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Leselupe.de > Kurzprosa
Dein Pferd, Freund oder Feind 3
Eingestellt am 30. 03. 2001 08:50


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Fredy Daxboeck
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2001

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Ein schwieriges Pferd ist in den allermeisten FĂ€llen ein unglĂŒckliches Pferd.

Man nehme ein Pferd, die/den dazugehörende/n Reiter/in, ein QuĂ€ntchen Geduld, einen Becher Ruhe, ein Maß Gelassenheit, und eine große Portion Fröhlichkeit, schĂŒttle dies alles gut durch, und heraus kommt . . . nein, leider kein rundum zufriedenes Pferd mit einer glĂŒcklichen Reiterin obendrauf, sondern der Stoff, auf dem eine gemeinsame Zweisamkeit wachsen kann.


Das folgende Kapitel ist nun den acht goldenen Regeln im Umgang mit Pferden gewidmet. Ich möchte dich bitten, diese besonders aufmerksam zu lesen. Allein schon deswegen, weil du in nĂ€chster Zeit auf diese Sei-ten oft genug zurĂŒckgreifen wirst; wahrscheinlich sogar verzweifelt blĂ€tterst, weil du sie das erste Mal bloß ĂŒberflogen hast. Sie sind der Grundstein der Pferdeerziehung; sie sind die Formeln, um zu verstehen. Ohne sie, oder besser deren richtige Umsetzung geht gar nichts, und wenn schon, dann ziemlich sicher in die Ho-sen.


Pferdeerziehung beginnt beim Reiter und nicht beim Pferd

Verliere im Umgang mit Pferden nie die Geduld, schon gar nicht die Beherrschung

Versuche nichts zu erzwingen

Sprich mit deinem Pferd

Fordere, aber ĂŒberfordere es nicht

Versuche dein Pferd zu verstehen

Loben und ignorieren

Langeweile tötet Interesse

1. Pferdeerziehung beginnt beim Reiter, und nicht beim Pferd.
schreib dir das bitte hinter die Ohren, in dein Tagebuch, deinen Kalender oder wo sonst du immer wieder darĂŒber stolperst, denn es ist einer deiner wichtigsten, wenn auch ungeliebtesten MerksĂ€tze.
Mir ist klar, dass ich mir mit dieser Aussage nicht allzu viele Freunde mache; denn das Reitervolk ist ein stolzes, und Fehler einzugestehen ist unsere Sache nicht. Verstehe das bitte nicht falsch; viele Reiter oder Pferdebesitzer machen Fehler aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit, aber die meisten Fehler werden in gutem Glauben oder aus Tradition gemacht. Du hast mit Sicherheit schon gehört:
"Das haben wir immer schon . . ." oder:
"Wenn du dich jetzt nicht durchsetzt . . ." und Àhnliches. Von diesen guten RatschlÀgen oder ungeschriebe-nen Vorschriften gibt es eine ganze Menge. Vergiss es! Das meiste davon ist Unfug, wenn auch manch gute Absicht dahintersteht.
Mir leuchtet natĂŒrlich ein, dass ich eine Menge von dir verlange; verknöcherte oder festgefahrene Strukturen in Eigeninitiative aufzubrechen erfordert ungemein mehr Kraft, Selbstdisziplin und Eigenmotivation als zum Beispiel blindes Vertrauen in alteingesessene VerhaltensablĂ€ufe. Leichter ginge es natĂŒrlich durch den Kick von außen, einen Tritt in den Hintern z.B.; selbstverstĂ€ndlich bildlich gesprochen, oft genug aber auch real. Aber du musst dir im klaren sein, dass du auch sehr viel dafĂŒr bekommst. Denn dein Pferd einen Freund zu nennen sollte dir doch einiges wert sein, oder nicht?

2. Verliere im Umgang mit Pferden nie die Geduld, schon gar nicht die Beherrschung.
Sie verstehen deinen GefĂŒhlsausbruch ohnehin nicht und wĂ€ren dadurch nur verunsichert oder verstört. Das aber Ă€ußert sich beim Pferd als Fluchtinstinkt oder Abwehr und damit in Widerstand. Den wir vermeiden wollen. Pferde sind nicht dumm. Nur der Mensch, der sie in seiner grenzenlosen Arroganz und Einbildung dafĂŒr hĂ€lt. Das Pferd ist ein intelligentes und neugieriges Wesen mit freundlichem, meist kindlichem Charak-ter. Alle bösartigen, oder schlimmen Eigenschaften und Eigenheiten haben wir selbst in sie hinein erzogen oder sie dazu gemacht. Noch nicht einmal durch die Zucht ist es uns gelungen, sie zu den Untieren zu ma-chen, als die wir sie manchmal behandeln. Das haben sie nicht verdient. Ganz im Gegenteil. Denn nur wenn du ihr uneingeschrĂ€nktes Vertrauen gewinnst, und das kannst du wiederum nur durch Geduld und EinfĂŒh-lungsvermögen, niemals durch harte Worte oder gar Gewalt, gewinnst du auch ihre Freundschaft.

©copyright by fredy daxboeck

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Fredy Daxboeck
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Hallo liebe Sanne

die sĂŒĂŸeste Versuchung seit es MĂ€dchen gibt
du hast mein Wochenende gerettet . . . wieder mal
cuddle the horsemanship
also das will ich ein feedback nennen
ob wir aus dem Umgang mit Pferden lernen können . . . das will ich jedem selbst ĂŒberlassen
ob ich mich mit Beziehungen, oder nur mit Pferden auskenne, sei dahingestellt . . . (in den Beziehungen mit Pferden habe ich keine troubles)
und Frauen . . .
es gibt eines . . . das ich liebe
zwei . . . die ich verehre
und drei . . . ohne die ich nicht leben möchte
das eine ist die Freiheit . . . ich meine nicht die Freiheit zu tun und lassen was ich will, sondern
die Freiheit die du spĂŒrst, wenn du mit dem Wind galoppierst . . .
die Freiheit die du spĂŒrst, wenn bei WindstĂ€rke fĂŒnf die volle Segelgarnitur oben ist . . .
die Freiheit die du spĂŒrst, wenn du im Wildwasser IV ein starkes GefĂ€lle abreitest . . .
die Freiheit die du spĂŒrst, wenn du von einem Wasserfall zehn Meter tief in eiskaltes Wasser springst, das dich in einer Walze nach oben reißt und sofort wieder nach unten . . .
die Freiheit unter einem Baum zu sitzen und den Wolken beim Ziehen zuzusehen . . .
zwei, die ich verehre . . . sind Frauen und Pferde
zwei edle Geschöpfe, die immer schon unsere TrÀume beschÀftigten, und ohne die wir nicht sein können . . .
was wÀren wir MÀnner ohne unsere Frauen, was wÀren wir Menschen ohne unsere Pferde . . .
und alle drei gemeinsam . . . sind eine Kraft, so unbÀndig und zugleich unvereinbar . . . ich habe noch nie jemand kennen gelernt, der es geschafft hÀtte, alle drei ohne Kompromisse in sein Leben zu integrieren . . .
trotzdem sind sie es, die ich liebe, die ich verehre, und ohne die ich nicht leben will

ganz liebe GrĂŒĂŸe

fredy

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Frauen sind wie Rosen . . .
edel an Gestalt . . .
wundervoll in ihrem Duft . . .
faszinierend in ihrer Ausstrahlung . . .
. . . und doch haben sie Dornen, um sich vor zu unbedachtem Anfassen zu schĂŒtzen

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