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Leselupe.de > Ungereimtes
Dem Neid ein Opfer
Eingestellt am 15. 06. 2005 16:46


Autor
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Manwe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2005

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Wohl anzuschauen war er
Sein rotwildes Haar z├╝ngelnd wie Feuer im Wind
Der Blick seiner blaugrauen Augen tobend wie die st├╝rmische See
Welch Kunst hatte ihn erdacht.

Wohl war er einer der s├╝├česten Nektar
Seine Lippen trugen den Glanz des ersten Morgentau,
Schimmernd auf voller roter Knospe einer zum Kuss gew├Âlbten Rose
Welch Leidenschaft ihm inne wohnte.

Wohl war er einer der St├Ąrksten
Arme, die einen davon tragen in ersehnte Geborgenheit
Ein K├Ârper der Adonis gleich ihn durch die Reihen schreiten lies
Welche Kraft er sein eigen nannte.

Wohl war er einer der Stolzesten
Hoch hielt er seinen Kopf mit Achtung anzusehen
W├╝rdig waren die Schritte, mit denen er den Massen trotzte.
Welch Geist in ihm ruhte.

Wohl ist er seiner Selbst ein Opfer
Von M├Ąnnern, die ihm neideten, geh├Ąngt
Im irren Wahn an seinem leidigen Tode zu Gr├Â├čerem zu wachsen.
Welch Schicksal muss das Sch├Âne f├╝rchten.

__________________
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin. (T. Brasch, aus: Der Papiertiger)

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