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Leselupe.de > Kurzprosa
Der 3. Oktober 2001 - A Day After
Eingestellt am 06. 01. 2002 23:21


Autor
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ap
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

Werke: 2
Kommentare: 5
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3. Oktober 2001 - A Day After


Zeit meines Lebens habe ich noch niemals Tagebuch gef├╝hrt, und ich habe auch jetzt sicherlich nicht vor, damit anzufangen. Jenen denkw├╝rdigen Tag heute m├Âchte ich jedoch trotzdem f├╝r die Nachwelt festhalten. M├Âge die Nachwelt nun davon halten was sie wolle.

Also, alles begann heute Morgen:
Das erste mal wachte ich heute gegen 05.33 Uhr in der Fr├╝h auf, ich sa├č in meinem Wohnzimmersessel, mein Blick war etwas unscharf und mein Bett belegte jemand, den ich nicht kannte. Der Schock ├╝ber die sp├Ąte Stunde lie├č mich meinen bet├Ąubten Zustand etwas ├╝berwinden, und nachdem ich alle ├╝berfl├╝ssigen Gegenst├Ąnde und Personen aus meinem Dunstkreis entfernt hatte, kotzte ich erstmal gen├╝├člich auf meinem Klo.
Dann stopfte ich etwas gutes Gras in meine Bong, die ich ├╝brigens auch mal wieder reinigen sollte, und beamte mich wieder zur├╝ck in die Welt der Tr├Ąume.

Das zweite mal bin ich so gegen 10 Uhr wieder aufgewacht. Glaube ich. So sicher kann ich mich nicht mehr daran erinnern.
Ich hatte ungeheuren Durst, einen Brand, den ich mit Eistee stillte, welchen ich dann aber auch wieder recht flott von mir gab. Ich liebe es, wenn Kotze wenigstens angenehm nach Eistee schmeckt!
Mein Zustand zu diesem Zeitpunkt ist wohl bestenfalls noch als "├╝berlebensf├Ąhig" zu bezeichnen, mein Zimmer drehte sich mit einer wahrlich m├Ârderischen Geschwindigkeit um meinen Kopf, der sicherlich auf die Gr├Â├če eines Erdtrabanten angeschwollen war.
Ansatzweise ertr├Ąglich machte ich das ganze mit einem weiteren K├Âpfchen voller Gras, welches mich wieder zur├╝ck in die s├╝├če Welt des Vergessens katapultierte.

Ein weiteres mal bin ich so gegen Mittag aufgewacht, weil ich der Meinung war, die Welt gehe unter. Wohlgemerkt erschien mir dies zu diesem Zeitpunkt auch nicht als die schlechteste Alternative.
Auf dem Klo ├╝berzeugt ich mich dann jedoch einer schlechteren. Sie ging nicht unter!
Danach sch├╝ttete ich noch einen halben Liter Milch in mich hinein, weil sie so gut schmeckte und kalt war. Jedoch werde ich dies sicherlich nie wieder tun, den nur kurze Zeit sp├Ąter kotzte ich gelblichwei├čen Milchshake, und der war gar nicht lecker!
Danach wollte ich eigentlich nur noch weiter schlafen, leidergottes scheine ich dann aber doch zu wenig bekifft gewesen zu sein, denn ich lag noch Stunden mit einem Vakuum im Sch├Ądel im Bett und wagte es nicht, die Augen zu ├Âffnen. Ich kotzt Milch im 30-Minuten-Tackt und versuchte, zu ├╝berleben.

Irgendwann mu├č ich dann aber doch wieder eingepennt sein, bis so ca. 16 Uhr glaube ich. Da wollte ich zum ersten Mal einen Versuch starten, aufzustehen. Der Versuch endete auf dem Klo, wo ich erschreckend braunes Zeug kotzte.
Danach genehmigte ich mir einen weiteren fetten Graskopf, der mich aber nicht einschlafen lie├č, sondern mich nur geil machte, woraufhin ich mich kr├Ąftig einen runter holte.
Dann lag ich noch einige Zeit im Halbschlaf. Bis es an der T├╝r klingelte. Ein Kumpel bat um Einla├č, es w├Ąhre wichtig, meinte er, er m├╝sse sich jetzt dringend mit meiner Bong weg richten!
Hab ihn aber nicht rein gelassen. Statt dessen bin ich aufs Klo, kotzen, und dann selber wieder an die Bong.

H├Ątte ich eher tun sollen, denn da konnte ich dann bis 8 Uhr Abends durchpennen, und als ich erwachte, f├╝hlte ich mich beinahe wieder wie ein Mensch.
Ich a├č eine Scheibe trockenes Brot und trank zwei Tassen Kaffee, die ich ├╝berraschender Weise bei mir behielt. Dann lief "Die Verurteilten" auf SAT 1, guter Film ├╝brigens.
W├Ąhrenddessen a├č ich noch zwei Croissants zum aufbacken, geschmacklich akzeptabel.

Der Film war um 23 Uhr vorbei, ich lie├č mir die Badewanne hei├č voll laufen, schnappte mir das Buch "Glamorama" von Bret Easton Ellies, und erholte mich eine Stunde lang, bis wieder die ersten Gedanken das Vakuum in meinem Kopf f├╝llten.

Danach, so gegen 00.30 Uhr, verlie├č ich zum ersten Mal an diesem wundersch├Ânen Tag meine Wohnung und ging zum McDonalds. Nicht das ich Hunger gehabt h├Ątte, oder den Fra├č m├Âgen w├╝rde, es ging mir mehr um die Besch├Ąftigung und um die frische Luft auf dem Weg dorthin.
Dort a├č ich dann einen Cheesburger, von einem weiteren hab ich genau ein mal abgebissen, eine kleine Cola dazu und die KinoNews.
Um diese Zeit war der Mc fast leer.

Danach rauchte ich eine Zigarette, ging etwas spazieren, und jetzt bin ich wieder daheim. Denn daheim ist es doch am Sch├Ânsten!
Es ist jetzt kurz vor 2 Uhr Nachts, ich hab noch einen Film namens "Feaver Pitch" auf dem Tisch liegen, den ich zwar noch nicht kenne, der aber sicher ziemlich langweilig ist, und die Bong da in der Ecke grinst mich auch schon wieder so unheimlich an.

Das war aber mal ein wirklich glorreicher Tag heute!

Vielleicht wei├č ich ja morgen wenigstens wieder, warum und vor allem WIE es hat schon wieder so weit kommen k├Ânnen.

-ENDE-


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Basti B. Bustman
Guest
Registriert: Not Yet

Der 3. Oktober...

Hi AP!

So denn, mein Crashkurzkommentar:

Du gewinnst mit der Story sicher keinen Nobelpreis oder sowas in der Art,

aber die Geschichte ist schlicht und simpel zum Schieflachen und wirklich kurzweilige Unterhaltung!

Gr├╝├če

Basti

NP: Morbid Angel - Unholy Blasphemies

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