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Leselupe.de > Kurzprosa
Das tränenloch
Eingestellt am 25. 06. 2003 15:43


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ANaKOnDA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2003

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Das Tränenloch

Ich habe einmal geweint.
Ich weinte so sehr, dass die Tränen, als sie auf den Boden aufkamen, eine Delle in den Boden schlugen.
Ich weinte über Stunden, Tage, Wochen. Das Loch im Boden wurde immer größer und grub sich weit in die Erde hinein.
Als ich so lange geweint hatte, dass das Loch durch die ganze Erde ging, waren meine Tränen getrocknet und ich marschierte auf die andere Seite der Erde, um dort nach dem Loch zu sehen.
Ich fand es. Mitten in der Wüste war nun ein Loch im Boden.
Die Menschen dort aber freuten sich über das Loch, und über das Wasser, das meine Tränen ihnen spendeten.
Ich ging zurück auf meine Seite der Welt und nahm mir vor, öfters zu weinen.


__________________
"If I walk away from you
and leave my love
could I laugh again??"

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Gabriel
Guest
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Hallo Anakonda!

ich möchte dir auf die Geschichte mit einigen - etwas modifizierten - Sätzen aus deinem Text antworten.

Bitte nicht allzu ernst nehmen!

Ich habe einmal einen Text gelesen. Ich las ihn so oft, dass die Zeilen, als sie auf meinem Verstand aufkamen, eine Delle in meinen Verstand schlugen. Ich las über Stunden, Tage, Wochen. Das Loch in meinem Verstand wurde immer größer und grub sich weit in mein Selbstbewusstsein hinein, weil ich den Text einfach nicht verstehen konnte. Als ich so lange gelesen hatte, dass der Text durch mein ganzes Selbstbewusstsein ging, waren meine Augen gerötet und ich ging in mich, um nach meinem Verstand zu sehen. Ich fand ihn, mitten in einer Wüste aus Verständnislosigkeit. Und ich ging zurück und nahm mir vor, den Text nicht mehr zu lesen, denn ich wusste: Ich würde ihn nie verstehen.

Gruß, Gabriel

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Anakonda,

von der Text-Form hätte ich mir das anders gewüncht. Aber der Inhalt: STARK!
Gefällt mir prima. Hätte von mir sein können, wäre ich nur auf die Idee gekommen.
Aber wie gesagt, an der Form musst Du noch feilen. Die Punkte haste auf Vorschuss gekriegt.

DANKE!
Socke

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Chris Hunter
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2003

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Ja bombige Geschichte! Bin voll auf deiner Seite. Aber auf Groß- und Kleinschreibung zu achten, wäre hier nicht viel Arbeit gewesen...

und

quote:
Die menschen dort aber freuten sich über das loch, und das
wasser, das meine tränen ihnen spendeten.


Die Menschen dort aber freuten sich über das Loch, und das Wasser, das meine Tränen ihnen spendete.

Gute Idee!!!
__________________
http://www.chris-hunter.de

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ANaKOnDA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2003

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hallo alle mal!
danke für eure beschäftigung mit meinem text.schön dass wenigstens ihr 2 ihn versanden habt.
und an gabriel, ich denke nicht, dass er soooo schwer zu verstehen ist!
vielleicht bist du aber inzwischen drauf gekommen,wie ich es meinen könnte? vielleicht geb ich dir einen kleine tipp (auch nicht ganz ernst nehmen)
des einen freud ist des andern leid!!
klingelts jetzt?
nochmal danke an rote socke und chris hunter für euer lob!

gefällts euch so noch besser?:



Ich habe einmal geweint. Ich weinte so sehr, dass die Tränen, als sie auf den Boden aufkamen, eine Delle in den Boden schlugen. Ich weinte über Stunden, Tage, Wochen. Das Loch im Boden wurde immer größer und grub sich weit in die Erde hinein.
Als ich so lange geweint hatte, dass das Loch durch die ganze Erde ging, waren meine Tränen getrocknet und ich ging auf die andere seite der Erde, um nach dem Loch zu sehen. Ich fand es.Mitten in der Wüste war nun ein Loch im Boden.
Die Menschen dort aber freuten sich über das Loch, und das Wasser, das meine Tränen ihnen spendeten. Und ich ging zurück auf meine Seite der Welt und nahm mir vor, öfters zu weinen.

__________________
"If I walk away from you
and leave my love
could I laugh again??"

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Anakonda.
Gerade weil mir das Textlein so gut gefällt, wollte ich Dir diesen Vorschlag unterbreiten. Aber es ist Dein Text. Entscheide selbst:


Ich habe einmal geweint. (Umbruch)
Ich weinte so sehr, dass die Tränen, als sie auf den Boden aufkamen, eine Delle in den Boden schlugen. (Umbruch)
Ich weinte über Stunden, Tage, Wochen. Das Loch im Boden wurde immer größer und grub sich weit in die Erde hinein.
Als ich so lange geweint hatte, dass das Loch durch die ganze Erde ging, waren meine Tränen getrocknet und ich ging marschierte auf die andere Seite der Erde, um dort nach dem Loch zu sehen. (Umbruch)
Ich fand es. Mitten in der Wüste war nun ein Loch im Boden.
Die Menschen dort aber freuten sich über das Loch, und über das Wasser, das meine Tränen ihnen spendeten. (Umbruch)
Und Ich ging zurück auf meine Seite der Welt und nahm mir vor, öfters zu weinen.


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