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Leselupe.de > Kurzprosa
Dein Mantel in der Nacht...
Eingestellt am 07. 09. 2004 02:12


Autor
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Das Licht
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 51
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Dein Mantel in der Nacht

H├Ârst du den Wind in den Kronen, weich wie eine Brandung in der Ferne gleich.
H├Ârst du was es dir fl├╝stert, leis in dein Ohr. Wie es deine Haut zart liebkost.

Den Mantel der Nacht ich weit ├╝ber dich ausgebreitet, umh├╝llt mit Stille
und mit Frieden. Der Mond mit wei├čer heller Kraft, ganz nah und ruhig nun ├╝ber dich wacht.

Die Engel still im Schutze des tiefen Schlafes sich sammeln, bereit die Tore der Tr├Ąume zu ├Âffnen.

Die Stimmen ruhen, gebettet in magischen Welten, Seelenfl├╝ge beginnen, bis zu den Sternen nah.
Losgel├Âst von m├╝der H├╝lle, voller Magie verzaubert in die Heimat streben.

Wunder sich offenbaren, Herzen sich gegenseitig im Zauberw├Ąldern tragen.
Kleine Lichte noch ganz wach am Horizont ihre Schatten werfen, flackernd wie kleine
Leuchtt├╝rme auf weitem Meer.

Kobolde sich unter Betten erheben, Zauberelfen tanzend die Nacht erhellen.
Sternenstaub in den Augen, vertr├Ąumt und tunkend vor Freiheit gleich.

Halte deine Hand sanft in meiner, gel├Âst von Angst und Hast.
W├Ąrme sich zwischen uns sammelt, wohltuend wie eine warme Decke
im Sturm der Gezeiten.

Mit dir im Schutz der Nacht, umh├╝llt mit Engels leisen Gesang.
Sp├╝re dein Herz in meiner Brust schlagend, ruhig, erf├╝llt mit deiner Sehnsuchtsmacht.

Sehe deine Augen suchend hinter den Liedern wach, leichtes l├Ącheln auf deinen Lippen, bedeckt mit des Zaubers s├╝├čen Kuss. Du weit entfernt in einem anderen Reich, geschlossen f├╝r jede zweifelnde Seele.

Die Dunkelheit uns streichelt, sch├╝tzend nah und ohne Angst, wie getragen an Mutters Herzen. Dein Duft im Kissen schwer, bet├Ąubend sch├Ân dein Antlitz, gleich wie ein Lichtermeer.

Getrennt von dir am Tage, ich nun ruhend neben dir leis verweil, beschenkt von der nicht endenden Stund, der Unendlichkeit gleich.

Wie die Bl├╝te sehnend dach des Sonnenlichts, ich mich ├╝ber dich beuge,
d├╝rstend nach deiner N├Ąh. Als w├Ąre es mein Heil, meiner Rettung gleich.

Gesegnete Stille sei mein Zeuge, begleitet von Engels Aug, ich mein Herz in diesem Dunkel, sehnend nach dir zum Himmel schau, es dir darleg, gef├╝llt
mit meiner Lieb.

Ohne deines ich nicht wart und nicht best├Ąnde, so gebe mir den Frieden des Gl├╝ckes Ende.
Meine Tr├Ąnen, Perlen gleich, versiegen in deines Kissensweich, angef├╝llt mit deinen Tr├Ąumen. Sie m├Âgen sie tr├Ąnken, sie n├Ąhren, so das sie wachsen in des Himmelspracht, zum Nachtstern hoch der immer ├╝ber dich wacht.

Das Morgenlicht langsam die Dunkelheit erobert, meldet von des Vogels Gesang.
H├Ârst du sie, wie sie voller Lust und Leichtigkeit das Leben anpreisen.
Den Mantel ich nun von dir nehme, so dass der junge Morgen dich k├╝ssen kann.

Deine Liebe mein K├Ârper immer wieder aufs neue formt, geboren in jeder Nacht fern von diesem Ort, du mich sch├╝tzend am Tage in dich tr├Ągst und erst der Mond die leis erz├Ąhlt, wo deine wahre Liebe doch wirklich wohnt.

Gebettet ich in deinen Tr├Ąumen sanft, nah an deines Herzens Schlag, dort ist mein wahres Sein, meines Gl├╝ckes wahre Pracht.

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