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Leselupe.de > Gereimtes
Dem Zauber auf der Spur
Eingestellt am 29. 10. 2000 22:15


Autor
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Juni
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2000

Werke: 8
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Wenn der Zauber langsam zu verfliegen droht,
ist es Zeit, die Tr├Ąume zu realisieren.
Das Herz zerspringt in viele kleine Kristalle,
die sich bei sanfter Ber├╝hrung,
wie durch Zauberhand, wieder zusammenf├╝gen.
Manchmal, unverhofft,
legt sich ein leichter Schattenauf die Seele.
Werden wir uns je damit abfinden, ganz allein in uns zu sein?!

Ist es das,
was wir in diesem Leben lernen sollen?


Wenn der Zauber zu verfliegen droht...

...mit diesen Zeilen fing ein neues Leben an.
Sie hatte den Zauber in sich, gut beh├╝tet und verborgen f├╝r die Aussenwelt.
Fast h├Ątte sie den richtigen Zeitpunkt verpa├čt, diesem Zauber Fl├╝gel zu verleihen.
Das Glitzern in seinen Augen war erloschen und sie in einer Art Trance gefangen, die sie an sich noch nicht kannte.

Es war alles so schnell gegangen. Sie hatten sich verliebt.
Er hatte ihr sein Herz vor die F├╝├če geworfen und seine Seele gleich hinterher. Gleich auf der T├╝rschwelle.

Sie hatte sich so etwas immer gew├╝nscht und war nun mit dem ├ťberschwang seiner Gef├╝hle ├╝berfordert. Sie hob seine Seele auf und lie├č sein Herz liegen.
Welch fataler Fehler!
Seine Seele beruhigte sich,w├Ąhrend sein Herz in viele kleine Kristalle zerbrach.
Sie stand als staunende, entr├╝ckte Beobachterin daneben.
Aber er ging nicht, ohne einen letzten Hinweis zu geben, in der Hoffnung geh├Ârt zu werden.

Sie dachte lange ├╝ber seinen Hinweis nach.
Barg diese Liebe Chancen? Sie lachte leise und ergriff
die Chance, die den Zauber freilie├č. Der Zauber breitete sich aus, f├╝gte die Kristalle seines Herzens behutsam wieder zusammen und lebte in nun wieder in Beiden.

Juni

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Ralph Ronneberger
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Lang gebraucht und doch verstanden

Ach Juni,
warum l├Ą├čt man dich hier so allein mit deinem Werk? Hat niemand was zu sagen? Oder liegt es daran, da├č es sich dieser Zauber einem so schwer erschlie├čt? Beim ersten Lesen habe ich nicht viel begriffen. War ich zu d├Ąmlich, oder wollte ich mir nur die n├Âtige Zeit nicht nehmen?
Beim zweiten Mal habe ich gaaanz langsam gelesen - und dann machte es klick - eigentlich mehr gligg.
Ich beneide Autoren, die so schreiben k├Ânnen. Bei mir w├Ąre wahrscheinlich eine mindestens f├╝nfseitige Erz├Ąhlung heraus gekommen, die auch nicht mehr ausgesagt h├Ątte.
Weiter so, dann habe ich was f├╝r stille Stunden.

Gru├č Ralph
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Svalin
???
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Hallo Ralph

gern w├╝rd ich deine Verz├╝ckung teilen! Ich verstehe das Zaubermotiv zwar dahingehend, da├č sie in der Lage ist, gesprungene Herzen heilen zu k├Ânnen - jedoch .. sie ist keine wirkliche Zauberin. Das macht mich traurig. Sie bleibt ein unvollkommener Mensch mit Fehlern. W├Ąre der Mensch vollkommen, br├Ąuchte er keine Herzen zu heilen, da er sie nicht zerst├Ârt ... nur so eine Idee.
Somit relativiert sich der Zauber nach meinem Empfinden am Aspekt menschlicher Unvollkommenheit.

Gru├č Martin
__________________
Lyrik ist Logop├Ądie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Ralph Ronneberger
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Hallo Martin,

war - bin ich verz├╝ckt? Ich wei├č nicht. Ich hab nur mal so die Seele baumeln lassen - fern jeder Logik. Wenn ich nun zu ihr zur├╝ck kehre, mu├č ich dir recht geben. Schade.
Zauber relativiert sich also am Aspekt menschlicher Unvollkommenheit. Tja - und menschliche Unvollkommenheit manifestiert sich im Wunsch nach Zauberei. Manchmal ist es aber auch nur die schlichte Suche nach sonst unm├Âglicher Hilfe. Oft aber auch das Streben nach Macht. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Verdammt - jetzt hat man mich der Verz├╝ckung beraubt. Ich wechsle jetzt zur Satire.

Gru├č Ralph.
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Juni
Wird mal Schriftsteller
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Erklrarung...??

... es ist schlicht so, da├č der Frau ein zerst├Ârtes, kaputtes Herz vor die F├╝├če geworfen wurde. und die ├╝ber sich hinausschauen mu├čte, um es zu kitten. Wohl gemerkt , lediglich zu kitten.....
Bekommt man jenseits der 16 Jahre, je ein heiles , unverdorbenese Herz vor die F├╝├če geworfen?!
Ich fand es beeinduckend, das Herz eines 40-J├Ąhrigen, gebrochen...vor die F├╝├če gworfen zu bekommen. Verzweiflung pur! Aber das ist meine Empfindung...



Ich werde nur ├╝ber Dinge, Ereignisse schreiben k├Ânnen, die ich entweder erlebt oder wenigstesns nachempfunden habe. Fiktion liegt mir nicht, lese ich aber gern..

Juni


Lieben Dank Euch Beiden.
Ja, auch ich bin unvollkommen und genau darin liegt der Reiz f├╝r mich, weiter zu machen.

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Svalin
???
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Hallo Juni

oft reift man in den Momenten der gr├Â├čten Verzweiflung mehr als in 13 Monaten einer Valensina-Sonne :-) Das ist deinem Gedicht anzumerken. Nat├╝rlich sind wir alle unvollkommen ... und ich kann nur best├Ątigen, da├č es heilende H├Ąnde gibt ... und werde ihnen ein Leben lang dankbar sein. Hoffentlich ist es vielen so ergangen!

Gru├č Martin

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