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Leselupe.de > Gereimtes
Dein Licht in mir
Eingestellt am 04. 12. 2007 12:50


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Rhea_Gift
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Dein Licht in mir

Du sagst, der Weg ist noch weit
und wir hätten so viel Zeit
doch das sind Worte
die ich immer wieder hörte
bis die Zeit den Weg zerstörte

weil euer Bild trotz all der Worte
unsagbar schief am Himmel hing
und mein Herz an all den Mauern
immer wieder nur zerspringt -

komm und gib mir einen Grund
nicht schon wieder zu geh'n
gib mir einen Grund
nicht nur zu zu sehn
schenk mir ein Stück Herz
für jeden schweren Stein
den ich schiebe und schiebe
um nah bei dir zu sein

Denn ich kann dabei zuschau'n
wie dein Licht in mir stirbt
Ich kann dabei zuschau'n
wie dein Schatten es verdirbt
Ich kann dabei zuschau'n
wie unsere Blume welkt
und ich weiss auch schon
die Tage sind längst gezählt
bis alles Wüste und tote Erde ist
und mein Herz deinen Namen vergißt -

ich kann dabei zuschau'n
und will doch nicht
und will doch nicht -


doch was soll'n all die Worte
es hängt so furchtbar schief
was so gut einmal lief -

denn ich kann dabei zuschaun
wie dein Licht in mir stirbt
Ich kann dabei zuschau'n
wie dein Schatten es verdirbt
Ich kann dabei zuschau'n
wie unsere Blume welkt
und ich weiss auch schon
die Tage sind längst gezählt
bis alles Wüste und tote Erde ist
und mein Herz deinen Namen vergißt -

ich kann dabei zuschau'n
und will doch nicht
und will doch nicht -


ich will die Worte schwinden seh'n
wenn wir lieben, lieben, lieben
nah am Feuer tanzen geh'n
ohne Angst, ohne Mauern, ohne Hintertür -
ach, was gäbe ich dafür -

doch ich muss dabei zuschaun
wie dein Licht in mir stirbt
Ich muss dabei zuschau'n
wie dein Schatten es verdirbt
Ich muss dabei zuschau'n
wie unsere Blume welkt
und ich weiss auch schon
die Tage sind längst gezählt
bis alles Wüste und tote Erde ist
und mein Herz deinen Namen vergißt -


ich muss dabei zuschau'n
und will doch nicht -
und will doch nicht

doch schon wieder -
stirbt - ein - Licht.



>> Songgrundlage (nun volle Länge - so erkennt mans nun hoffentlich...)
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 04. 12. 2007 12:50
Version vom 11. 06. 2010 21:01

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Rhea_Gift
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Noch einmal - es IST ein Songtext - da du es nicht erkennst, Heidrun, stell ich ihn halt nun komplett ein. Kein POEM! Ein lyrischer Song eben. Und glaub mir, ich hab ihn schon diversen Leuten auf Gitarre vorgespielt - und keiner hat ihm das Genre Song strittig gemacht

Nun ists aber auch entsprechend lang - aber Heidrun erkennt es sonst anscheinend nicht...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Andere Dimension
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Liebe Rhea,

während der Leser bei einem gelungene Gedicht den Textrhythmus automatisch findet...wird er beim Lied durch Takt, Atempause, Instrument usw vorgegeben...deshalb ist es schwer den Text autark zu bewerten...wenn man die Melodie nicht kennt.
Beim reinen lesen wirkt dein Text nicht rund, was aber beim singen schon wieder ganz anders aussehen kann. Ein gutes Beispiel ist für mich das Lied "Pflaster" von Ich& Ich...das hat einen absolut bescheuerten und unpoetischen Text und trotzdem summen ihn Millionen von Menschen mit...da wird eben vieles durch Stimme und Melodie kaschiert und kompensiert.
Anspruchsvolle Texte findet man eigentlich nur noch bei den Rappern...auch wenn das nicht unbedingt meine Musik ist.

Was das mit deinem Text zu tun hat? Na ganz einfach; wir waren mal das Land der Dichter und Denker, aber diese Zeiten sind längst vorbei- wenn man polulär sein möchte, dann ist der Text das Unwichtigste überhaupt-es zählen ganz andere Dinge.

Ich möchte aber auch ein paar Worte zu DEINEM Text verlieren:

Du sagst, der Weg,er ist noch weit
und wir hätten so viel, ja so viel Zeit
doch dases sind deine Worte
die ich immer wieder hörte
bis mir die Zeit den Weg zerstörte



weil euer Bild trotz all der Worte
unsagbar schief am Himmel hing
und mein Herz an all den Mauern
immer wieder nur zerspringt -


warum plötzlich "euer" Bild?
wer ist euer?

ich würde auch nicht den Sprung von "hing" zu "zerspringt" machen (zeitlich gesehen)

weil deine Bilder, trotz schöner Worte,
so schief an meinem Himmel hingen,
sich Kopf und Herz, in all den Wolken,
immer wieder neu verfingen.


komm und gib mir einen Grund
nicht schon wieder zu geh'n
gib mir einen Grund
nicht nur zu zu sehn
schenk mir ein Stück Herz
für jeden schweren Stein
den ich schiebe und schiebe
um nah bei dir zu sein



nun öffne die Augen, doch schließe den Mund,
denn Lippen verschweigen was Blicke versteh'n,
schau tief in mein Herz, nenne Wahrheit und Grund,
warum soll es bleiben- oder muss es jetzt geh'n?
Die Vergangenheit ist tüchtig, sie mauert uns ein,
doch noch hält die Liebe den letzten Stein.

Viele Grüße
A.D.

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