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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Das späte erste mal, oder, - langes Warten wird belohnt. (gelöscht)
Eingestellt am 14. 07. 2015 17:16


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Rehcambrok
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Der Text wurde vom Autor gelöscht.
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Wer Frieden auf der Welt will muss bei den Kindern anfangen .

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Rehcambrok
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Zunächst bin ich erst mal froh, dass es Kritik gibt. Ich schreibe ja nicht weil ich Schriftsteller bin, sondern weil ich lernen möchte.
Nur wäre es schön, wenn die Kritik ins Detail ginge.
@ Walther : Da es um das Genre Erotik geht, ist das Ziel über einen gewissen Einstieg zu erreichen. Was, und bis wohin es gefällt, würde mir mehr helfen. Danke
@ rag : Bitte etwas konstruktiver. Wenn der gesamte Text auch zu lang ist, wäre eine kleine Passage mit Anmerkungen schon sehr hilfreich.

Wenn ihr euch die Mühe machen würdet, meinen Erstling zu lesen, die dortige Kritik mit auf nehmt, wäre auch eine Aussage zur Entwicklung möglich. (Müssen wir Dügida jetzt danken)

Danke für eure Aufmerksamkeit
Helmut
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rag
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Hallo Helmut,
wie an meinem Status unschwer zu erkennen ist, bin ich in diesem Forum ein Neuling. Ich antworte dir nur, weil du mich um Hilfe gebeten hast. Daher bitte meine Kritik nicht überbewerten. Sie ersetzt in keiner Weise einer Bewertung durch erfahrene Autoren.


Viele Sätze sind verschachtelt und zu lang. Dieser hat 37 Wörter.
Das Studium hatte sie mit 24 Jahren abgeschlossen, zwei Jahre später hatte sie ihren Facharzt gemacht, mit 28 ihre Doktorarbeit fertig gestellt, und immerhin seit sechs Jahren erst nur ihren Vater, dann beide Eltern nebenher noch gepflegt.

Meine Empfehlung (ist inhaltlich allerdings nur ähnlich)
Das Studium hatte sie mit 24 Jahren abgeschlossen. 2 Jahre danach beendete sie die Weiterbildung zum Facharzt. Mit 28 folgte die Doktorarbeit. Während der gesamten Zeit pflegte sie ihren Vater, später zusätzlich die Mutter.

Leider hat die arme Frau lange Zeit keinen Namen. Häufige Wortwiederholung "sie"

Thema Facharzt.
Facharzt Aus- oder Weiterbildung dauert glaube ich viel länger (4-6 Jahre?)


Ich halte auch den gesamten Text für zu lang.

Weiterhin viel Erfolg bei diesem sensiblen Thema.
__________________
rag
*Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig!*

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Aina
Fast-Bestseller-Autor
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Hallo Rehcambrok,
die Grundidee dieser Geschichte finde ich ganz interessant, zumal Klassentreffen ja immer ein Schmelztigel von Vergangenheit und Gegenwart sind und damit viel Stoff für Geschichten liefern können.
Der etwas längere Einsteg hat mich garnicht so gestört, schließlich ist es schön seine Charaktere kennen zu lernen, bevor sie miteinander intim werden.
In deinen Kommentaren konnte ich rauslesen, dass du dir eine ausführlichere Betrachtung deines Textes wünschst. Vielleicht können meine Anmerkungen in diese Richtung gehen.
Ich hangel mich jetzt am Text entlang und versuche ein wenig zu kommentieren, wo ich hängen geblieben bin.

Schön wäre, wenn die Überschrift nicht nur im Titelfeld, sondern auch beim Text auftaucht, macht es mir als Leserin deutlich einfacher einzusteigen.

Das späte erste Mal, oder langes Warten wird belohnt
Ihr blondes Haar wurde vom Wind leicht zerzaust, dass es sehr lang war, konnte man nur erahnen. Hier stand sie nun am Grab ihrer alten Eltern, und obwohl es jetzt am letzten Tage des April schon 20° (Wenn die Temperatur oder das Wetter wichtig für die Atmosphäre wären, würde ich mir eine Beschreibung wünschen, die ein Bild oder ein Gefühl in mir verursachen, aber nicht eine Gradzahl und ein Monat, da kommen mir nur wenig Bilder in den Sinn) war, fröstelte es sie. Vor vier Wochen war ihr Vater mit 89 Jahren gestorben, dann zwei Wochen später ihre Mutter mit 82. Nun war sie mit ihren 32 Jahren ganz allein zurückgeblieben.(Für die Gecshichte ist das genaue Alter der Eltern nicht wichtig. Mir würde die Tatsache ausreichen, dass sie beide Eltern verloren hat) Ein Vermögen, welches man kaum überschauen konnte, durfte sie jetzt ihr Eigen nennen. Dazu noch mehrere Häuser und die Villa hier am Stadtrand, in der sie mit ihren Eltern wohnte, jetzt eben allein.(Die Tatsache dass sie Vermögen hat, ist für diese Geschichte nicht von Bedeutung, daher lenkt es nur ab und macht den Anfang komplizierter als er sein müsste, finde ich.)
Das Studium hatte sie mit 24 Jahren abgeschlossen, zwei Jahre später hatte sie ihren Facharzt gemacht, mit 28 ihre Doktorarbeit fertig gestellt(hier würde mir statt der Altersangabe auch ausreichen zu lesen, dass sie erfolgreich und zügig studeirt hat, vermutlich sogar eine der jüngsten Absolventinnen ihres Jahrgangs war, die Zahlen machen es so technisch), und immerhin seit sechs Jahren erst nur ihren Vater, dann beide Eltern nebenher noch gepflegt.
Als sie in Klickpassagen ihr bisheriges Leben an sich vorbeilaufen ließ, merkte sie erst, das sie wohl so einiges verpasst hatte. Behütet im Kreis ihrer Eltern hatte sie schon mit siebzehn ein 1,0 Abi hingelegt, auch alles weitere war ihr zugeflogen. Nur Freunde außerhalb der Familie hatte sie keine.(Ihre Einsamkeit, dass sie mit allem anderen nur nicht mit ihrem eigenen Privatleben beschäftigt war, das hingegen, halte ich für wichtig und die Formulierung mit den "Klickpassagen" ist mir positiv aufgefallen, wobei das aus meiner Sicht eher ein Mann als eine Frau so sehen würde.)

Die jüngste und intelligenteste ihres Abiturjahrgangs war halt als Streberin verpönt. Richard, so erinnerte sie sich, war der Einzige, der sie nicht links liegen gelassen hatte, aber auch ihn hatte sie nach dem Abi - Ball nicht mehr wieder gesehen. Wie der jetzt wohl aussieht, war ihr weit schweifender Gedanke, da sie sich damals heimlich in ihn verliebt hatte. Dann blickte sie auf ihre Armbanduhr und stellte fest, dass es Zeit wurde nach Hause zu gehen, um sich für das Klassentreffen heute Abend zurecht zu machen. Es war nach 15 Jahren schon das sechste Klassentreffen, aber zum ersten Mal hatte sie jetzt auch Zeit, dort hin zu gehen. Die Angst, dass es für sie zur Walpurgisnacht werden könnte, ließ sie ein modisches Jackenkleid aus dem Jugendschrank nehmen, welches sie sich letzten Sommer aus einer Laune heraus gekauft, dann aber doch nie angezogen hatte. Wenn sie schon zur Hexenverbrennung schritt, dann wenigstens in modern. ("Walpurgisnacht" und "Hexenverbrennung", Formulierungen, die Bilder machen und ihren Gedankengang schön verdeutlichen, gefällt mir!) Dazu trug sie eine silberne mit Pailletten besetzte Bluse, und eine schwarze Stola aus den 1920er Jahren. Die schwarzen Nylons passten zu den silbernen Stöckelschuhen, auf denen sie sich erst wieder einlaufen musste. Diese hatte sie seit dem Abschlussball damals nicht mehr an gehabt.(Die Verbindung zum Abschlussball und später Richard ist geschickt eingefädelt ;-))

An der Eingangstür der Hotellounge wurde sie schon von ihrem damaligen Direktor und Stufenleiter in Personalunion, herzlichst empfangen. „Frau Dr. Bertram, ich bin überaus erfreut sie hier begrüßen zu dürfen. Ihren beeindruckenden Werdegang, habe ich über die Jahre verfolgt. Außerdem möchte ich mich auch im Namen meiner Frau ganz herzlich bedanken, dass Sie unserem Sohn, nach seinem schweren Autounfall, das Leben gerettet haben!“ Sie antwortete nur bescheiden: „ Als Unfallchirurg tut man alles, um Leben zu retten, meist klappt es, aber auch öfters nicht. Der Name auf der Krankenakte kam mir gleich so bekannt vor Herr Dr. von Greilitz. Ich hoffe Ihrem Sohn geht es wieder gut?“ „ Ja sicher, es sind keinerlei Folgeschäden aufgetreten. Sie waren da wohl der rettende Schutzengel,“ antwortete er, und geleitete sie in den Festsaal.

Ricarda Martin nahm sie in Empfang, wer weiß was diese Nervensäge jetzt schon über sie kolportiert hatte, und machte an ihrer Bluse ein Namenschild, "Elvira Bertram" fest. Die meisten ihrer einstiegen Klassenkameradinnen hatte sie erkannt, anhand der Namenschilder, konnte sie sich vergewissern, dass sie recht hatte. Bei den meisten (die Wortwiederholung "meisten" könnte durch "viele" vermieden werden) Damen standen auf dem Namenschild zwei Nachnahmen, der jetzige und der Mädchenname. Auch bei einem der Herren war dies der Fall. Das Michael Blanarsch war froh war jetzt den Namen Schneider zu tragen, konnte sie ihm nicht verdenken. Sie wurde von all diesen Mistbienen von damals ganz normal begrüßt, aber man weiß ja nie was da wer im Schilde führt. (An der Stelle hätte ich mir erwartet, dass später in der Geschichte von den "Mistbienen" noch ein Kommentar kommt, sie irgendwo auftauchen oder Richard zumindest auch attraktiv finden)

Dann ging die Tür auf, alle Blicke richteten sich auf eine raumgreifende Erscheinung von Mann. Hatte der sich verirrt? Die markanten Gesichtszüge erinnerten sie an Richard, aber der war doch eher schmächtig gewesen, oder sollte sie sich so täuschen? Nach dem auch er sein Namenschild angeheftet bekommen hatte, kam er zielstrebig auf sie zu, gerade auf sie? Er begrüßte sie mit einem wohltuenden lächeln: „ Hallo Elvira, wie geht es Dir? Ich habe schon viel über Dich gehört, aber Du bist ja noch schöner als auf unserem Abschlussball.“ (dass Richard schon viel über sie gehört hat, wirkt seltsam, kommt auch später nicht mehr vor, aber das Kompliment ist ein glaubwürdiger Einstieg.) Solch ein Kompliment ging ihr runter wie Öl. Ein wenig keck, für ihre Verhältnisse schon dreist, erwiderte sie: „ Hallo Richard, lange nicht gesehen. Aus dir ist ja ein richtiger Mann geworden. Ich hatte dich noch als schmächtiges Kerlchen vor Augen.“ Beide mussten daraufhin lachen, und er forderte sie sogleich zum Tanz.

Mehr als eine halbe Stunde tanzten sie jetzt (ist das "jetzt" nötig?) zusammen und hatten sich angeregt unterhalten. Aber mehr, als dass Richard jetzt Chef eines Autozulieferer Betriebes ist, konnte sie ihm an fundierten Aussagen nicht entlocken. Den nächstgelegenen Tisch erreichend setzten sie sich abseits der großen Traube. Dem herbeigeeilten Kellner gab Richard dann eine Bestellung auf: „Für die Dame bitte einen halbtrockenen Sekt mit halb O – Saft, und für mich einen zwei Finger breiten Cognac, und Perrier blanc.“ Woher wusste dieser Kerl eigentlich, dass sie immer noch die selbe, einzige alkoholische Vorliebe für Sekt mit Orangensaft hatte? Wie kann man eigentlich so dreist, ohne zu fragen, einfach bestellen? Fragen über Fragen taten sich in ihr auf. Leise rezitierte sie Faust: „ Da steh ich nun ich armer Tor, und bin so klug ...“ Er hatte es dennoch mitbekommen und grinste sie ganz unverfroren an, wobei er ihrem quälendem (gequälten?)Gesichtsausdruck durch seine Worte wieder Farbe verlieh: „Elvira, ich habe jetzt fünfzehn Jahre gebraucht, um Dich wieder zu sehen. Ich war hocherfreut, als ich von Deiner Zusage hörte. Deine Fragen stehen dir wie damals auf der Stirn geschrieben, wenn du dich in die Arbeiten vertieft hattest. Dann will ich es mal für Dich abarbeiten. Ich leite eine Firma mit 350 Beschäftigten in der Nähe von Heidelberg. Ich verdiene mehr als ich ausgeben kann und habe mir schon ein stattliches Polster angelegt . Mein Hobby ist der Triathlon, daher stammen auch viele der Muskeln. Schwul bin ich nicht, aber lebe allein.“

Der Kellner unterbrach durch sein Herannahen die Konversation, und brachte die Bestellungen. Es war allerdings deutlich mehr Cognac im Glas, als bestellt. Das brachte ihn im Weiteren zu mehreren Feststellungen: „Wenn ich das Glas leere, muss ich mich hier einmieten, dabei wollte ich eigentlich heute Nacht wieder nach Darmstadt fahren. Das sind von hier aus ja gut 350 Km bis zu mir.“
Er holte sein Handy raus, stand auf, entschuldigte sich dafür (ist das "dafür" nötig?), und ging in die ruhigere Lounge nach nebenan, um zu telefonieren. Kurz darauf war er schon wieder zurück. „Ich habe meiner Sekretärin auf den AB gesprochen und die Ansagen für Morgen gemacht, damit bin ich nicht um acht Uhr in der Firma von Nöten. Ich werde schnell hier einchecken und bin gleich wieder zurück.“ Noch bevor er gehen konnte, sprach sie: „Halt hier geblieben! Ich weiß ja nicht, warum Du nicht zu Deinen Eltern gehst, aber Du kannst auch mit zu mir kommen.“

Er schaute sie musternd an und sagte: „In dem Haus meiner Eltern wohnen jetzt andere Leute zur Miete, da möchte ich auch nicht stören. Meine Eltern sind vor zwei Jahren bei der Massenkarambolage in der Nähe von Hannover ("Hannover" als Information, wäre mir nicht wichtig und bei der Massenkarambolage nur in soweit, dass es für Elvira als Unfallchirugin etwas dazu zu sagen gäbe) tödlich verunglückt.“Sie konnte deutlich erkennen, wie bei ihm die Tränen liefen, als er sich abwandte. (Diese Wendung, die Tränen, kommen mir so unvermitelt entgegen und passen für mich nicht so recht rein. Dass er traurig und berührt ist, könnte auch mit einem betrübten Gesichtsausdruck, mit einem einfallen des Körpers, einem gesenkten Blick gezeigt werden.) Schnell war sie aufgesprungen und nahm ihn, diesen Riesen, in den Arm, wobei dieser (vielleicht kann eines der "diesen" raus?) leise, aber jämmerlich schluchzte. In seinem erbärmlichen Zustand fühlte er aber diese angenehme Wärme seines Gegenübers, wobei es (was übermannte ihn? Tränen, Traurigkeit, Schmerz?) ihn weiter übermannte. Sie sagte ihm, dass sie auch mittlerweile Vollwaise wäre, allerdings erst seit zwei Wochen.

Da in diesem Augenblick der Kellner vorbeihuschte, bestellte sie diesmal (das "diesmal" verwirrt ein wenig, weil vorhin, als Richard bestellte auch der Kellner vorbeikam, ohne das "diesmal" erscheint es mir logischer). „Noch mal dasselbe bitte,“ gab sie ihm mit auf den Weg. Richard wirkte ein wenig verlegen ob seines Gefühlsausbruch. Als ob (Das zweite "ob" könnte verschwinden wenn es heißen würde: Da der Tisch Gesellschaft mit langen Ohren hatte, flüsterte sie ihm zu: ) er schon etwas dazu gesagt hätte, flüsterte sie ihm zu, da der Tisch nun vor und hinter ihnen Gesellschaft mit langen Ohren hatte: „ Es muss Dir nicht peinlich sein, unter meinen Gefühlsausbrüchen musste der Garten leiden. Den habe ich in den letzten vier Wochen dreimal komplett umgegraben.“ Sie lächelte ihn vielsagend an. (Tolle Idee, die Situation so zu retten, nur das mit den vier Wochen wird Richard spanisch vorkommen, denn er hat gerade gehört, dass sie seit zwei Wochen Vollwaise ist.)

Danach sprachen sie eine ganze Weile nicht miteinander, leerten jedoch ihre Gläser und standen fast zeitgleich auf. Sie tanzten gemeinsam in den Mai, und bei beiden kam ein Gefühl der Verlustangst (doch wohl eher Verlangen?) auf, so wohl haben sie sich jeweils in der Nähe des anderen gefühlt. An der Bar der Lounge, tranken sie noch einen Orangensaft, und er genehmigte sich noch einen Cognac, bevor er alles zusammen bezahlte. Sie verabschiedeten sich von den noch anwesenden, und gingen gemeinsam Richtung Parkplatz, auf dem sein Auto stand. Dort angekommen nahm sie ihm den Schlüssel ab. „Ich fahre, wir wollen ja nicht, dass dein Führerschein in Gefahr kommt.“

Als sie bei ihr an der Villa angekommen waren, las er auf dem Türschild, Familie Dr. Heinz Bertram, und darunter, Dr. Elvira Bertram. Er hatte sie ja den ganzen Abend nicht danach gefragt, ob sie einen Partner hat. Das Schild ließ vermuten, dass sie auch solo war. Im Hause angekommen, machte er ihr sofort ein Geständnis, was wohl an der Cognac-geölten Zunge lag. „Weißt du Elvira, ich war schon in dich verliebt, als du nach Deinem Springerjahr, zu uns in die elfte Klasse gekommen bist. Ich habe mich nur nie getraut, es dir zu sagen. Das ist jetzt 17 Jahre her, die Hälfte meines Lebens.“ Sie legte ihm den Finger auf den Mund und zog ihn zu sich runter, da sie selbst mit den 8cm Stöckelschuhen, nur auf einmetersiebzig kam, während er fast 2 Meter groß war.( der technische Schlenker, der die Gefühle der Szene unterbricht, weil die Zahlen so sperrig dazwischenstehen, ist nicht hilfreich, für mich würde es reichen, dass sie ihn zu sich runter zog) Sie schlang ihre Arme um seinen Kopf und küsste ihn auf den Mund. Es war der erste Mann in ihrem Leben, den sie küsste, außer ihrem Vater (für mich wäre der Vater an dieser Stelle nicht wichtig gewesen, da es sich um einen Kuss auf den Mund handelt und mir dabei der Vater nicht einfallen würde). Zaghaft wagte sie es ihre Lippen zu öffnen und stieß mit ihrer Zunge gegen seine Lippen, bis auch er die Lippen öffnete. Es war ihrer beider erster Zungenkuss, was beide jedoch nicht vom anderen wussten (eines der "beide" ist nicht nötig. Wie wäre: Es war für beide der erste Zungenkuss, was sie jedoch nicht vom anderen wussten). Wenn dieser Kuss schon eine Symbiose ergab, was sollte noch folgen? Dieser Kuss dauerte geschlagene zehn Minuten (eine Zeitangabe wirkt hier technisch, "eine gefühlte Ewigkeit", "unendlich lange" oder so, transportiert ein Gefühl und nicht das Bild einer Stoppuhr), so sehr hatten es beide gebraucht. Beide (kann eines der "beide" durch "sie" ersetzt werden?) fühlten eine Glückseligkeit in sich, und in dem folgenden Gespräch, gestanden sie dem anderen nicht nur ihre Liebe, sondern dass sie beide noch nie mit jemandem geschlafen hatten. Er hatte sich damals in sie verliebt, da war sie fünfzehn, sie verliebte sich fast zur selben Zeit in ihn, aber keiner war in der Lage gewesen es dem anderen zu sagen. Sie küsste ihn noch einmal intensiv und ging dann in die Küche um für beide einen starken Kaffee zu kochen.

Aus der Küche schallte die Frage ob mit Milch, die er verneinte. Er hatte seinen Blazer ausgezogen und über die Sessellehne geworfen, als sie zurück kam. Sie legte Stola und Oberteil des Jackenkleides ab, und saß ihm in der Bluse gegenüber auf der Couch. Nachdem sie den Kaffee getrunken hatten, gesellte er sich zu ihr auf die Couch. Etwas umständlich, weil ungewohnt, öffnete er ihre Bluse, unter der ein Doppel D BH (da die Beschreibung der Busengröße später noch kommt, benötigt es meiner Meinung nach hier nicht die exakte Kleidergröße, das unterbricht den Gefühlsfluss, weil es technisch wirkt.)zum Vorschein kam. Sie hatte wirklich eine beachtliche Oberweite zu bieten. Ihre Finger waren da wesentlich geschickter. Schnell hatte sie ihm Hemd, Schuhe und Hose ausgezogen. Ein Blick auf seinen Slip verriet ihr, dass er auch schon eine beachtliche (ist die Wortdoppelung zu oben gewollt?) Vorfreude empfand. Sie zog rasch das Unterteil des Jackenkleides aus, so dass sie auch nur noch mit Unterwäsche Nylons und Stöckelschuhen bekleidet war. Er genoss den Anblick, und fragte sie, ob er das, was er aus gewissen Filmen kenne, ausprobieren dürfe. Da sie ja auch keine Erfahrung hatte, stimmte sie freudig zu. Damit es etwas animalischer (irgendwie kann ich "animalisch" und "Socken" nicht zusammenbringen )aussah, zog er sich erst seine Socken aus, bevor er sich Elvira vollends widmete.

Bei der Beschreibung des Liebesaktes sind mir die Worte "Adduktorenbereich" und "Vaginalsekret" wie Fremdkörper aufgefallen. Mir kam der Gedanke: "Aha, da schreibt wohl ein Mediziner!"
"Lustobjekt" hat mich richtig gestört, muss ich zugeben.
Und "mein Schatz" hat für mich, für die erste Nacht zu vertraut geklungen, aber das ist sicher Geschmacksache, so wie alle Anmerkungen, die ich hier in deinem Text hinterlassen habe.

Abschließend hoffe ich, dass meine Hinweise hilfreich sind und Elvira und Richard auch weiterhin Spaß mit- und aneinander haben können.
Viele Grüße,
Aina
__________________
Carpe diem!

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