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Leselupe.de > Gereimtes
Dauerkrise
Eingestellt am 27. 03. 2009 11:01


Autor
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Gerd Geiser
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2006

Werke: 243
Kommentare: 1553
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Möchte Sex hier in der Gegend,
doch mein Sex scheint nicht erregend,
andre treibens auf dem Sofa,
ich bin spritzig wie ´ne Mofa.

Frag die Fraun, was sie erträumen,
und schon sind sie auf den Bäumen,
Hildegard und Elouise,
Werner, Kurt. Ich krieg die Krise.

Dusch mich niemals ohne Seife,
untenrum trag ich ´ne Schleife,
was ich tu, ich kanns auch lassen,
alle schneiden mir Grimassen.

Mutter sag, worans gebricht?
Mutter sagt, komm, frag mich nicht.
Und dann legt sie ihre Hände
in mein Haar. Sie sprechen Bände.



__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1029
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Hallo Gerd ,
eine (Selbst)Offenbahrung der ironischen Art.
Manches scheint mir unplausibel (Warum sollten Frauen auf Bäume flüchten, wenn man sie nach ihren Träumen fragt?) und anderes grammatikalisch seltsam (ist ein Mofa weiblich?), insgesamt habe ich aber doch geschmunzelt.
LG
Manfred

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
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Hmm... Mutterns Hände in des lieben großen Bübchens Haaren könnten auch "Bände sprechen", nämlich dass der kleine große Mann einen Ödipuskomplex hat.

Ist Dein Text so gemeint, lieber Gerd?

Liebe GrĂĽĂźe
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Erst hat mir dieses Gedicht nicht so gut gefallen ...
Mittlerweile finde ich es aber klasse, weil es ein ganz eigenes (aufgeregt-verzweifeltes) Tempo hat:

quote:
Hildegard und Elouise,
Werner, Kurt. Ich krieg die Krise.
...
Mutter sag, worans gebricht?
Mutter sagt, komm, frag mich nicht.

Hier tritt mir ganz deutlich ein kleiner Hektiker vor Augen, der seine Umwelt fortwährend abnervt ...

Also doch: meisterlich gemacht.

Heidrun

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