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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Der Abschiedbrief/Liebe ist nicht alles
Eingestellt am 29. 11. 2002 16:07


Autor
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Suane
Hobbydichter
Registriert: Nov 2002

Werke: 2
Kommentare: 15
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Im Grunde genommen wei├č ich nicht was ich Dir schreiben soll.... aber ich muss nun mal schreiben, weil ich es nicht am Telefon sagen kann.
Ich schreibe Dir auf sterielem Papier und in sterieler Schrift, weil die Worte schon gen├╝gend Gef├╝hls beladen sind. Du hast mich schon verlassen bevor wir uns das letze Mal sahen und ich Dich wohl auch. Wei├čt Du, ich h├Ątte mir wirklich gew├╝nscht da├č das mit uns klappen m├Âge, aber wie wir sehen hat es nicht funktioniert.
Du bist da drau├čen irgentwo, aber ich kenne dich gar nicht.
Ich kann Dich kaum sehen und das schafft sehr viel Distanz zwischen uns. Ich wei├č eigentlich nie wie ich mit Dir umgehen soll, geschweige denn was ich sagen soll. Ich habe Dich immer vermi├čt wenn Du weg warst und ich vermisse Dich auch jetzt noch, aber irgendwie... ich kann es nicht erkl├Ąren... Du liebst mich nicht mehr und ich wei├č nicht ob Du mich je geliebt haben kannst, denn wirklich kennen tust Du mich nicht.. Ich kann nicht mit Dir im Regen Spazieren gehen oder ├╝ber die gleichen Witze lachen, Du bist nie da wenn ich Dich brauche und ich kann auch nicht f├╝r Dich da sein weil Du einfach nicht erreichbar bist. Du hast gemerkt da├č ich mich verschlossen habe, denn ich m├Âchte nicht verletzt werden, genauso wenig wie du.
Ich hoffe da├č wir Freunde sein k├Ânnen und vielleicht auch mal zusammen im Regen spazieren gehen und uns ohne Scheue in die Augen sehen k├Ânnen. Ich hoffe auf den Tag an dem Du wieder ganz hier bist und vielleicht haben wir dann noch mal die Chance uns zu finden... Das hier f├Ąllt mir nicht leicht, das gebe ich zu, aber es ist das Beste und Du stimmst mir darin bestimmt auch zu. Ich f├╝hle mich jetzt leer, aber nicht mehr so einsam wie ohne Dich mit Dir zusammen zu sein... Denn Du bist schon l├Ąngst fort...
Das hier hat nichts mit nicht lieben oder doch lieben zu tun, sondern das hier ist eine Sache der Fairness vor mir selbst, welche ich mir schuldig bin genau so wie ich vor mir selbst Rechenschaft ablegen muss f├╝r mein Tun.
Ich hoffe Du verzeihst mir diesen Brief und verstehst wieso ich Dich nicht anrufen wollte.
Das ist also das Ende... ich habs mir ehrlich gesagt grausamer vorgestellt... zum Gl├╝ck schreibe ich diesen Brief und bekomme ihn nicht. Ich hoffe ich bin nicht zu egoistisch dass ich DIR dies schreibe und Dir nicht die Chance gebe MIR zu schreiben.
Liebe hilft nicht bei allen Sachen, leider.


__________________
Susanne Gerdes
Longkamp
08.06.1980

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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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kein zweifel, das ist ein abschiedsbrief, in dem
die ohnmacht deutlich wird, wenn sich liebe nicht
erf├╝llt. ein mutiger brief, denn oft sind wir zu
feige, diesen schritt zu machen. wir halten`s doch
lieber mit den hintert├╝rchen.
dein brief kommt original, gerade weil du einen
haufen fehler drin hast. durch vieles lesen habe
ich meine rechtschreibeunsicherheit auf ein geringes
ma├č reduzieren k├Ânnen. wenn ich meine texte
verfasse, sind mir duden und fremdw├Ârterbuch eine
hilfe. mit der zeit kommt die routine. und perfekt
bin ich lange nicht. mit der konsequenten klein-
schreibung bin ich sehr eigenwillig, auch f├╝r die
zeichensetzung in meinen gedichten beanspruche ich
eigene regeln. aber alles in allem versuche ich
mich an die korrekte schreibweise des hochdeutschen
zu halten. au├čerdem macht es mir auch spa├č mit den
worten - wenn ich das fremdw├Ârterbuch aufschlage,
├╝berfliege ich auch die anderen begriffe und
ihre erkl├Ąrungen, und nicht selten vergucke ich mich
in einen. ein gro├čer wortschatz erleichtert das
schreiben. das spielerische mit worten kann sich
besser austoben, wenn ich auf ein gro├čes reservoir
an baukl├Âtzen zur├╝ckgreifen kann.

bis dann
ralph

__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Suane
Hobbydichter
Registriert: Nov 2002

Werke: 2
Kommentare: 15
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und das hei├čt?
soll ich im duden nachschlagen? *g*
ich hab schnell geschrieben und ich war 16... *l├Ąchelt*
ich hab ihn mit all den fehlern aufgehoben, weil er meine gef├╝hle eins zu eins wiederspiegelt...


__________________
Susanne Gerdes
Longkamp
08.06.1980

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