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Leselupe.de > Gereimtes
Das sterbende Dorf
Eingestellt am 06. 08. 2007 16:41


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Ecki
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Das sterbende Dorf

Eine M├╝cke summte verlegen
Ist kein Mensch denn hier zugegen
Sie f├╝hlte sich betrogen
Das Blut scheint ausgeflogen

Nicht ein R├╝cken, nicht mal Beine
Nicht mal eine Kinderhand,
Recht hungrig und alleine;
Sie d├Âst auf kalter Wand.

Summt vom Hals und summt vom Ohr
Eine Spinne kriecht hervor
So eine ziemlich gro├če
Be├Ąugt die Arbeitslose

Spinne hat ihr Netz gesetzt
Und die M├╝cke aufgenetzt
So liegt bizarr und eigen
Das Dorf total im Schweigen.





Version vom 06. 08. 2007 16:41

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Walther
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Moin Ecki,

nach einigen Umbauma├čnahmen liest sich das so:

quote:
Eine M├╝cke summt verlegen:
"Ist hier denn kein Mensch zugegen?"
Denn sie f├╝hlt sich so betrogen:
Alles Blut ist ausgeflogen,

Nicht ein R├╝cken, keine Beine,
Erst recht keine Kinderhand!
Richtig hungrig und alleine
Klebt sie an der H├Ąuserwand,

Tr├Ąumt vom Hals und tr├Ąumt vom Ohr.
Eine Spinne kriecht hervor,
Eine ziemlich fette, gro├če,
Und be├Ąugt die Arbeitslose.

In ihr Netz hineingesetzt
Hat die M├╝cke sich zuletzt.
Nach dem Sterben dieser beiden
Liegt ein Dorf total im Schweigen.
Ergebnis: Metrum pa├čt, Inhalt vierte Strophe klargezogen.

In der zweiten Strophe k├Ânnte eine Umstellung die Endreime glattziehen. Das ├╝berlasse ich Dir.

Nu mach draus, was Du willst. Bleib mir gewogen.

Gr├╝├če W.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Ecki
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Lieber Walter,

ich bleibe dir doch gern gewogen, und danke dir f├╝r die M├╝he
und Investition zum Thema.
Frage: Muss ich stringent den Troch├Ąus durchziehen,ich glaube,dass sich die beiden Br├╝der auch zusammen verstehen.Die oberen zwei jeder Strophe im Troch├Ąus,die unteren zwei jeweils im Jambus.
Die letzte Zeile habe ich nicht abrunden k├Ânnen, aber st├Âren,
tut sie denn st├Âren? Und warum, Walter, l├Ąsst du die Spinne gleich sterben, die hat noch Nahrung.

Gutes dir, Ecki


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Walther
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Moin Ecki,

ich finde dieses Werk "k├Âstlich". Was ich tat, war ein wenig feilen. Nun ist es Dir ├╝berlassen, weiter daran zu schrauben, meine Vorschl├Ąge in den Wind zu schie├čen oder sonst was Sinnvolles mit Deinen Strophen zu tun.

Die Spinne lie├č ich des Sinnes, Reimes und Effektes wegen verbleichen. Du kannst sie gerne am Leben lassen.

Gr├╝├če W.
__________________
Walther
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Ecki
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Hallo Walter, ich hoffe das dieser nun fertiggestellte Rhythmus dennoch bei dir Anklang findet. Er ist zwar ungew├Âhnlich, aber daf├╝r brav und linientreu durchgezogen worden.
x-x-x-x-
x-x-x-x-
-x-x-x-
-x-x-x-

hoffe ich jedenfalls,
Ecki

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Marcus Richter
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Auch von mir eine M├Âglichkeit, Ecki

Das sterbende Dorf

Eine M├╝cke summt verlegen
Ist kein Mensch denn hier zugegen
Und so f├╝hlt sie sich betrogen
Denn das Blut scheint ausgeflogen

Nicht ein R├╝cken, nicht mal Beine
Nicht mal eine Kinderhand
Ziemlich hungrig und alleine
D├Âst sie so auf kalter Wand

Tr├Ąumt vom Hals und tr├Ąumt vom Ohr
Eine Spinne kriecht hervor
sogar eine ziemlich gro├če
Und be├Ąugt die Arbeitslose

Spinne hat ihr Netz gesetzt
Und die M├╝cke aufgenetzt
Und so liegt bizarr und eigen
M├╝ckendorf total im Schweigen


Wenn┬┤s gef├Ąllt, ok;
mir hat┬┤s gefallen, auch das Original,

Gruss, Marcus


__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Gr├╝nbein

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