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Leselupe.de > Gereimtes
Deine Augen
Eingestellt am 04. 05. 2003 18:35


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Vera-Lena
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Deine Augen

Dein Foto habe ich abgesichtet,
mein Gehirn damit belichtet,
bekannt sind mir für längere Zeit
die Einzelheiten von deinem Kleid.

Die Löckchen kenn ich, die Wimpern, die Haut,
die Hände sind mir an dir tief vertraut,
und werden Monde ins Land hineingehen,
so bleibt dieses Bild ganz klar in mir stehen.

Doch solltest du einst nach vielen Jahren
höchstselbst in meinen Blick hineinfahren,
wird dieses Bildnis zu gar nichts taugen,
unwandelbar sind nur deine Augen.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Liebe Vera-Lena!

Da hast Du wieder einmal ein ganz schönes Gedicht geschrieben!

Sende Dir strahlende Grüsse!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Vera-Lena
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strahlend

Lieber Schakim.

danke für Deine lobenden Worte!
Ich bekomme zur Zeit keine E-mails. Vielleicht hast Du mir auch andernorts geschrieben, und ich weiß es aber gar nicht, weil Deine Gedichte schon wieder verschwunden sind, weil Du schon wieder etwas Neues dort zu stehen hast. Dann kann ich Dir leider nicht antworten.

Ich wünsche Dir auch einen strahlenden Tag mit strahlenden Augen.

Liebe Grüße Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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george
Routinierter Autor
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Du weisst es Vera-Lena. Ich weiss, dass Du es weisst!

Es hakelt noch an einigen Stellen...
Geh nochmals drüber..

In der ersten Zeile: ab?
dritte Zeile: läng're.

Sollen die Zeit/Kleid-Zeilen gleichen Rhythmus haben?
Soll die Monde-hineingehen-Zeile gleichen Rhythmus haben wie die Zeile drunter?
....


Herzliche Grüsse

__________________
© Jürgen Locke

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Verbesserungen

Lieber george,

danke für Deine Antwort und Deine Tips! Was den Rhythmus betrifft, habe ich in zwei Zeilen etwas geändert.
Aber nun zum Wort "abgesichtet". Das ist eine Wortschöpfung. Ich liebe Wortschöpfungen, bei Anderen mehr als bei mir, weil ich sie bei Anderen über den grünen Klee bewundern kann, während ich bei meinen Texten immer darauf gefaßt sein muss, dass sie bemängelt werden. Man kann etwas "sichten". Das bedeutet, daß man es so flüchtig wie möglich betrachtet, nur um es erst einmal an der richtigen Stelle einordnen zu können. "Absichten" als Verb bedeutet für mich (wohlgmerkt ich bin der Schöpfer dieses Wortes) eine Sache so inständig und lange zu betrachten, bis man sie quasi ausgetrunken hat, oder eben in sich hineingetrunken hat. Das geht aber aus dem Zusammenhang des Textes hervor, und immer dann, lasse ich auch ein neu erfundenes Wort gelten.
Nur wegen dieses Wortes habe ich den Text in dieses Forum gesetzt, weil ich schon wieder ahnte, was da kommen wird. Sonst hätte ich ihn in Poesie gepostet.
Aber Du hast mir das Wort ja nicht angekreidet, sondern nur mit einem Fragezweichen versehen. Ich hoffe, ich habe jetzt Dein Fragezeichen beantwortet.

Einen wunderschönen Abend wünsche ich Dir noch.
Liebe Grüße Vera-Lena
__________________
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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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..die kommentarlose Negativ-Wertung stammte nicht von mir. Find' ich nicht fair. Aber so was kommt wohl hin und wieder hier vor. Heute scheint - zumindest bei uns beiden - so ein anonymer Negativbewerter (oder eine -in??) unterwegs zu sein. Im Grunde ein schwaches Bild so etwas...

Du hast an einigen Stellen gearbeitet, der Text ist viel flüssiger.

Das "abgesichtet" hatte ich etwas anders verstanden. Es suggerierte mir eher einen negativen Begriff. Nicht "in sich aufsaugen", sondern eher im Sinne von "so lange angesehen, bis es verbraucht war, nicht mehr interessant, sondern langweilig". Die Wortschöpfung an sich finde ich Klasse!

Als einzige hakelnde Zeile empfinde ich jetzt die Vierte. Es liegt am Wort "Einzelheiten". Es passt nicht zum Rhythmus der Zeile drüber. Schon "Details von deinem Kleid" würde m.E. besser passen....

Und jetzt wird gegengehalten. In die Vollen..
__________________
© Jürgen Locke

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