Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92234
Momentan online:
475 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kindergeschichten
Das goldene Samenkorn
Eingestellt am 18. 04. 2009 22:29


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
hasi
Hobbydichter
Registriert: Apr 2009

Werke: 1
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um hasi eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Das goldene Samenkorn

Einst lebten in einem tiefen dunklen Wald die Kobolde Sandor, Lalebor und Lurin.
Sie waren gutm├╝tige kleine Wesen, die niemandem etwas B├Âses antun konnten. Die Tiere im Wald lebten ohne Angst und Schrecken vor Ihnen.
Die Kobolde h├╝teten einen sehr wertvollen Schatz. Tief in der Erde war ein Topf vergraben. In diesem Topf waren goldene Samenk├Ârner. Diese K├Ârner hatten Zauberkr├Ąfte. Wer nur das Gold in ihnen sah, der wurde entt├Ąuscht. Sie w├╝rden einfach zu Staub zerfallen. Doch f├╝r einen Menschen mit gutem Herzen w├╝rden sie ihre Zauberkraft zeigen.
Die kleinen Kobolde waren sehr flei├čig. Tags├╝ber gingen sie in den Wald, sammelten Holz, pflanzten Setzlinge und sorgten f├╝r Ordnung und Sauberkeit im Wald. Wenn dann abends langsam die Sonne unterging, gingen sie nach Hause und bereiteten sich das Abendessen zu. Anschlie├čend sa├čen sie am Kamin und erz├Ąhlten sich Geschichten.
Der kleinste der Kobolde namens Lurin war sehr neugierig. Am liebsten h├Ârte er Geschichten ├╝ber die Menschen. Er wollte alles ├╝ber sie wissen.
Wenn es niemand merkte, dann schlich er sich heimlich zum Waldrand. Denn dort lebte in einem kleinen H├Ąuschen eine Bauersfamilie.

Die Bauersleute hatten zwei Kinder, Michel und Klara. Michel war 10 Jahre und Klara erst 3 Jahre alt. Es waren sehr arbeitsame Menschen. Der Vater arbeitete den ganzen Tag auf dem Feld und die Mutter k├╝mmerte sich um das Haus und die Kinder.
Michel half seinem Vater so gut er konnte bei der Feldarbeit. Der Vater stand am Pflug, der von einem alten Gaul gezogen wurde, und Michel lief hinterher. Er hatte in einem Jutesack die Samenk├Ârner, die er in die Furchen warf.
Sosehr sie auch arbeiteten, die Ernte fiel immer sehr bescheiden aus. Es langte geradeso zum Leben. Aber um etwas zu verkaufen, war es nicht genug.
Lurin beobachtete fast t├Ąglich, was der Menschenjunge so machte. Wie gerne h├Ątte er mit ihm gesprochen. Aber das durfte er nicht. Denn wird ein Kobold von einem Menschen gefangen, so muss er bei ihm bleiben und ihm dienen.

Damit die Familie mehr zu Essen hatte, jagte der Vater auch Kaninchen. T├Ąglich ging Michel zu den Fallen, um nachzusehen, ob sie etwas gefangen hatten. Meistens waren die Fallen aber leer.
Wie erstaunt war er heute, als er ein kleines M├Ąnnchen darin erblickte. Lurin hing mit einem Fu├č in der Schlinge und konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien. Er blickte Michel ├Ąngstlich an. Beide waren sehr erschrocken. Michel wusste nicht, was das f├╝r ein Wesen war.
Lurin sagte als erster etwas: ÔÇ×Ich bin ein Waldkobold und hei├če Lurin. Bitte f├╝ge mir kein Leid zu.ÔÇť Michel streckte die H├Ąnde nach ihm aus. ÔÇ×Habe keine Angst. Mein Name ist Michel. Ich habe schon viele Geschichten ├╝ber Kobolde geh├Ârt, aber nie h├Ątte ich gedacht, dass sie wahr w├Ąren.ÔÇť
In den Geschichten waren die Kobolde immer b├Âse und f├╝gten den Menschen Schaden zu. Was sollte er nur tun? Er ├╝berlegte kurz. Michel befreite Lurin aus der Schlinge. Traurig schaute der kleine Kobold zum Wald. W├╝rde er seine Familie jemals wieder sehen? Jetzt musste er solange Michel es wollte, bei den Menschen bleiben. Michel sah die traurigen Augen des kleinen Kobolds. Wie w├╝rde er sich wohl f├╝hlen, wenn er nie wieder nach Hause gehen d├╝rfte? Und dieser Kobold machte nicht den Eindruck, b├Âse zu sein.
Er fasste einen Entschluss. Er sah Lurin an und sagte: ÔÇ×Du bist wieder frei. Gehe zur├╝ck in Deinen Wald.ÔÇť Lurin konnte kaum glauben, was er da h├Ârte. Er war ├╝bergl├╝cklich. Dankbar sagte er: ÔÇ×Michel, Du hast ein gutes Herz. Komme morgen wieder hierher und ich will Dir etwas schenken.ÔÇť
Michel ging langsam nach Hause und dachte noch lange an diese Begegnung. Er erz├Ąhlte niemandem etwas davon. Sein Vater h├Ątte bestimmt geschimpft, dass er den Kobold freigelassen hatte.
Obwohl er nicht glaubte, dass der Kobold kommen w├╝rde, ging er am n├Ąchsten Tag zur selben Zeit an dieselbe Stelle. Doch Lurin war da. Er gab Michel ein kleines Leinenbeutelchen und sagte zu ihm: ÔÇ×Ich gebe Dir ein ganz besonderes Samenkorn. Pflanze es in die Erde und ihr werdet nie mehr Not leiden m├╝ssen.ÔÇť
Schon war er verschwunden.
Michel ├Âffnete das S├Ąckchen und ein goldenes Licht blendete ihn. Was sollte er nur tun? So ein goldenes Korn ist bestimmt sehr wertvoll. Sein Vater w├╝rde es verkaufen. Doch hatte der Kobold nicht gesagt, er sollte es einpflanzen?
Michel ging nach Hause und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Dann wusste er, was zu tun war. Er schlich heimlich aufs Feld und pflanzte das Korn mitten im Feld in die Erde. Dabei w├╝nschte er sich von ganzem Herzen, dass der Kobold die Wahrheit gesagt hat.

Kaum war das Korn in der Erde, sp├╝rte Michel ein leises Beben. Schnell rannte er zum Haus zur├╝ck. Keiner hatte sein Fortgehen bemerkt.
Nachdem die Familie gefrühstückt hatte, gingen Vater und Sohn wie immer zum Feld. Doch wie angewurzelt blieben sie stehen. Soweit sie sehen konnten, leuchteten ihnen saftige pralle Ähren entgegen.
Michel dachte an Lurin und dankte ihm von ganzem Herzen.

Seit diesem Tag mussten sie nie wieder Hunger leiden. Egal, was sie auch anbauten, alles wuchs und gedieh in voller Pracht. Sie konnten soviel ernten, dass auch noch etwas zum Verkaufen ├╝brig blieb.
Der Familie ging es fortan gut. Doch niemals verriet Michel sein Geheimnis.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


nachts
???
Registriert: Jun 2007

Werke: 27
Kommentare: 337
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um nachts eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Hasi

Ich mag die Story, ich find sie sehr phantasievoll und kingerecht erz├Ąhlt.
Deshalb s.u.hab ich mich n bischen mit ihr besch├Ąftigt.
Erschrick nicht wegen dem ganzen Gekritzel in deinem Text - das ist nur was mir so aufgefallen ist, oder man anders formulieren k├Ânnte - wenn du was brauchen kannst - okay, ansonsten mu├č es dich nicht k├╝mmern.
Ich hab auch n paar Abs├Ątze, neue zeilen gesetzt (z.B. bei w├Ârtlicher Rede oder man kann es machen wenn die Beteiligten wechseln - liest sich leichter)
LG Nachts





Das goldene Samenkorn

Einst lebten in einem tiefen dunklen Wald die Kobolde Sandor, Lalebor und Lurin.
Sie waren gutm├╝tige kleine Wesen, die niemandem etwas B├Âses antun konnten.B├Âses wollten
Die Tiere im Wald lebten ohne Angst und Schrecken vor Ihnen.
Die Kobolde h├╝teten einen sehr wertvollen Schatz. Tief in der Erde war ein steinerner? irdener? Topf vergraben. In diesem Topf waren goldene Samenk├Ârner. Diese K├Ârner hatten Zauberkr├Ąfte. waren verzaubertWer nur das Gold in ihnen sah, nur gierig war auf das Gold,der wurde entt├Ąuscht. Sie w├╝rden einfach zu Staub zerfallen. Doch f├╝r einen Menschen mit gutem Herzen w├╝rden sie ihre Zauberkraft zeigen.Wie zeigt sich das gute Herz?k├Ânntest du klarer formulieren
Die kleinen Kobolde waren sehr flei├čig. Tags├╝ber gingen sie in den Wald, sammelten Holz, pflanzten Setzlinge und sorgten f├╝r Ordnung ? und Sauberkeit im Wald. Wenn dann abends langsam die Sonne unterging, gingen sie nach Hause und bereiteten sich das Abendessen zu.Essen sie es auch? Anschlie├čend sa├čen sie am Kamin und erz├Ąhlten sich Geschichten.
Der kleinste der Kobolde namens Lurin war sehr neugierig. Am liebsten h├Ârte er Geschichten ├╝ber die Menschen. Er wollte alles ├╝ber sie wissen. Hier fehlt vielleicht ne ├ťberleitung zum Wegschleichen
Wenn es niemand merkte, dann schlich er sich heimlich zum Waldrand. Denn dort lebte in einem kleinen H├Ąuschen eine Bauersfamilie.

Die Bauersleute hatten zwei Kinder, Michel und Klara. Michel war 10 Jahre und Klara erst 3 Jahre alt. Es waren sehr arbeitsame Menschen.Michael und Klara?
Der Vater arbeitete den ganzen Tag auf dem Feld und die Mutter k├╝mmerte sich um das Haus und die Kinder.
Michel half seinem Vater so gut er konnte bei der Feldarbeit. Der Vater stand am Pflug, der von einem alten Gaul gezogen wurde, und Michel lief hinterher. Er hatte in einem Jutesack die Samenk├Ârner, die er in die Furchen warf.
Sosehr sie auch arbeiteten,sich m├╝hten die Ernte fiel immer sehr bescheiden aus. Es langte geradeso zum Leben. Aber um etwas zu verkaufen, war es nicht genug.
Lurin beobachtete fast t├Ąglich, was der Menschenjunge so machte. Wie gerne h├Ątte er mit ihm gesprochen. Aber das durfte er nicht. hatte Angst davor?Denn wird ein Kobold von einem Menschen gefangen, so muss er bei ihm bleiben und ihm dienen.

Damit die Familie mehr zu Essen hatte, jagte der Vater auch Kaninchen.
T├Ąglich sah ging Michel zunach den Fallen, um nachzusehen, ob sie etwas gefangen hatten. Meistens waren die Fallen aber leer.
Wie erstaunt war er heute, als er ein kleines M├Ąnnchen darin erblickte.
Lurin hing mit einem Fu├č in der Schlinge und konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien. Er blickte Michel ├Ąngstlich an. Beide waren sehr erschrocken.
Michel wusste nicht, was das f├╝r ein Wesen war.
Lurin sagte als erster etwas:
ÔÇ×Ich bin ein Waldkobold und hei├če Lurin. Bitte f├╝ge mir kein Leid zu.ÔÇť
Michel streckte die H├Ąnde nach ihm aus.
ÔÇ×Habe keine Angst. Mein Name ist Michel. Ich habe schon viele Geschichten ├╝ber Kobolde geh├Ârt, aber nie h├Ątte ich gedacht, dass sie wahr w├Ąren.ÔÇť
In den Geschichten waren die Kobolde immer b├Âse und f├╝gten den Menschen Schaden zu.
Was sollte er nur tun?
Er ├╝berlegte kurz. dann befreiteMichel befreite Lurin aus der Schlinge.
Traurig schaute der kleine Kobold zum Wald.
W├╝rde er seine Familie jemals wieder sehen? Jetzt musste er solange Michel es wollte, bei den Menschen bleiben. Versteh ich nicht, er hat ihn doch befreit, nicht gefangen
Michel sah die traurigen Augen des kleinen Kobolds. Wie w├╝rde er sich wohl f├╝hlen, wenn er nie wieder nach Hause gehen d├╝rfte? Woher wei├č Michael das?Und dieser Kobold machte nicht den Eindruck, b├Âse zu sein.
Er fasste einen Entschluss. Er sah Lurin an und sagte:
ÔÇ×Du bist wieder frei. Gehe zur├╝ck in Deinen Wald.ÔÇť
Lurin konnte kaum glauben, was er da h├Ârte. Er war ├╝bergl├╝cklich. Dankbar sagte er:
ÔÇ×Michel, Du hast ein gutes Herz. Komme morgen wieder hierher und ich will Dir etwas schenken.ÔÇť
Michel ging langsam nach Hause und dachte noch lange an diese Begegnung. Er erz├Ąhlte niemandem etwas davon.
Sein Vater h├Ątte bestimmt geschimpft, dass er den Kobold freigelassen hatte.
Obwohl er nicht glaubte, dass der Kobold kommen w├╝rde, ging er am n├Ąchsten Tag zur selben Zeit an dieselbe Stelle.
Doch Lurin wartete schon war da. Er gab Michel ein kleines Leinenbeutelchen und sagte zu ihm: ÔÇ×Ich gebe Dir ein ganz besonderes Samenkorn. Pflanze es in die Erde und ihr werdet nie mehr Not leiden m├╝ssen.ÔÇť
Schon war er wieder verschwunden.
Michel ├Âffnete das S├Ąckchen und ein goldenes Licht blendete ihn. Was sollte er nur tun? So ein goldenes Korn ist bestimmt sehr wertvoll. Sein Vater w├╝rde es verkaufen. Doch hatte der Kobold nicht gesagt, er sollte es einpflanzen?
Michel ging nach Hause und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Dann wusste er, was zu tun war. Er schlich heimlich aufs Feld und pflanzte das Korn mitten im Feld in die Erde. Dabei w├╝nschte er sich von ganzem Herzen, dass der Kobold die Wahrheit gesagt hat.

Kaum war das Korn in der Erde, sp├╝rte Michel ein leises Beben. Schnell rannte er zum Haus zur├╝ck. Keiner hatte sein Fortgehen bemerkt.
Nachdem die Familie gefr├╝hst├╝ckt hatte dem Fr├╝hst├╝ck, gingen Vater und Sohn wie immer zum Feld. Doch wie angewurzelt blieben sie stehen. Sie k├Ânnen nicht gehen und stehen gleichzeitig, solltest du anders formulieren ?Soweit sie sehen konnten, leuchteten ihnen saftige pralle ├ähren entgegen.
Michel dachte an Lurin und dankte ihm von ganzem Herzen.

Seit diesem Tag mussten sie nie wieder Hunger leiden. Egal, was sie auch anbauten, alles wuchs und gedieh in voller Pracht. Sie konnten soviel ernten, dass auch noch etwas zum Verkaufen auf dem Markt ├╝brig blieb.
Der Familie ging es fortan gut. Doch niemals verriet Michel sein Geheimnis.Warum nicht seiner Familie?

__________________
Heute ist nicht manchmal

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Kindergeschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!