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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Das gebrochene Rad K-Version
Eingestellt am 29. 10. 2014 13:36


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Sewe Henderson
Hobbydichter
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Das gebrochene Rad

An einem sonnigen Apriltag wartete Frau Reuber, die Witwe des Amtmannes auf die Kutsche, welche sie zur n├Ąchsten Bahnstation bringen sollte. ├ťberall im ganzen Haus roch es nach frischem Bohnerwachs. Sonnenlicht str├Âmte durch die Fensterscheiben auf die Dielen der frisch gescheuerten K├╝che.

Hufgetrappel k├╝ndete die nahende Droschke an. Die Frau stieg zu, das Gep├Ąck wurde verstaut und der Wagen setze sich in Bewegung. Ein lauter Donnerschlag in dieser morgendlichen Stille riss die Reisenden aus ihren Tagtr├Ąumen. Pl├Âtzlich zuckten Blitze vom Himmel und finstere Wolken t├╝rmten sich auf. Dicke, schwarze Regentropfen klopften an die Fensterscheiben des im Regen davoneilenden Wagens, durch welche stumm die Passagiere starrten. In etwa drei Meilen w├╝rden sie endlich die Bahnstation erreicht haben, vorher hatten sie aber noch einen dunklen Eichenwald zu durchqueren. Etwa eine knappe Stunde w├╝rde die Reise wohl jetzt noch dauern.

Am Wegesrand tat sich eine Lichtung auf. Die Postkutsche ├╝berholte jetzt einige Bauern mit K├Ârben, die wohl auf dem Weg zum n├Ąchsten Markttag waren. Der Weg wurde jetzt unebener, man konnte die Ersch├╝tterungen f├Ârmlich bis in die Knochen sp├╝ren. Gerade eben als sie eine Br├╝cke ├╝ber den Inn ├╝berquerten, welche zur Bahnstation f├╝hrte, gab es einen lauten Knacks und die Kutsche kam ins Schleudern. Passagiere und Gep├Ąck fielen durcheinander. Ein Rad war gebrochen. Nachdem das Rad nach einer unendlich scheinenden Zeit zurechtger├╝ckt war, konnten Sie den Bahndamm erreichen, doch leider war der letzte Zug in Richtung Stadt schon abgefahren. Das bedeutete acht Stunden Wartezeit und eine lange Nacht im Bahnhof.

Version vom 29. 10. 2014 13:36
Version vom 29. 10. 2014 18:34

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DocSchneider
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Hallo Sven, die Neuauflage der beschwerlichen Tagesreise ├╝berzeugt nicht wirklich - denn was passiert Neues? Und vor allem - was passiert in der langen Nacht?!

Den Satz

quote:
Nachdem das Rad nach einer unendlich scheinenden Zeit endlich zurechtger├╝ckt war, konnte der Weg konnten Sie den Bahndamm erreichen,

bitte verbessern. Habe mir erlaubt, ein "n" an Versio anzuf├╝gen.

LG Doc


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Manchmal denke ich, der Himmel besteht aus ununterbrochenem, niemals erm├╝dendem Lesen. (Virgina Woolf)

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