken.

Die Ente schmeckte vorz├╝glich, der Wein war ein Gedicht und die Art, wie Klaus sich um mich bem├╝hte, brachte mein Blut in Wallung. Der Hubschrauberpilot in mir flog eine zweite, eine dritte Runde, das Kribbeln in meinem Bauch wurde zu einem feurig-hei├čen Brennen, einem Brennen des Verlangens. Des Verlangens danach, dass es heute geschehen sollte.
L├Ąngst sa├čen wir auf dem Sofa, tranken Champagner, sahen uns tief in die Augen. Liebe, Sanftheit und Z├Ąrtlichkeit sprachen aus Klaus┬┤ Blick, einen blick, den ich ihm in dieser Weise gern zur├╝ckgeben wollte. Endlich legte er seinen Arm un mich, nahm mir das halbgeleerte Champgnerglas aus der Hand. ÔÇťSag jetzt nichtsÔÇŁ, bat er mich, ÔÇťlassuns einfach den Augeblick, diesen Moment genie├čenÔÇŁ. Seine Lippen wanderten ├╝ber meine Wange, meine Lippen, zogen z├Ąrtlich eine gl├╝hend hei├če Spur ├╝ber mein Gesicht, zauberten wieder dieses Gef├╝hl totaler Geborgenheit in meinen K├Ârper, das Gef├╝hl vollkommenen Gl├╝cks in seinen Armen. Ich erwiderte seine K├╝sse, wartete mit habege├Âffneten Lippen den Besuch seiner Zunge in meinem Mund.
Es war, wie wenn eine Bombe der Erregung in meinem K├Ârper detonieren w├╝rde, als seine H├Ąnde leicht meine vor Erregung bebenden Br├╝ste ber├╝hrten, sie sanft streichelten. Zustimmend presste ich geradezu meinen K├Ârper an seinen, ich wollte ihn sp├╝ren, wollte, dass er mich sp├╝rt, getrieben von dem Verlangen, heute ganz ihm zu geh├Âren, ihm das zu geben, was ich zu geben bereit war.

Meine H├Ąnde ┬┤glitten durch sein Haar, strichen ├╝ber seine Wangen, unsere K├╝sse wurden verlangender, hingebungsvoller, ich merkte, wie mein Scho├č brannte vor Verlangen, mein feuchtwarmer Regenwald geflutet wurde wie nach einem heftigen Monsun. ÔÇťLass es mich seinÔÇŁ,fl├╝sterte Klaus, lass mich der erste seinÔÇŁ. Ich schaffte es nicht, eine leichte Tr├Ąne zu unterdr├╝cken, eine Tr├Ąne des Gl├╝cks und der Sehnsucht, endlich das mit dem Mann meiner Tr├Ąume zu erleben, wovon ich schon so lange tr├Ąumte. Sanft schob mir Klaus die Tr├Ąger meines Sommerkleides von den Schultern, ├Âffnete den Rei├čverschluss. Ich brauchte nicht viel nachzuhelfen, damit mein Kleid ├╝ber meinen K├Ârper rutschte, ├╝ber meine Beine zu Boden fiel. Mir wurde hei├č,obwohl die Kerzen der einzige W├Ąrmespender im Zimmer waren, mein K├Ârper schien ib Flammen zu stehen. Auch Klaus streifte sein Jackett vom K├Ârper, l├Âste die Krawatte zog sein Hemd aus.
Ich sehnte den Augenblick herbei, an dem Klaus das H├Ąkchen meines BHs ├Âffnete, er vergrub seinen Kopf geradezu im Tal zwischen meinen Br├╝sten. Seine Zunge ber├╝hrte meine Brustwarzen; es hatte den Anschein, als w├╝rde sie auf blanke Nervenenden treffen, so peitschte die Erregung durch mich, h├╝llte mich ein wie ein dicker, langer Mantel. Klaus streifte seine Hose vom K├Ârper, nahm mich auf seine starken Arme, trug mich hin├╝ber ins Schlafzimmer. Das Bett, auf dem er mich sanft ablegte, war geschm├╝ckt von zahllosen Rosenbl├Ąttern, um das Bett verteilt unz├Ąhlige Teelichter, die ein Herz bildeten. Das Herz, das Klaus mir in diesem Augenblick zu F├╝├čen legte, und mir daf├╝r seines schenkte. Ich versank in seinen Armen, jede seiner Ber├╝hrungen zauberte hei├če Wellen in meinen K├Ârper, eine G├Ąnsehaut auf meinen R├╝cken. Seine Lippen brannten sich geradezu in meine Haut, als er sie sanft ├╝ber seinen K├Ârper wandern lie├č, mein erregter Atem, der aus meinen halbge├Âffnetem Mund drang, musste geradezu ein Ventil sein, f├╝r all die Hitze, die in mir war.
Tiefer und tiefer wanderte seine Zunge, wanderten Seine Lippen an meinem vor Erregung bebendem K├Ârper. L├Ąngst hatte ich aufgeh├Ârt, seine Liebkosungen mit meinem Sinnen wahrzubehmen, ich nahm sie nur noch mit meinem lustvoll zitternden K├Ârper wahr, schwamm in einem Meer von Rosenbl├Ąttern und Lust.
Endlich hatten Klaus┬┤ Liebkosungen den Saum meines H├Âschens erreicht; vertr├Ąumt spiele seine Zunge etwas an ihm, ehe er mir das letzte Textil, das meine intimste Bl├Â├če bedeckte, vom K├Ârper zog. Erwartungsvoll und nerv├Âs ├Âffnete ich meine Beine f├╝r ihn, der Duft meiner Weiblichkeit, meiner Erregtheit und Lust machte sich im Zimmer breit, mischte sich mit dem Duft der langsam verl├Âschenden Teelichter. Jedes Verblassen eines der Lichter h├╝llte den Raum etwas mehr ins Dunkel, machte mich noch empfindsamer f├╝r die Z├Ąrtlichkeiten meines Liebhabers.
Es schien, als ob ein Blitz in mich einschlug, ein brodelnder Vulkan in meinem K├Ârper eruptierte, als seine Zunge das Tor zu meinem Paradies aufschloss, eintauchte in meine feuchte W├Ąrme. Als seine Zunge meine Perle erreichte, schien sich ein Fl├Ąchenbrand, ein gigantisches Buschfeuer in mir breitzumachen, das sich ungehindert in selbst die entferntesten K├Ârperregionen fortzupflanzen schien. Mein St├Âhnen wurde laut, hektisch, ich hatte nur noch einen Wunsch, ich wollte Klaus in mir sp├╝ren, ihm f├╝r das, was er mir in diesem Augenblick schenkte, auch ein Geschenk bereiten, mein sch├Ânstes Geschenk.
Mein Blut schien geradezu in meine Labien zu st├╝rzen, es begann zu pochen, verbrannte mich fast. Jede der Ber├╝hrungen seiner Zunge in meinem intimsten Regionen versetzte mich in Hochstimmung, gespannte Erregung. Nat├Ą├╝tlich hatte ich mich oft selbst an meinen erregbarsten Stellen gestreichelt, mir selbst Lust bereitet, aber was war dies gegen diese Erfahrung, die Klaus mir gerade vermittelte. Ich suchte seine H├Ąnde, klammerte mich regelrecht an ihm fest, um nicht abzuheben, nicht wegzufliegen, ehe ich nicht den Gipfel der Lust erklommen hatte.
Mehrmals dachte ich, den letzten Punkt erreicht zu haben, ab dem es kein Zur├╝ck mehr gab, Aber Klaus schien meinen K├Ârper genau zu kennen, wiusste, wie er mir h├Âchste Lust bescherte auf dem Gipfel des Gl├╝cks, aber auch, wann er mich herabf├╝hren musste, in ein Tal der Ruhe, ehe er begann, mit mir zusammen erneut den Gipfel zu erst├╝rmen.
Wieder befanden wir uns in einem solchen Tal, ich erwartete den erneuten Aufstieg, als Klaus seine Boxer abstreifte, seine zitternde Erregung herausspann. ÔÇťLern ihn kennen, du brauchst keine Angst zu habenÔÇŁ, fl├╝sterte er mir zu. ÔÇťIch werde so sanft wie m├Âglich seinÔÇŁ, und f├╝hrte meine Hand hinunter zu seiner vor Erregung zitternden Verh├Ąrtung. Sanft schlossen sich meine Finger um ihn, begannen, ihn zu streicheln. Klaus┬┤ Lippen l├Ąchelten, als sein St├Âhnen immer heftiger wurde, seine Rhythmik verlor. Er entwand sich mir, zog ein Kondom ├╝ber seine Zuckerstange, begann, sie an meiner Vulva zu reiben, ehe er langsam und sanft versuchte, in meine Enge einzudringen.
Ein stechender Schmerz jagte durch meinen K├Ârper, das H├Ąutchen war geborsten. Ich wusste nicht, ob und wie sehr ich blutete, wollte nur, dass der pulsierende Schmerz aufh├Ârte; Klaus merkte es, zog sich etwas zur├╝ck, bis das leidvolle Ziehen in meiner Mitte verebbte, sich wandelte in lustvolle Erwartung. ÔÇťKomm zu mir, ich will dich sp├╝renÔÇŁ, forderte ich Klaus auf, der langsam und vorsichtig in mein Innerstes vordrang. Er schien mich v├Âllig auszuf├╝llen, lie├č mir etwas Zeit, fieses v├Âllig neue Gef├╝hl kennen zu lernen, ehe er begann, sich mir sanften St├Â├čen in mir zu bewegen. Ich schien zu bersten vor Lust, die Klaus mir bescherte. Fast hatte ich das Gef├╝hl, ich best├╝nde aus Glas, das gerade in tausende St├╝cke zersprang, f├╝hlte mich eingetaucht in gl├╝hende Lava, um sofort danach mit eiskaltem Wasser geduscht zu werden. Vergessen war der Schmerz der Entjungferung, er war gewichen einem Gef├╝hl vollkommenen Gl├╝cks.
Ich sp├╝rte, wie sich in mir etwas zusammenbraute, das ich so noch nicht kannte, begann, sich in Wellen durch meinen K├Ârper zu bewegen, mich mit sich zu rei├čen, hilflos fortzusp├╝len. Ein intensiver Orgasmus riss mich mit sich, jagte fast durch meinen K├Ârper.

Noch lange Zeit lagen wir beieinander, aneinandergekuschelt, gl├╝cklich. Ich blieb ├╝ber Nacht bei Klaus, eine Nacht, in der wir kein Auge schlossen, aber Klaus mich in die Geheimnisse der Liebe einweihte. Und ich war eine gelehrige Sch├╝lerin.......

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

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Was f├╝r eine Geschichte!

Ich bin total verwirrt. Nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, war ich ÔÇô ich gebe es zu ÔÇô ein wenig ├Ąrgerlich. Die langatmige Begr├╝ndung, warum der Tag, an dem die Handlung einsetzt gar kein besonderer Tag sei und warum er sich wahrscheinlich doch zu einem au├čergew├Âhnlichen Mittwoch (├╝brigens einer von vielen ÔÇô kaum zu glauben) entwickeln k├Ânnte, qu├Ąlte sich genauso dahin, wie die vom Autor erw├Ąhnte Stunde, die z├Ąhfl├╝ssig auf dem Ziffernblatt der Uhr verging. Ich kam nicht dazu, dar├╝ber nachzudenken, was eine Stunde auf einem Zifferblatt zu suchen hat, denn der Fortgang der Handlung versprach ja eine Deflorierung mit allem Drum und Dran ÔÇô also blieb ich dran.

Doch die bescheiden im Hintergrund d├╝mpelnde Handlung wurde zun├Ąchst erst einmal durch die akribische Aufz├Ąhlung und Beschreibung des Sommerkleidchens, den obligatorischen (aber diesmal wei├čen) Halterlosen, dem Stirn-Pony mit Pferdeschwanz sowie der unz├Ąhligen Rosen, Kerzen, Teelichter und D├╝fte komplett erstickt. Dazu gab es zarte, gehauchte, hingebungsvolle, vollendete und unendliche K├╝sse. Hm ÔÇô was ist ein unendlicher Kuss? Ich kenne h├Âchstens unendlich scheinende K├╝sse. Wer den Unterschied nicht kennt, sollte es einfach mal ausprobieren.

Gespannt wartete ich auf das Ergebnis der K├╝nste des begnadeten Kochs, der ja angeblich nicht nur kochen sondern zelebrieren soll. Ente ÔÇô mehr erfuhr ich nicht. Bedauerlich. Ein kleines Rezept h├Ątte der vor sich hin k├Âchelnden Handlung auch nicht geschadet.

ÔÇ×Aber nach dem Essen, da geht es endlich los!ÔÇť, dachte ich!
Und wie es losging! Denn jetzt lie├č der Hubschrauberpilot im Bauch der Protagonistin den Rotor kreisen und begann, seine Runden zu drehen.
Begleitet von einem Feuerwerk an abenteuerlichen Metaphern ging es trotzdem sehr sanft und behutsam zur Sache. Mir standen vor Lachen die Tr├Ąnen in den Augen. Eine so gekonnte Satire auf das leider sattsam bekannte Erotik-Geschw├╝lstel war mir in dieser Form noch nicht untergekommen. Herrlich! Endlich besa├č mal jemand den Mut, den vielen Erotikschreibern, die meist nur voneinander abzuschreiben scheinen (zumindest l├Ąsst das verwendete Vokabular den Schluss zu), den Spiegel vorzuhalten. Endlich jemand der diesen unertr├Ąglichen Adjektivismus schelmisch auf die Spitze treibt. Jemand, der mit den Lippen gl├╝hende Spuren zieht, der gl├Ąserne Jungfrauen zerbersten l├Ąsst, ehe er sie kalt abduscht, der kondomierte Zuckerst├Ąbe zum Ausl├Âsen von Vulkan-Eruptionen veranlasst und der seine Protagonistin in einen langen Mantel der Erregung h├╝llt.
So ganz nebenbei werden von Meister Klaus dann noch Bomben der Erregung gez├╝ndet, hei├čes Brennen entfacht (man beachte die Besonderheit. Kalt kann ja jeder brennen), auch der Scho├č vor Verlangen zum Brennen gebracht und schlie├člich ein feuchtwarmer Regenwald mittels Monsun geflutet. Na, wenn das nicht das Blut in die Lapien schie├čen l├Ąss!

Ich fand diese haarstr├Ąubenden ├ťbertreibungen derart gelungen, dass ich gro├čz├╝gig ├╝ber die mannigfaltigen grammatikalischen, orthographischen und vor allem stilistischen Schnitzer hinweg sehen konnte. Au├čerdem sollte man da nicht so pingelig sein. Dass ein Autor sein Werk vor der Ver├Âffentlichung noch mal in Ruhe korrigieren sollte, ist eine v├Âllig ├╝berholte Ansicht und wird zum Gl├╝ck auf der Leselupe von vielen Autoren zu Recht ignoriert.

Wie gesagt, ich hatte mich k├Âstlich am├╝siert und beschloss, auch rasch noch Miros Kommentar zu lesen. Da kamen mir zum ersten Mal leise Zweifel. Und dann die Antwort des Nachreiters. Da verging mir das Lachen, und ich sch├Ąmte mich pl├Âtzlich meiner Heiterkeit. Wie konnte ich nur so irren? Der Autor hatte seinen Text v├Âllig ernst gemeint. Nix mit Persiflage. So bleibt mir nichts weiter, als mich f├╝r meine Einfalt zu entschuldigen.

Gru├č Ralph

__________________
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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
Kommentare: 685
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Die wundervollen Kl├Ąnge Richard Claydermans

Oh, aber doch!

Wie bin ich da neulich noch ungn├Ądig ├╝ber diesen Lesbenporno f├╝r den dann sehr gesegneten Heteromann hergefallen, der von nightrider gekommen war...
Und wie begriff ich tats├Ąchlich erst heute, dass nightrider sich erbarmungslos lustig macht ├╝ber den gesammelten Kitsch von solchen Soft-Core-Porno-Pseudo-Liebes-Romanzen!

Ich hab's ja viel weiter unten erst begriffen, was er da tut, aber ich h├Ątte es doch wirklich merken m├╝ssen, als er mir die seichte Clayderman-Musik (leider mit zwei n geschrieben), als "wundervolle Kl├Ąnge" beschrieb. Von da an war doch wohl klar, der Spritzbub meint ja kein einziges Wort ernst, der macht sich doch seinen Jux.

F├╝r alle, die jetzt aber auch mal von der Weise abgeduscht werden wollen, in der Richard Clayderman sich mit der wahren Liebe auseinandersetzt, das hier:

Hier klicken

(Youtube/Richard Clayermann/Romeo and Juliet Love Theme)

Und weil's so sch├Ân war, gleich noch mal mit Gesang dabei, Astrud Gilberto singt - und schon wird's irgendwo magenbelastender:

Hier klicken

(YouTube/Astrud Gilberto/A Time for Us)

Und f├╝r uns andere, die der Liebe holdsel'gen Schimmer in dieser vulvaschmatzenden Form nie erfahren haben, noch a bissel Kontrastprogramm hinterher:

Hier klicken

(YouTube/Frank Zappa/Dinah Moe Humm)





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