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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Dass ich
Eingestellt am 02. 12. 2012 21:09


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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2309
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Dass
ich
mal tot bin,
das
werde
ich
nicht
erleben.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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dubidu
Guest
Registriert: Not Yet

Hm, kann man wirklich tot sein?
Sein enthÀlt Seiendes zum Tode hin. Ist man tot, dann existiert weder das Man noch das Sein. Nix iss mehr! Rien ne va plus, sagen die Franken.
Hinzu kommt ein Zeitproblem. 'Wenn ich mal tot bin, dann..." erzeugt 2 Teilprobleme:
Hauptproblem: siehe oben: kann man tot sein?
1. tot bin = Gegenwart, was unmöglich ist, denn es handelt sich um ein bestimmtes Ereignis in einer unbestimmten Zukunft
2. Das habe ich vergessen

Frage: Erlischt ein Copyleft, wenn der Tod eintritt?

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dubidu
Guest
Registriert: Not Yet

Vorschlag: Meinen Tod werde ich nicht erleben

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dubidu
Guest
Registriert: Not Yet

Jetzt ist mir das 2. Teilproblem wieder eingefallen: 'Dass ich mal tot bin', fehlt der nötige Ernst; es klingt nach: Wenn ich mal groß bin, dann..., also impliziert eine fortdauernde TĂ€tigkeit in der Zukunft, allerdings ist der Tod ein singulĂ€res Ereignis.

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Bernd
Foren-Redakteur
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Hallo, Dubidu, Du hast den Finger drauf. Es ist tatsÀchlich eine unernste Methode, sich damit zu beschÀftigen.
Es gibt einen Unterschied:

Der Tod ist ein singulÀres Ereignis und unterscheided sich hierin vom Todsein.

Überigens war ich schon viel lĂ€nger tot als lebendig. Allerdings betrachten wir meist den Tod vor der Zeugung nicht ...


Mein erster Einfall war:
Dass ich mal tot bin werr ich net darlaab.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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dubidu
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Bernd,
der erste Einfall war besser, denn die immanente Weisheit des Dialekts geht in der hochdeutschen Version völlig unter.

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