Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5561
Themen:   95439
Momentan online:
486 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Dazones WM-Kommentar III
Eingestellt am 13. 06. 2002 23:27


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
dazone
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2000

Werke: 75
Kommentare: 408
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dazone eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

2:0

Ein neuer Tag, ein neues Spiel,
am Dienstag ging’s sogar um viel:
Deuschland durfte nicht verlieren,
denn daraus wĂŒrde resultieren,
dass Rudis Spieler –entgegen Plan-
frĂŒhzeitig nach Hause fahr’n.

Deshalb wurde viel gezittert
Und auf dem Rasen unerbittert
GekĂ€mpft ums Siegen – falls das vermieden
wird – wenigstens ums Unentschieden.

Der Gegner kam aus Afrika
Und spielte gut –das war ja klar,
(als Meister ihres Kontinenten
stark schon gegen Konkurrenten).
Drum durfte man sich nicht vertun
und denken: Heute ka‘ma ruh’n.

So wurde auch das erste RĂŒndchen
Fast zu einem SchĂ€ferstĂŒndchen.
Die Afrikaner, ĂŒberlegen,
schossen oftmals ganz verwegen
in Euphorie und Siegeswahn
auf das Tor von Oli Kahn.
Doch schnell wurd klar, dass das nicht klappte,
weil Kahn die BĂ€lle alle schnappte.

Das Spiel wurd‘ langweilig und fade,
doch dafĂŒr war es doch zu schade.
Die Spieler kickten nur so rum
dem Schiedsrichter war das zu dumm
dass er darauf die Chanc‘ ergreift
und wild in seine Pfeife pfeift.
Ohne Zögern, ohne Warten
verteilt er fleißg bunte Karten.

Der Ramelow bekommt die gelbe
und bald darauf nochmal dasselbe.
Das ergibt zusammen rot
und damit sofort Spielverbot.
Er muss vom Platz, muss Duschen geh’n
Plötzlich waren’s nur noch zehn
Spieler auf der Deutschen Seite,
und fĂŒrchteten erst recht die Pleite.

Daraus wuchs ein neuer Mut
auf einmal spielte Deutschland gut.
Sie griffen an und strĂŒmten vor
und Bode macht das erste Tor.

Einszunull der Sieg rĂŒckt nĂ€her
Völler lacht schon still als sÀh er
die Deutschen auf dem Treppchen steh’n
und sich nach dem Pokale dreh’n.

Doch war der Sieg noch nicht erreicht,
der Gegner macht’s uns nicht so leicht.
Trifft Kamerun zwei von den Toren
hÀtte Deutschland noch verloren.

Wir haben aber noch den Klose
der, spring der hoch, sofort die bloße
Furcht bei jedem Torwart weckt
weil er gewiss ein Tor ausheckt.

Und so geschieht’s, nach Ballack-Pass
folgt Kloses nÀchster Kopfball-Spass
am Keeper fliegt der Ball vorbei
und darum steht es Nullzuzwei!

Der Schieri pfeift, das Spiel ist aus
Kamerun muss jetzt nach Haus.
Jetzt ist’s fast klar, es wissen al-e
man kommt ins Achtel-Spiel-Finale!

Man zieht Bilanz, und ungelogen
soviel wie heute rausgezogen,
wurden selten gelbe Karten.
Es waren 14 und –Erraten!-
auch zwei rote -das ist viel!
Drum war es wohl ein

Kartenspiel!?






(ein wenig verpÀtet ... ;o )
MfG
David
__________________
dazone | reloaded

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂŒck zu:  Experimentelle Lyrik Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung