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Leselupe.de > Kurzprosa
Das erste Mal
Eingestellt am 06. 12. 2009 14:20


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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Das erste Mal

Er stand auf dem Zehn-Meter -Turm. Der Weg hinauf war einfach gewesen. Ihr hinterher. Einem Gedanken folgend.
Sie in ihrem Badeanzug,vierzehn Jahre alt, Klassensprecherin.
Sie hatte auf dem Schulhof schon einen Älteren mit der Zunge geküsst,und sich auf einer Klassenfahrt von dem Bodenturner, der den Salto beherrschte, an die Brust fassen lassen.
Das war im Mai einundachtzig gewesen. In Lieberhausen.

Jetzt war Ende Juni, und er stand zum ersten Mal alleine neben ihr.

Seine wenigen Brusthaare str├Ąubten sich der Tiefe entgegen.
Sie sagte etwas wie "hier springe ich nicht hinunter!"
Dann stie├č sie ihn hinunter mit ihrem L├Ącheln.

Er dachte taumelnd:"Das muss Liebe sein," und schlug dann
gl├╝cklich auf.
Als er mit roten Striemen auf dem R├╝cken aus dem Becken kletterte, durfte er sie drei Wochen lang k├╝ssen.


__________________
RL

Version vom 06. 12. 2009 14:20
Version vom 06. 12. 2009 16:25
Version vom 06. 12. 2009 21:38
Version vom 07. 12. 2009 02:52

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

lieber @ralf,

eine ganz s├╝├če, h├╝bsche idee ist das. leider zerhackst du ihren fluss durch einen mir nicht recht verst├Ąndlichen zeilenumbruch und durch weitere kleinigkeiten. ich mach dir ein paar vorschl├Ąge; vielleicht kannst du sie ja gebrauchen:

quote:
Das erste Mal

Er stand auf dem Zehn-Meter-Turm. Der Weg hinauf war einfach gewesen. Ihr hinterher. Einem Gedanken folgend. Sie (in ihrem) im Badeanzug[komma] vierzehn Jahre alt, Klassensprecherin.

Sie hatte auf dem Schulhof schon einen Älteren mit der Zunge geküsst und sich auf einer Klassenfahrt von dem Bodenturner, der den Salto beherrschte,[abstand] an die Brust fassen lassen. Das war im Mai einundachtzig gewesen. In Lieberhausen.

Jetzt war Ende Juni, und er stand zum ersten Mal allein(e) neben ihr.

Seine wenigen Brusthaare str├Ąubten sich der Tiefe entgegen. Sie sagte etwas wie(,) "hier springe ich nicht hinunter!". Dann stie├č sie (in) ihn hinab mit (einem) ihrem L├Ącheln.

Er dachte taumelnd: "Das muss Liebe sein" und (Dann) schlug (er) gl├╝cklich auf.

Als er mit roten Striemen auf dem R├╝cken aus dem Becken kletterte, durfte er sie drei Wochen lang k├╝ssen.
liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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Ralf Langer
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hallo blue danke f├╝r deine
vorschl├Ąge.
vor allem f├╝r "ihrem l├Ącheln"

werde es gerne verwenden
ralf
__________________
RL

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

lieber @ralf,

das "in" ihn hinuntersto├čen mit einem l├Ącheln ist zwar h├╝bsch sophisticated gedacht, scheitert aber ein wenig daran, dass ein m├Ądchen nun mal mit nichts in jemanden hinein- oder hinunterst├Â├čt(!); zudem bekommt das "becken" am ende einen unfreiwilligen doppelsinn. wenn du mich fragst: das "in" m├╝sste noch weg - es langt das l├Ącheln allein, um das gleichgewicht zu verlieren.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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Ralf Langer
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hallo blue,
das hab ich beim redigieren gar nicht bemerkt.

Das ist ein bischen viel f├╝r ein Jungen und ein M├Ądchen
auf`m Sprung

gr├╝├če
aus schalke
ralf
__________________
RL

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Open Mike
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Dann stie├č sie ihn hinunter mit ihrem L├Ącheln.
Dies riecht nach Literatur.
Doch wieso nicht mehr "hinab"?

quote:
Sie sagte etwas wie, "hier springe ich nicht hinunter!"
"hier springe ich nicht runter!"
Gesprochenes Deutsch.

om


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