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Leselupe.de > Ungereimtes
Dein stilles Vertrauen
Eingestellt am 25. 02. 2011 23:56


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Tezetto
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Exorzismus (f√ľr Petra)

dein stilles Vertrauen
meine wut zu ertragen
dir die bilder in meinem kopf anzutun

dir meine seele zu schenken
mich ganz dir zu öffnen
meine √§ngste mit dir zu f√ľrchten

so fließt durch meinen mund
der eiter zu dir
das gift
welches ich in meinem fleisch injiziert
hat viel zu lang schon gewirkt
die wunde klafft so schmerzhaft weit
aus jeder pore quillt schaler gestank

mein körper zerfällt
das gefäß der gedanken zerschellt
auf dem steinernen boden der falschen zeit

du kehrst die scherben meiner traurigkeit
mit bloßer hand zusammen
verwandelst sie mit deinem blut
in bisher unterdr√ľckte tr√§nen
der hoffnung
der gemeinsamkeit
dem ausweg
aus meiner selbst gewählten einsamkeit

in deinen augen spiegeln sich
so tief gew√ľnschte tr√§ume

ich möchte mich
an deiner hand
von diesem haß befreien
in deine haut mich kleiden
mich dort verstecken
und die nacht in mir
mit fackeln deines atems
exorzieren

__________________
© by Torsten Sammet 1981-2017

"Eine strenge und unumstößliche Regel, was man lesen sollte und was nicht, ist albern. Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten." Oscar Wilde

Version vom 25. 02. 2011 23:56
Version vom 28. 02. 2011 21:57

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revilo
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Hallo Torsten, ich habe Dein Gedicht mit sehr zwiesp√§ltigen Gef√ľhlen gelesen. Ich empfinde es f√ľr einen lyrischen Text als zu lang und teilweise zu breit ausgewalzt.....ich verstehe Dein Anliegen ( oder bilde es mir zumindestens ein), empfehle Dir aber, Deine Gedanken zu komprimieren. So vermeidest Du auch sprachliche Untiefen ( so tief gew√ľnschte Tr√§ume ) und zu bombastische Bilder ( Scherben meiner Traurigkeit,Fackeln deines Atems, Gef√§√ü Deiner Gedanken zerschellt ) und zu plakative Inhalte ( Dir die Bilder in meinem Kopf anzutun, dir meine Seele zu schenken, mich Dir ganz zu √∂ffnen )........
In der Hoffnung, da√ü Du mich nicht f√ľr arrogant h√§lst und dies als konstruktive Anmerkungen empfindest gr√ľ√üt Dich revilo

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