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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Dein Gesicht
Eingestellt am 30. 06. 2003 21:03


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strumpfkuh
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Dein Gesicht



Gestern habe ich alte Fotos angeschaut. Irgendwann habe ich alle die an eine Wand geh├Ąngt, die mir besonders wichtig sind. Heute sitze ich schon den ganzen Tag vor dieser Wand, und mir scheint, ich betrachte eine Kollage meines Lebens. In der Mitte h├Ąngt ein gro├čes Bild, das immer wieder meinen Blick auf sich zieht, alles andere rundherum scheint nebens├Ąchlich. Es ist das Bild deines Gesichtes.

Dein Gesicht, wie es lacht, verzerrt, grimassierend. Es sieht aus, als ob die Muskeln darin nur unter gr├Â├čter M├╝he zum Lachen gebracht werden konnten. Und doch lacht es sch├Âner, aufrichtiger, herzlicher als ein anderes es je k├Ânnte. Es ist dein Lachen, das mich mein Leben lang begleitet hat. Dieses Lachen, das ich oft nicht verstanden habe, weil es Winzigkeiten, Unwichtigkeiten betraf.
Ich habe dich beneidet daf├╝r, dass es so wenig bedurfte, um dich zum Lachen zu bringen, obwohl es dir doch wie alles Andere so schwer gefallen ist.
Ich war auch erleichtert dar├╝ber, dass du trotz allem gelacht hast.
Und ich habe mich gesch├Ąmt f├╝r dein Lachen, manchmal. Heute sch├Ąme ich mich daf├╝r, dass ich mich gesch├Ąmt habe.
Heute h├Ąngt dein Bild in der Mitte, ganz gro├č. Damit jeder es sieht. Damit jeder wei├č, du geh├Ârst zu meinem Leben.
Ich stelle mir vor, wie es w├Ąre, wenn du jetzt mit deinem Rollstuhl hier w├Ąrst und es sehen k├Ânntest. Du w├╝rdest dich freuen und lachen. Dieses Lachen, das ich so liebe. Ja, ich liebe es, so wie ich dich liebe, schon immer geliebt habe, ich habe es nur nie wirklich gewusst.
Ich dachte sogar, ich w├╝rde dich hassen, einfach daf├╝r, dass du da warst. Du, mein behinderter Bruder, hast die ganze Aufmerksamkeit bekommen. F├╝r mich blieb nicht viel ├╝brig.
Heute verstehe ich das. Heute bin ich kein kleines Kind mehr, und ich wei├č, dass du diese viele Zeit gebraucht hast, einfach um ein normales Leben f├╝hren zu k├Ânnen. Du bist zur Schule gegangen, hast einen Beruf gelernt, sogar Sport getrieben. Aber du hast immer Hilfe dazu gebraucht.
Ich nicht. Ich bin eben nicht behindert.
Als Kind habe ich mir manchmal gew├╝nscht, behindert zu sein, um die selbe Aufmerksamkeit zu erhalten wie du. Aber ich habe es mir in Wahrheit nicht wirklich gew├╝nscht, ich wollte nie so sein wie du.

Du hattest auch Freundinnen. Einmal bin ich in dein Zimmer gekommen. Ich wollte wissen, was du mit deiner damaligen Freundin tust. Erst habe ich an der T├╝r gelauscht, dann bin ich einfach hinein gegangen. Ihr hattet euch umarmt, von Rollstuhl zu Rollstuhl. Es war dir so peinlich, als ich auf einmal in der T├╝r stand. Mir war es noch peinlicher, aber ich habe mich nie entschuldigt. Ich war damals zehn Jahre alt, ein neugieriges Kind.

Ich habe mich f├╝r so vieles gesch├Ąmt. Dass ich nicht wollte, dass du zu meiner Einschulung kommst, dass ich dich auf meinen Geburtstagen nicht dabei haben wollte. So vieles, zu vieles.
Heute Nacht habe ich getr├Ąumt, ich h├Ątte mich bei dir entschuldigt. Ich habe geweint, und du hast mir deine Hand auf die Schulter gelegt, wie du es immer tatest, wenn ich weinte, und du mich tr├Âsten wolltest. Worte waren ja immer noch viel schwerer f├╝r dich als ein Lachen. Also hast du es in schwierigen Momenten gar nicht erst versucht.

Du hast mir so oft die Hand auf die Schulter gelegt, und ich habe sie meistens abgesch├╝ttelt, weil ich dachte, dass du mir sowieso nicht helfen k├Ânntest. Denn ich hatte ja wirkliche, richtige Probleme, von denen du keine Ahnung hattest.
Du hast mir doch geholfen, denn du warst immer f├╝r mich da. Hast mich immer geliebt und mich tr├Âsten wollen, wenn es mir schlecht ging. Deine Hand auf meiner Schulter war in Wahrheit mehr Trost als alles Andere. H├Ârst du mich? Ich liebe dich.
Ich w├╝rde dich so gerne noch einmal „Haa-aa-aa- loo Kleiei-ei-ei-nes“ sagen h├Âren, dein Gesicht dabei ansehen, wie es diese wenigen Worte versucht heraus zu bringen. Wie sich dein Mund schr├Ąg nach unten aufrei├čt dabei, dein ganzer K├Ârper angestrengt arbeitet und erst in dem Moment, wo ich mich schon ungeduldig abgewendet habe, tats├Ąchlich die Worte heraus bringt, die kaum zu verstehen sind. Du sagtest immer „Kleines“, denn du warst mein neun Jahre ├Ąlterer Bruder.
Ich habe dir nie sagen k├Ânnen, wie sehr ich dich liebe. Denn ich habe es selbst jetzt erst begriffen, nachdem du nicht mehr da bist. Heute habe ich nur noch dein Gesicht an der Wand.

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Rote Socke
Guest
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Liebe Doro,
wieder ein sehr bewegender Text und sehr selbstkritisch vom Prot geschildert. Das hat was.
Ich habe versucht einige Vorschl├Ąge zu machen. Doch der Textfluss erlaubt kaum winzige ├änderungen aus fremder Hand. Dewegen bin ich auch sehr sparsam mit Vorschl├Ągen gewesen.
Du musst es selbst entscheiden. Verstehe es als Hinweise.
LG
Volkmar


Gestern habe ich alte Fotos angeschaut. Irgendwann habe hatte ich alle Bilder die mir besonders wichtig sind die an eine Wand geh├Ąngt, die mir besonders wichtig sind. Heute sitze ich schon den ganzen Tag vor dieser Wand, und mir scheint, ich betrachte eine Kollage meines Lebens. In der Mitte h├Ąngt ein gro├čes Bild, das immer wieder meinen Blick auf sich zieht, alles andere darum scheint nebens├Ąchlich. Es ist das Bild deines Gesichtes.

Dein Gesicht, wie es lacht, verzerrt, grimassierend. (Lachen, verzerren, grimmasierend – hm, zu viel des Guten und unklar an dieser Stelle, weil erst sp├Ąter klar wird, worum es geht.) Es sieht aus, als ob die Muskeln darin nur unter gr├Â├čter M├╝he zum Lachen gebracht werden konnten. Und doch lacht es sch├Âner, aufrichtiger, herzlicher als ein anderes es je k├Ânnte. Es ist dein Lachen, das mich mein Leben lang begleitet hat. Dieses Lachen, das ich oft nicht verstanden habe, weil es Winzigkeiten, Unwichtigkeiten betraf.
Ich habe dich beneidet daf├╝r, dass es so wenig bedarf bedurfte, um dich zum Lachen zu bringen, obwohl es dir doch wie alles Andere so schwer gefallen ist war.
Ich war auch erleichtert dar├╝ber, dass du trotz allem gelacht hast.
Und ich habe mich gesch├Ąmt f├╝r dein Lachen, manchmal. Heute sch├Ąme ich mich daf├╝r, dass ich mich gesch├Ąmt habe.
Heute h├Ąngt dein Bild in der Mitte, ganz gro├č. Damit jeder es sieht. Damit jeder wei├č, du geh├Ârst zu meinem Leben. (Umbruch)
Ich stelle mir vor, wie es w├Ąre, wenn du jetzt mit deinem Rollstuhl hier w├Ąrst und es sehen k├Ânntest. Du w├╝rdest dich freuen und lachen. Dieses Lachen, das ich so liebe. Ja, ich liebe es, so wie ich dich liebe, schon immer geliebt habe, ich habe es nur nie wirklich gewusst.
Ich dachte sogar, ich w├╝rde dich hassen, einfach daf├╝r, dass du da warst. Du, mein behinderter Bruder, hast die ganze Aufmerksamkeit bekommen. F├╝r mich blieb nicht viel ├╝brig.
Heute verstehe ich das. Heute bin ich kein kleines Kind mehr, und ich wei├č, dass du diese viele Zeit gebraucht hast, einfach um ein normales Leben f├╝hren zu k├Ânnen. Du bist zur Schule gegangen, hast einen Beruf gelernt, sogar Sport getrieben. Aber du hast immer Hilfe dazu gebraucht.
Ich nicht. Ich bin eben nicht behindert. (Umbruch)

Als Kind habe ich mir manchmal gew├╝nscht, behindert zu sein, um die selbe Aufmerksamkeit zu erhalten wie du. Aber ich habe es mir in Wahrheit nicht wirklich gew├╝nscht, ich wollte nie so sein wie du.

Du hattest auch Freundinnen. Einmal bin ich in dein Zimmer gekommen. Ich wollte wissen, was du mit deiner damaligen Freundin tust. Erst habe ich an der T├╝r gelauscht, dann bin ich einfach herein gegangen. Ihr hattet euch umarmt, von Rollstuhl zu Rollstuhl. Es war dir so peinlich, als ich auf einmal in der T├╝r stand. Mir war es noch peinlicher, aber ich habe mich nie entschuldigt. Ich war damals 10 Jahre alt, ein neugieriges Kind.

Ich habe mich f├╝r so vieles gesch├Ąmt. Dass ich nicht wollte, dass du zu meiner Einschulung kommst, dass ich dich auf meinen Geburtstagen nicht dabei haben wollte. So vieles, zu vieles.
Heute Nacht habe ich getr├Ąumt, dass ich mich bei dir entschuldigt habe. Ich habe geweint, und du hast mir deine Hand auf meine Schulter gelegt, wie du es immer tatest, wenn ich weinte, und du mich tr├Âsten wolltest. Worte waren ja immer noch viel schwerer f├╝r dich als ein Lachen. Also hast du es in schwierigen Momenten gar nicht erst versucht.

Du hast mir so oft die Hand auf die Schulter gelegt, und ich habe sie meistens abgesch├╝ttelt, weil ich dachte, dass du mir sowieso nicht helfen k├Ânntest. Denn ich hatte ja wirkliche, richtige Probleme, von denen du keine Ahnung hattest.
Du hast mir doch geholfen, denn du warst immer f├╝r mich da. Hast mich immer geliebt und mich tr├Âsten wollen, wenn es mir schlecht ging. Deine Hand auf meiner Schulter war in Wahrheit mehr Trost als alles Andere. H├Ârst du mich? Ich liebe dich.
Ich w├╝rde dich so gerne noch einmal „Haa-aa-aa- loo Kleiei-ei-ei-nes“ sagen h├Âren und dein Gesicht dabei ansehen, wie es versucht hat, diese wenigen Worte versucht heraus zu bringen. Wie sich dabei dein Mund schr├Ąg nach unten aufrei├čt auftat dabei, dein ganzer K├Ârper angestrengt arbeitete und erst in dem Moment, wo ich mich schon ungeduldig abgewendet habe hatte, tats├Ąchlich die Worte heraus bringt kamen, die aber kaum zu verstehen sind. Du sagtest immer: „Kleines“, denn du warst mein 9 Jahre ├Ąlterer Bruder.
Ich habe dir nie sagen k├Ânnen, wie sehr ich dich liebe. Denn ich habe es selbst jetzt erst begriffen. Aber ich habe Doch mir bleibt nur noch dein Gesicht an der Wand.

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strumpfkuh
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Registriert: Jun 2003

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Lieber Volkmar,
erst mal vielen Dank f├╝r dein Lob und auch deine M├╝he. Deine Vorschl├Ąge freuen mich ganz besonders, weil ich selbst schon lange vor dieser Geschichte gesessen und versucht habe, sie zu ├╝berarbeiten. Es ist eine der ersten, die ich geschrieben habe, und ich h├Ąnge ganz besonders an ihr. Aber irgendwie habe ich eben immer nur davor gesessen und es dann doch nicht hinbekommen.
Jetzt habe ich gleich mal die Vorschl├Ąge von dir, denen ich sofort zustimmen kann, ge├Ąndert. Den letzten Absatz m├Âchte ich aber auf jeden Fall in der Gegenwart lassen, um hervorzuheben, dass sie es sich ja jetzt f├╝r diesen Moment w├╝nscht.
Auch den Anfang habe ich erst mal belassen, da muss ich noch dr├╝ber nachdenken.

Bevor der Text entstanden ist, hatte ich eigentlich ein Foto machen wollen von einem spastisch gel├Ąhmten Menschen, den ich sehr gerne mag. Aber als ich die Kamera in der Hand hielt, war sein Gesichtsausdruck nat├╝rlich genauso gek├╝nstelt, wie es meiner gewesen w├Ąre. Deshalb versuchte ich sein lachendes Gesicht anders festzuhalten.
Nochmals Danke
und liebe Gr├╝├če
Doro

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kaffeehausintellektuelle
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Dein Gesicht


Ganz gespannt wartet man darauf, wem geh├Ârt denn dieses gesicht. Und dann kommt die aufl├Âsung. Mit dem behinderten bruder. Das fand ich total spannend. Und es l├Âst auch die fragen auf, die sich vorher ergeben, warum lacht jemand wegen winzigkeiten und strengt sich dabei an?

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Erst habe ich an der T├╝r gelauscht, dann bin ich einfach herein (hinein) gegangen. Ihr hattet euch umarmt, von Rollstuhl zu Rollstuhl. Es war dir so peinlich, als ich auf einmal in der T├╝r stand. Mir war es noch peinlicher, aber ich habe mich nie entschuldigt. Ich war damals 10 (zahlen ausschreiben, zehn) Jahre alt, ein neugieriges Kind.

Ich habe mich f├╝r so vieles gesch├Ąmt. Dass ich nicht wollte, dass du zu meiner Einschulung kommst, dass ich dich auf meinen Geburtstagen nicht dabei haben wollte. So vieles, zu vieles.
Heute Nacht habe ich getr├Ąumt, dass (zu viele dass) ich mich bei dir entschuldigt habe. Ich habe geweint, und du hast mir deine Hand auf meine (die) Schulter gelegt, wie du es immer tatest, wenn ich weinte, und du mich tr├Âsten wolltest.

Ein bisschen mehr w├╝rd ich gern ├╝ber die behinderung erfahren. Warum im rollstuhl und nicht sprechen k├Ânnen und das lachen. Und war das immer schon so? und warum ist er nicht mehr da. Woran gestorben?

Wundersch├Ân erz├Ąhlt und sehr ber├╝hrend, ohne auf die tr├Ąnendr├╝se zu dr├╝cken. Gleichzeitig nah und distanziert von dem gef├╝hl, dass die protagonistin damals hatte. Manchmal vielleicht eine spur zu verst├Ąndnisvoll, weil diese gef├╝hle sich ja nicht im kopf, sondern im bauch abspielen.
Da frag ich mich dann, was hat die ├Ąnderung in der einstellung bewirkt? Nur die zeit?

Eine sehr sehr gute geschichte.

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strumpfkuh
???
Registriert: Jun 2003

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Liebe K.,
langsam habe ich selbst das Gef├╝hl, sie wird was, die Geschichte. Auch dir vielen Dank f├╝r deine Vorschl├Ąge, viele habe ich schon ge├Ąndert.
Das ist echt spitze hier, in der Lupe! Wenn es mir auch den Schlaf raubt, wie man an der Uhrzeit erkennt.
Danke und gute Nacht
Doro

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
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also,

ich finde die geschichte zum heulen sch├Ân. wirklich anr├╝hrend und rundherum gelungen.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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strumpfkuh
???
Registriert: Jun 2003

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Liebe Flammarion,
vielen herzlichen Dank f├╝r deine wirklich netten Worte
ganz liebe Gr├╝├če zur├╝ck
Doro

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