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Leselupe.de > Horror und Psycho
Der Arztbesuch
Eingestellt am 20. 06. 2018 19:16


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Gerfried Gutenstein
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2018

Werke: 6
Kommentare: 1
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Obwohl das Wartezimmer ausgesprochen komfortabel eingerichtet war, fĂŒhlte Peter sich nicht so recht wohl in seiner Haut. Er lehnte sich auf der schweren, mit schwarzem Leder bezogenen Sitzbank zurĂŒck und richtete den Blick auf Angelika, die ungewohnt wortkarg neben ihm saß. Es war gleich 21 Uhr, und sie waren die einzigen Wartenden. Aus dem angrenzenden Ordinationszimmer drangen gelegentlich GerĂ€usche, wie sie beim Hantieren mit MetallgegenstĂ€nden auf harter Unterlage entstehen; dann und wann waren auch gedĂ€mpfte Stimmen zu hören. Zwischendurch vermeinte Peter aber auch Schmerzenslaute zu vernehmen ... War da nicht eben ein kurzer Aufschrei zu hören gewesen? Oder vorhin, das lang gezogene Stöhnen? Bildete er sich das alles nur ein, oder ging da hinter gepolsterten TĂŒren tatsĂ€chlich etwas Beunruhigendes vor ...?
Wie auch immer – er ließ sich seine NervositĂ€t nicht anmerken. Es war Angelikas Vorschlag gewesen, hierher zu kommen und sich einer Behandlung zu unterziehen. Na ja, "Vorschlag" war vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. Angelika hatte es einfach beschlossen und ihm mitgeteilt. Peter liebte Angelika, auch wenn - oder gerade weil? - sie manchmal sehr dominant sein konnte. Und im Grunde hatte er ja gar nichts dagegen, sich so eine Art Intimpiercing machen zu lassen, oder was auch immer es werden sollte. Angie hatte sich nie ganz klar dazu geĂ€ußert, welche Art von Behandlung sie ihm eigentlich angedeihen lassen wollte. Es hatte etwas mit seinem besten StĂŒck zu tun, so viel war klar. 'Es wird bestimmt ein intensives Erlebnis fĂŒr dich werden', hatte sie sphinxisch angedeutet. Und weiter: 'Tu es einfach mir zuliebe und frag nicht zu viel. Erika ist Spezialistin fĂŒr solche Sachen, glaube mir.'
Erika. Peter wusste so gut wie gar nichts ĂŒber sie, außer dass sie eine alte Freundin von Angie war, die Medizin studiert und eine eigene Praxis eröffnet hatte. Und dass sie in dieser Praxis Untersuchungen und Behandlungen durchfĂŒhrte, die – vorsichtig ausgedrĂŒckt – mit dem schulmedizinischen Alltag nicht allzu viel zu tun hatten. Offensichtlich konnte sie ganz gut leben davon – das luxuriöse Ambiente der OrdinationsrĂ€umlichkeiten sprach eine deutliche Sprache. Eigentlich sah es hier gar nicht aus wie in einer Arztpraxis, sondern eher wie in der Lobby eines Viersterne-Hotels. Doch auch dieser Vergleich stimmte nicht ganz. Schwarzes Leder ĂŒberall, Tische aus Glas und verchromtem Stahlrohr, indirekte Beleuchtung ... Plötzlich wusste Peter, warum er diesen Raum so sonderbar fand. Es gab keine Textilien hier, auch keinerlei schmĂŒckendes Beiwerk. Nur glatte FlĂ€chen und schmucklose WĂ€nde. Keine Fenster, keine Bilder. Die Einrichtung wirkte solide und gediegen, keine Frage; doch sie verbreitete keine Behaglichkeit. Eher Strenge.
Als Peter jetzt zu seiner Freundin hinĂŒberblickte, sah er, dass diese zu Boden starrte und an ihren Lippen kaute. Ihr Gesichtsausdruck verriet Besorgnis. Alles deutete darauf hin, dass sie sich Gewissensbisse machte. "Hey, Angie", rief Peter ihr zu, und er bemĂŒhte sich, seine Stimme fröhlich klingen zu lassen. "Warum siehst du denn plötzlich so ernst drein? Ich bekomme doch die Behandlung, nicht du. Wird schon schief gehen."
Angelika wandte sich ihrem Freund zu, umfasste zĂ€rtlich seinen Kopf und blickte ihm tief in die Augen. "Mein armer Liebling", hauchte sie ihm entgegen. "Du hast ja keine Ahnung, was dir bevorsteht. Aber noch kannst du es dir anders ĂŒberlegen. Wir können auf der Stelle gehen, wenn du willst. Ich wĂ€re dir nicht böse, nein, ganz sicher nicht. Du musst dich entscheiden, aber du musst es sofort tun. In fĂŒnf Minuten kann es zu spĂ€t sein."
Einen Moment lang war Peter perplex. Angelika wusste sichtlich mehr, als sie ihm bislang gesagt hatte – sehr viel mehr sogar. Schlagartig wurde Peter bewusst, dass er sich in der Tat noch keinerlei konkrete Vorstellung davon gemacht hatte, was ihn hier eigentlich erwartete. Bis jetzt hatte er diesen Gedanken erfolgreich verdrĂ€ngt. Er wusste, dass Angie ihn liebte, und er vertraute ihr. Und dieses Vertrauen gab ihm Sicherheit.
Im Allgemeinen fĂŒhlte Peter sich ganz und gar nicht zum 'Helden' berufen - doch jetzt dachte er keine Sekunde daran, einen RĂŒckzieher zu machen. Ganz im Gegenteil. Jetzt war er nĂ€mlich erst recht neugierig geworden. Neugierig auf das Unbekannte, auf das nicht AlltĂ€gliche, auf einen Hauch von Abenteuer vielleicht - was immer ihn hier in dieser mysteriösen "Arztpraxis" auch erwarten sollte. Und: Angelika hatte es so gewollt, und offenbar wollte sie es immer noch. Diese Tatsache machte seinen Entschluss, ihr Spiel mitzuspielen, unumkehrbar. Iacta alea est, und damit basta.
Von einer Sekunde zur anderen war jegliche NervositĂ€t von ihm abgefallen. "Jetzt umzukehren kommt fĂŒr mich nicht in Frage, Liebes", entgegnete er ruhig. "Du wolltest, dass wir hierher kommen. Ich liebe dich, Angelika. Was auch immer du mir zugedacht hast – ich werde es mitmachen. Und ich werde mit Freude dabei sein."
Vor so viel Hingebungsbereitschaft konnte Angelika nur noch resignieren. Sie kĂŒsste ihren geliebten Freund leidenschaftlich auf den Mund, schob ihre Zunge weit in seine Mundhöhle vor, stĂŒrmisch und fordernd. Peters Antwort war genau so ausgefallen, wie sie es sich insgeheim erhofft, ja erwartet hatte. "Gut", flĂŒsterte sie atemlos. "Also dann. Du wirst sehen, Erika ist eine tolle Frau. Ich glaube, sie wird dir gefallen."
In diesem Moment wurde die TĂŒr zur Ordination geöffnet und es erschien eine schlanke Blondine in knallweißem Lack-Outfit. Knappes Minikleid, schenkelhohe Stiefel, Schwesternhaube mit rotem Kreuz. Mit einer lĂ€ssigen Handbewegung schob sie sich eine platinblonde StrĂ€hne aus dem Gesicht.
"Der NĂ€chste bitte", hauchte sie in den Warteraum. Ihre Stimme klang irgendwie verheißungsvoll, fand Peter.

* * *


Der Empfangsraum, den sie betraten, wirkte gerĂ€umig und war in schlichtem Schwarz gehalten. Erika thronte hinter einem schweren schwarzen Schreibtisch, Boden und WĂ€nde waren schwarz verfliest. FĂŒr farbliche Belebung sorgte lediglich eine Sitzgarnitur aus rotem Leder, auf der das eintretende Paar Platz nahm. Über allem lag ein exotischer Duft von schwerer SĂŒĂŸe, dessen hypnotische Kraft Peter augenblicklich in seinen Bann zog.
Schon die hagere, hoch gewachsene Statur der geheimnisumwitterten Medizinerin flĂ¶ĂŸte dem Besucher vom ersten Augenblick an Respekt ein. Ihr schmales, hohlwangiges Gesicht war umrahmt von einer dichten MĂ€hne pechschwarzen Haars, das in langen, sanften Wellen ĂŒber Nacken und Schultern floss. Aus tiefen Höhlen leuchteten zwei hellgrĂŒne Diamanten hervor und betrachteten ihr GegenĂŒber mit gelassener Aufmerksamkeit. Die Bewegungen der sehnigen HĂ€nde wirkten sparsam, ruhig und zielgerichtet. Die Stimme klang rauchig und tief.
"Du bist also Peter." Es war eher eine Feststellung denn eine Frage. Peter nickte. "Du darfst mich duzen, Peter. Angelika ist eine gute Freundin von mir." Peter nickte abermals. Er wollte eine höfliche Floskel entgegnen, brachte aber kein Wort heraus. "Also, Peter ..." Erika schien einen Moment lang zu zögern, gerade lang genug, um ihren nachfolgenden Worten Gewicht zu verleihen. "Du weißt, dass du heute eine Behandlung bekommen wirst. Diese Behandlung könnte sehr schmerzhaft fĂŒr dich werden. Hat Angelika dich aufgeklĂ€rt?"
"Äh, na ja ..." Peter rĂ€usperte sich nervös, dennoch klang seine Stimme unsicher und dĂŒnn. Auf eine solche Frage war er nicht gefasst gewesen. "Ich weiß schon so ungefĂ€hr, weshalb ich hier bin. Du wirst mir so eine Art Intimpiercing machen, nehme ich an. Angie hat etwas in dieser Richtung angedeutet."
Erika blickte zu Angelika; diese blickte zu Boden. "Ich habe es ihm nicht gesagt", gab sie kleinlaut von sich. "Ich habe es nicht ĂŒbers Herz gebracht, ihm die ganze Wahrheit zu sagen. Ich ... Na ja, ich dachte, es wĂ€re besser, wenn du es ihm selber erklĂ€rst."
Die Medizinerin zog ihre dichten, dunklen Augenbrauen leicht nach oben. Ein leises LĂ€cheln umspielte den schmallippigen Mund. "Soso. Er weiß also noch gar nichts von seinem GlĂŒck." Erika erhob sich von ihrem ledernen Stuhl und begann, den Raum mit bedĂ€chtigen Schritten zu durchmessen. Die lĂ€ssige Eleganz ihrer geschmeidigen Bewegungen ließ Peter unwillkĂŒrlich an eine Raubkatze denken, die um ihre Beute streicht. Lange Beine, breite Schultern, volle BrĂŒste und traumhaft geschwungene HĂŒften - und all das in einen aufregend hautnah geschnittenen Anzug aus schwarz glĂ€nzendem Leder verpackt. Die massiven MetallabsĂ€tze der schenkelhohen Stiefel verursachten vernehmliche Laute auf dem harten, glatten Grund. Mit einer Geste winkte diese amazonenhafte Frau, deren Äußeres so gar nicht in Peters Klischee von einer Ärztin passen wollte, ihren 'Patienten' zu sich und trat so dicht an ihn heran, dass er ihren Atem spĂŒren konnte. Sein Puls beschleunigte sich.
"Du bist ein gesunder junger Mann, Peter", sagte sie leise. In ihrer dunklen Stimme lag ein eindringlicher Unterton, der Peter unmissverstÀndlich signalisierte, dass Widerstand zwecklos war. "Und du bist prinzipiell bereit, dir ein Piercing an intimer Stelle machen zu lassen. Alle Achtung, Peter. Es gibt nicht viele MÀnner, die diesen Mut aufbringen." Sie legte eine kleine Pause ein, so als wollte sie die Wirkung ihrer Worte abwarten. Dann stellte sie die entscheidende Frage. "Vertraust du mir?"
Peter hatte nicht die geringste Chance. Er schaffte es gerade noch, einen kurzen Seitenblick auf Angelika zu werfen; diese lĂ€chelte ihm aufmunternd zu. Noch ein flĂŒchtiger, unsicherer Blick zur anderen Seite – dort stand die platinblonde Verheißung im lackweißen Minikleid. Auch sie hatte ein aufforderndes LĂ€cheln aufgesetzt.
"Aber natĂŒrlich vertraue ich dir, Erika." Peter war der Mund trocken geworden, aber er war noch im Stande, eine deutlich vernehmbare Antwort zu erteilen. "Du bist die Ärztin, ich bin dein Patient. Was auch immer du mir verordnest – ich werde es akzeptieren."

* * *


In einem Schwung zog Erika den schweren Gummivorhang, der den Raum vom Nebenzimmer trennte, bei Seite und bedeutete ihrem 'Patienten', ihr zu folgen. Der angrenzende Raum stand zum vorigen in einem Kontrast, wie er grĂ¶ĂŸer nicht hĂ€tte sein können. Wand- und Bodenfliesen waren hier in strahlendem Weiß gehalten, und Halogenstrahler an der Decke sorgten fĂŒr ein helles, scharf gebĂŒndeltes Licht, das der Szenerie einen beinahe theatralischen Akzent verlieh. Beherrscht wurde der Raum von einem gynĂ€kologischen Untersuchungsstuhl; davor ein Hocker fĂŒr die Ärztin und eine kleine OP-Leuchte. Auf einem Instrumentenwagen lagen Gummihandschuhe sowie einige Schalen mit sterilen Tupfern und verschiedenen medizinischen GerĂ€tschaften bereit. Das hier war jedenfalls keine gewöhnliche Arztordination - so viel stand fĂŒr Peter fest. Schon viel eher verbreitete der Raum den spröden Charme eines Operationssaals. Ein kalter Schauer ergriff Peter bei der Vorstellung, hier und jetzt einer regelrechten chirurgischen Behandlung unterzogen zu werden. Und doch konnte er diesem Gedanken durchaus auch etwas abgewinnen ...
Neben dem Untersuchungsstuhl fĂŒhrte eine TĂŒr in einen weiteren Raum, wo Erikas Assistentin sogleich mit dem Vorbereiten der Instrumente begann. Die Medizinerin winkte Peter ebenfalls dorthin. "Du ziehst dich jetzt aus. Komplett natĂŒrlich." Erikas Anweisungen glichen knappen, geradezu militĂ€rischen Befehlen, die keinen Widerspruch duldeten. "Sylvia, meine Assistentin, wird deinen verschwitzten Körper jetzt abduschen und desinfizieren. Sodann wird sie dir beim Einnehmen der richtigen Sitzposition behilflich sein. Arme und Beine werden natĂŒrlich mit Lederriemen fixiert. Anschließend beginnen wir mit der Vorbereitung. Angelika wartet inzwischen vorne im Empfangsbereich."
Peter ließ alles widerspruchslos mit sich geschehen. Er fĂŒhlte sich vollkommen entspannt, und sein Verstand arbeitete glasklar. Zwar wusste er noch immer nicht genau, was Erika in den nĂ€chsten Minuten – oder sollten es gar Stunden werden? – mit ihm vorhatte, doch diese Ungewissheit beunruhigte ihn nicht mehr. Ganz im Gegenteil - er genoss es geradezu, sich in diesem Zustand selbst gewĂ€hlter Wehrlosigkeit zu befinden. Insgeheim dankte er Angelika, dass sie ihn ĂŒberredet hatte hierher zu kommen ...
Die Desinfektionsdusche verbreitete einen scharfen Geruch, sorgte aber zugleich fĂŒr ein angenehmes Prickeln auf der Haut. Danach ging es zurĂŒck ins Behandlungszimmer. Die RĂŒckenlehne des Untersuchungsstuhls war um 45 Grad nach hinten gekippt; Peters HĂ€nde wurden in Kopfhöhe fixiert, seine Beine in eine gespreizte Position gebracht und ebenfalls festgebunden. Sobald Sylvia sĂ€mtliche Riemen sorgfĂ€ltig angezogen hatte, begann sie, sich mit langsamen Bewegungen langschĂ€ftige Arzthandschuhe aus feinem Naturlatex ĂŒberzuziehen. Dabei blickte sie Peter mit einem feinen diabolischen LĂ€cheln direkt ins Gesicht, so als wollte sie sagen: 'So, mein Lieber. Jetzt bist du uns endgĂŒltig ins Netz gegangen. Jetzt gehörst du mir, und ich werde dich verspeisen mit Haut und Haar. Widerstand ist zwecklos, aber das weißt du ja lĂ€ngst!'
TatsĂ€chlich sprach Erikas Assistentin kein Wort. Mit routinierten Bewegungen befeuchtete sie einen Wattebausch mit einer markant riechenden FlĂŒssigkeit und machte sich ohne Umschweife daran, Peters offen daliegendes Geschlecht einer weiteren, eingehenden Desinfektion zu unterziehen. Erst jetzt wurde Peter sich der Tatsache bewusst, dass sein Penis lĂ€ngst zur Höchstform aufgelaufen war. Ein laszives LĂ€cheln der Anerkennung huschte ĂŒber Sylvias Gesicht, als sie das gute StĂŒck in Bearbeitung nahm.
Mit flinken Fingern legte die platinblonde Arzthelferin Peters Eichel zur GĂ€nze frei und behandelte sie mit der Lösung, die ein wenig brannte auf der Haut. Es folgten Hodensack, Leistenbeugen, Unterbauch, Nabel und schließlich die Brustwarzen. "Anordnung von Frau Doktor", hauchte sie erklĂ€rend. "Wir werden einige Stiche in die Haut machen mĂŒssen." Ehe Peter sich's versah, hatte Sylvia ein scharfes Rasiermesser in der Hand, mit dem sie flugs einige Schamhaare entfernte. Peter ließ auch diese kleine Intimrasur gelassen ĂŒber sich ergehen.
Nach getaner Arbeit verschwand die Assistentin erneut im Nebenzimmer, um Sekunden spĂ€ter gemeinsam mit Erika wieder aufzutauchen. Die Ärztin gab Peter einen prĂŒfenden Blick, zog sich die bereit liegenden roten Gummihandschuhe ĂŒber und nahm auf dem Hocker vor dem Untersuchungsstuhl Platz. Sylvia knipste die Operationsleuchte an.
"Spritze", sagte Erika knapp. Sylvia griff in eine der Metallschalen auf dem Instrumentenwagen und reichte ihrer Chefin das gewĂŒnschte GerĂ€t.
"Ich werde dir erklĂ€ren, was jetzt geschieht, Peter", wandte Erika sich nunmehr ihrem 'Patienten' zu. "Die Injektionen, die du jetzt bekommst, haben absolut nichts mit einer BetĂ€ubung zu tun. Gespritzt wird eine harmlose Kochsalzlösung, die vielleicht ein bisschen brennen wird, ansonsten aber wirkungslos ist. Die FlĂŒssigkeit wird mit der Zeit ĂŒber den Blutkreislauf abtransportiert. Der Zweck der Prozedur besteht darin, die Reaktion deines Körpers auf Nadelstiche und Einspritzungen auszutesten."
"Verstehe", gab Peter möglichst sachlich zurĂŒck. Seine Stimme hatte zur gewohnten Festigkeit zurĂŒck gefunden. 'Diese Frau verdient Respekt', dachte er bei sich. 'Sie ist sich ihrer Sache völlig sicher. Die Coolness, mit der sie agiert, ist beachtlich.' Peter ertappte sich dabei, ausgerechnet fĂŒr die Frau, die sich anschickte ihn mit spitzen GegenstĂ€nden zu maltrĂ€tieren, so etwas wie Bewunderung zu empfinden.
Der schlanke Spritzenzylinder, den Erika in ihrer gummibehandschuhten Rechten hielt, war mit einer ziemlich großkalibrigen KanĂŒle bestĂŒckt. "Die erste Injektion kommt in den Hodensack", erklĂ€rte sie kurz angebunden. Dann setzte sie auch schon die Nadel an, knapp unterhalb des Penisschafts, und tĂ€tigte den Einstich. Konsequent versenkte sie das breite Kaliber in die Tiefe des Organs, vermied es jedoch, in die Hoden selbst einzustechen. Schließlich begann sie, den Kolben durchzudrĂŒcken und die Lösung einzuspritzen. Peter begann etwas heftiger zu atmen, gab aber keinen Mucks von sich.
Minuten spĂ€ter - der Vorgang dauerte seine Zeit - war die Spritze geleert. Mit einem Ruck zog Erika die starke Nadel zurĂŒck. "So. Der Anfang wĂ€re gemacht", sagte sie mehr zu sich selbst als zu ihrem 'Patienten'. "Mal sehen, was wir erreicht haben." Sie untersuchte das Hohlorgan durch Betasten mit den Fingern. "Sieht mir noch nicht sehr straff aus. Ich glaube, da mĂŒssen wir noch einiges nachschießen. Komm her, Sylvia, und schau dir das an."
Sylvia, deren HĂ€nde nach wie vor in den Latex-Arzthandschuhen steckten, betastete nun ebenfalls eingehend Peters Hodensack. "Oooch", hauchte sie enttĂ€uscht. "Das sieht aber ziemlich mager aus. Ich wĂŒrde sagen, er muss noch eine zweite Spritze bekommen. Oh ja, das finde ich definitiv."
Erika gab ihrer platinblonden Assistentin einen auffordernden Blick. "Wenn du Lust hast, kannst du ihm gleich die nĂ€chste Injektion machen. Du musst ohnehin noch ĂŒben."
"Oh ja, fein. So was wollte ich schon immer gern einmal selber machen." Sylvia strahlte. Sie strich sich ihr knappes Minikleidchen glatt, rieb lasziv die Oberschenkel aneinander und zog eine neue Spritze auf. Dann ging sie unverzĂŒglich ans Werk – mit wenig Routine zwar, aber mit viel Eifer. Sie stocherte zunĂ€chst einige Male mit der Nadel in den Weichteilen ihres an den Untersuchungsstuhl gefesselten 'Patienten' herum, setzte das GerĂ€t dann an der Unterseite des Hodensacks an und bohrte schließlich mit enervierender UmstĂ€ndlichkeit die Spitze in die Haut. "Mache ich es richtig so?" hauchte sie in Erikas Richtung. "Du machst das schon sehr gut, Sylvie", gab diese lobend zurĂŒck. "Jetzt musst du nur noch die Nadelspitze in eine geeignete Position bringen. Worauf es ankommt, weißt du ja. Sobald die KanĂŒle richtig liegt, beginnst du vorsichtig mit der Einspritzung. Du darfst natĂŒrlich nicht zu schnell spritzen und solltest zwischendurch auch mehrmals die Lage der Nadel verĂ€ndern."
Schweißperlen traten auf Peters Stirn. Die zweite Injektion stellte seine Geduld auf eine erheblich hĂ€rtere Probe als die erste; doch nach einiger Zeit war auch das ĂŒberstanden. Er atmete auf. Die Skrotumaufspritzung hatte ihm einiges an Schmerzen bereitet, und er fragte sich, was man wohl als nĂ€chstes mit ihm anstellen wĂŒrde.

* * *


Die Erholungspause war von kurzer Dauer. Aus dem Nebenraum drangen gedĂ€mpfte Frauenstimmen, mehrmals auch das Klappern metallischer GegenstĂ€nde, in das Behandlungszimmer herĂŒber, und bald darauf erschien Sylvia mit dem frisch bestĂŒckten Instrumentenwagen. Ohne Peters Fesselung zu lockern, kippte die Assistentin die RĂŒckenlehne des Untersuchungsstuhls nach hinten und brachte so den 'Patienten' in eine liegende Position. Die Beine blieben in gespreizter Lage fixiert.
Als die vorbereitenden Handgriffe abgeschlossen waren, betrat auch Erika wieder den Raum, setzte sich auf den Hocker und ging unverzĂŒglich ans Werk. Eine Handbewegung genĂŒgte, und Sylvia reichte ihr die vorbereitete Injektionsspritze. Der Spritzenzylinder, ein chromblitzendes Monstrum aus Glas und Metall, wies ein deutlich grĂ¶ĂŸeres Volumen auf als der vorhin verwendete, und auch die Nadel - ein sehr großkalibriges GerĂ€t - war erheblich lĂ€nger. Peters Puls beschleunigte sich.
"Ich muss dir jetzt einige Stiche in eine sehr empfindliche Körperregion machen, Peter", verkĂŒndete die mit zielstrebiger Entschlossenheit agierende Ärztin. "Du bekommst jetzt mehrere Injektionen in den Bauch, die leider sehr schmerzhaft sind."
Peter hatte das GefĂŒhl, dass von ihm eine Antwort erwartet wurde, und gab ein zustimmendes "Mhm" von sich. Er hatte sich damit abgefunden, dass er heute einigen Strapazen ausgesetzt sein wĂŒrde, und er akzeptierte diese Situation.
Behutsam, beinahe zĂ€rtlich nahm Sylvia Peters Kopf in ihre HĂ€nde und strich ihm auch beruhigend ĂŒber Hals und Oberkörper. "Ganz ruhig bleiben", hauchte sie. "Wird ein bisschen pieksen. Brauchst aber keine Angst zu haben. Frau Doktor macht das sehr gut, das weiß ich aus Erfahrung." WĂ€hrend die platinblonde Assistentin die besĂ€nftigenden Worte flĂŒsterte, war sie unauffĂ€llig darum bemĂŒht, Peters Schultern festzuhalten und leicht gegen die Unterlage zu drĂŒcken. Die Lederriemen an Armen und Beinen ließen ihm aber ohnehin kaum Bewegungsspielraum.
Erika wĂ€hlte die Einstichstelle sorgfĂ€ltig aus. Den ersten Stich tĂ€tigte sie in Peters linke Leistenbeuge und schob die Nadel hautparallel in die Bauchdecke vor. Der Schmerz, den das Vordringen der großkalibrigen KanĂŒle verursachte, war erheblich. Als die Medizinerin ihrem 'Patienten' das dezimeterlange Stahlrohr mit der skalpellscharfen Spitze zur GĂ€nze in den Unterbauch getrieben hatte und den Kolben der großvolumigen Spritze durchzudrĂŒcken begann, war der Schmerz so gewaltig, dass Peter einen Moment lang am liebsten laut aufgestöhnt hĂ€tte. TatsĂ€chlich spannte er zwar einige Muskeln an, blieb aber ruhig liegen. Er lernte sehr schnell, mit dem Schmerz umzugehen. Auf eine sehr spezielle Weise konnte er es sogar genießen, Erikas gummibehandschuhten HĂ€nden so vollkommen ausgeliefert zu sein ...
Erika spritzte jeweils nur eine kleine Menge der Kochsalzlösung unter die Haut, dann verĂ€nderte sie die Lage der Nadel ein wenig und schob erst dann den Kolben ein weiteres StĂŒck vor. Diese Prozedur setzte sie so lange fort, bis sie den gesamten Inhalt des Spritzenzylinders in das von ihr gewĂ€hlte Areal injiziert hatte, was mehrere Minuten in Anspruch nahm.
Die kleine Blutung, die beim Herausziehen der Injektionsnadel zwangslĂ€ufig entstand, wurde von Sylvia ebenso fachkundig wie nachhaltig gestoppt. Doch schon zog Erika die Spritze erneut auf; der zweite Stich ging in die Bauchdecke unterhalb des Nabels. Wieder bahnte sich das großkalibrige GerĂ€t seinen schmerzhaften Weg durch das empfindliche Gewebe, wieder erfolgte die Einspritzung in mehreren wohldosierten Etappen. Peters Atem ging keuchend, doch seine Motivation war enorm ...
Als die schwarzhaarige Medizinerin die Nadel aus Peters Unterbauch herausgezogen hatte und Sylvia mit der Versorgung der winzigen Wunde beschĂ€ftigt war, folgte bereits die nĂ€chste AnkĂŒndigung. "Du bekommst noch eine dritte Injektion in den Bauch", ließ Erika ihre dunkle Stimme vernehmen. "Den Einstich mache ich dir diesmal direkt in den Nabel. Diese Stelle ist besonders schmerzempfindlich, Peter. Du musst ganz ruhig liegen bleiben und deine Muskeln entspannt halten."
Ohne eine Reaktion abzuwarten, dehnte Erika mit ihrer gummibehandschuhten Linken Peters Nabelgrube auf und senkte zugleich mit der Rechten die scharfe Spitze der stĂ€hlernen Starknadel in die Vertiefung hinab. PrĂŒfend ließ sie die Nadel einige Male auf und ab federn, um sie dann mit einem krĂ€ftigen Ruck unter die Haut zu bohren. Peter spĂŒrte sofort, dass ihm diese Injektion einiges an Selbstbeherrschung abverlangen wĂŒrde. Doch er hatte den eisernen Vorsatz gefasst, nicht nachzugeben.
Zentimeter fĂŒr Zentimeter durchpflĂŒgte die KanĂŒle Peters Bauch, sich Schicht fĂŒr Schicht durch Haut und Muskeln schiebend, zĂŒgig gelenkt von Erikas sehnigen HĂ€nden. Peter sah die schwarze MĂ€hne der Medizinerin, ihre schlanken Finger in den roten Gummihandschuhen, die chromblitzende Spritze. Der Geruch seines eigenen Schweißes stieg ihm in die Nase, vermengt mit dem Duft von hautwarmem Gummi. Beinahe augenblicklich katapultierte sich seine Erregung auf Höhen, die er - zumindest unter diesen UmstĂ€nden - niemals fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Lust ergriff Besitz von ihm, durchpulste jede Faser seines gequĂ€lten Körpers. Es war das ultimative Erlebnis.
"Jaaaahhhh", stöhnte er laut auf. "Jaahh ... weiter ... weiter." Und Erika wusste genau, was zu tun war ... Noch tiefer trieb sie die Nadel ins Fleisch ihres willigen Opfers, noch genĂŒsslicher zelebrierte sie jede einzelne Etappe der schmerzhaften Einspritzung. LĂ€nger und lĂ€nger zog sie die Injektionsprozedur hin, so lange, dass es Peter wie eine Ewigkeit vorkam. Doch es war eine lustvolle Ewigkeit ...

* * *


"So. Fertig." Wie durch eine Nebelwand hindurch vernahm Peter die erlösenden Worte, und er hĂ€tte nicht zu sagen vermocht, ob Erikas Behandlung fĂŒnf Minuten oder eine Stunde gedauert hatte. Doch es war ihm nur eine kurze Pause eingerĂ€umt, denn schon kĂŒndigte Erika den nĂ€chsten Schritt an.
"Du hast dich gut gehalten, Peter." Zufriedenheit lag in der dunklen Stimme der rassigen Medizinerin, ja sogar ein wenig Anerkennung vermeinte Peter herauszuhören. "Sylvia wird dir jetzt die Fesseln abnehmen. Bleib' einfach auf dem RĂŒcken liegen und entspann' dich. Sobald du dich ein wenig erholt hast, wird sie sich um deine Brustwarzen kĂŒmmern. Ich glaube, ihre Behandlung wird dir ebenfalls viel Freude bereiten."
Peter fĂŒhlte sich etwas mitgenommen, aber wohlauf. Er musste er sich eingestehen, dass Erika ihn faszinierte – ein geheimnisvolles Flair umwehte diese hoch gewachsene Frau mit den markanten GesichtszĂŒgen und dem hellen Funkeln in den leuchtend grĂŒnen Augen. Und Sylvia, ihre platinblonde Assistentin, war sowieso der Fleisch gewordene Nasstraum jedes normal veranlagten Mannes. Dieses MĂ€uschen war scharf wie eine Rasierklinge, davon war Peter fest ĂŒberzeugt.
Im Gegensatz zu Erika, die sich ihre Lust kaum anmerken ließ, konnte ihre eifrige Gehilfin nicht verhehlen, dass sie schon voller Tatendrang steckte. Ihre Augen leuchteten wie die eines Kindes unterm Weihnachtsbaum, und die Art, wie sie ihre prallen Schenkel aneinander rieb, sprach eine deutliche Sprache. Sogleich trat sie an den Untersuchungsstuhl heran, löste sĂ€mtliche Lederriemen von Peters Gelenken und klappte das Fußteil in eine waagrechte Position, so dass der Stuhl im Nu zur Liege umfunktioniert war. "Mach dir's bequem", hauchte sie, wĂ€hrend sie mit ihren latexbehandschuhten HĂ€nden sanft ĂŒber Peters Oberkörper strich. "Ich bin gleich wieder bei dir."
FĂŒr kurze Zeit verschwand Sylvia gemeinsam mit Erika im Nebenraum; nach wenigen Minuten, die Peter in angenehmer Erwartung verbrachte, kam sie solo wieder heraus und wandte sich sogleich ihrem 'Patienten' zu. Die schlanke, jedoch Ă€ußerst feminin gebaute Arzthelferin hatte ihr Outfit gewechselt; sie trug jetzt keine Schwesternhaube mehr, so dass sich ihre platinblonde MĂ€hne ungebremst ĂŒber Schultern und RĂŒcken ergießen konnte. Was aber Peters Atem stocken ließ, war die Tatsache, dass sich die weichen, vollen BrĂŒste, der leicht vorgerundete Bauch und die glatt rasierte Intimzone seinen Blicken völlig unverhĂŒllt prĂ€sentierten. Sylvia war lediglich mit hochreichenden StrĂŒmpfen aus durchscheinend weißem Perlon, wadenhohen schwarzen Stiefeln und ellbogenlangen schwarzen Gummihandschuhen bekleidet; gehalten wurden die StrĂŒmpfe von einem schmalen schwarzen GummigĂŒrtel mit breiten Strapsen. StrumpfgĂŒrtel und Strapse umrahmten das Lustzentrum der blonden Karbolnymphe in einer Weise, die den Blick mit geradezu magischer Treffsicherheit auf das Wesentliche lenkte. Peter registrierte denn auch sogleich, dass Sylvias Erregung mindestens ebenso groß sein musste wie seine eigene - ihr Schoß glĂ€nzte feucht, und pralles rotes Fleisch bahnte sich seinen Weg durch die blanken Schamlippen hindurch.
"Findest du mich eigentlich sexy?" hauchte sie in kokett gespielter Unschuld, wĂ€hrend sie ihre HĂ€nde langsam ĂŒber BrĂŒste, Bauch und HĂŒften gleiten ließ.
"Äh? - Oh ja, ja, natĂŒrlich tue ich das. Jeder normale Mann wĂŒrde das tun, Ă€h, denke ich." Peter war so perplex ĂŒber die Frage, dass er einen Augenblick lang brauchte, um einen zusammenhĂ€ngenden Satz zu formulieren.
"Das ist schön, Peter. Schön fĂŒr dich, und besonders schön fĂŒr mich. Frau Doktor hat mir nĂ€mlich erlaubt, alles mit dir zu machen, was ich will."
Mit katzenartigen Schritten kam Sylvia nĂ€her, kniete sich auf die Untersuchungsliege zwischen Peters Schenkel und senkte den Kopf auf sein zu praller FĂŒlle angewachsenes Geschlecht herab. Weitere ErklĂ€rungen hielt sie fĂŒr ĂŒberflĂŒssig. Noch ehe Peter richtig wusste, wie ihm geschah, spĂŒrte er, wie sein Schwanz in voller LĂ€nge von der feuchtheißen Mundhöhle umschlossen und einer ungemein sanften, jedoch Ă€ußerst engagierten Bearbeitung unterzogen wurde. Sylvia begann ohne Umschweife, ihn zu fellatrieren, und sie tat es mit dem Heißhunger einer Löwin nach mehrtĂ€gigem Nahrungsentzug.
Der warme, glatte Gummi des Handschuhs umschloss das obere Ende des Penisschaftes, als Sylvia mit ihrer linken Hand Peters bestes StĂŒck umklammerte und durch gezielten Druck fĂŒr noch weiteren Formatzuwachs sorgte. Zugleich ließ die erfahrene Arztassistentin ihre Rechte leicht und spielerisch ĂŒber den Hodensack gleiten, der durch die vorangegangene Aufspritzung nicht nur an Umfang, sondern auch an Empfindlichkeit gewonnen hatte. Schließlich wanderte die gummibehandschuhte Rechte noch weiter nach hinten; eine Fingerspitze erforschte den Anus, fand ihn nach kurzer reflexartiger Abwehr weich und aufnahmebereit, drang ein StĂŒck weit ein und vollfĂŒhrte kreisende Bewegungen.
Sylvia war mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. Kaskaden platinblonden Haars ergossen sich ĂŒber Peters Unterbauch, riefen einen wohligen Kitzel hervor, immer wieder, Sylvias Rhythmus folgend, deren Gesicht im stĂ€ndigen Auf und Ab der exzessiv praktizierten Fellatio nur noch aus einem alles verschlingenden Mund zu bestehen schien. Peter stöhnte. Er fĂŒhlte sich dem Bersten nahe, legte seine HĂ€nde leicht auf Sylvias Schultern, versuchte ihr zu signalisieren, dass er nicht lĂ€nger an sich halten konnte. "Ich komm' jetzt", konnte er gerade noch herauspressen. Doch Sylvias Eifer wurde durch diese Erwartung nur noch weiter angestachelt. Noch dichter schlossen sich ihre vollen Lippen um das pralle Objekt ihrer Begierde, noch heftiger gerieten die nickenden Bewegungen ihres lusterhitzten Kopfes, noch raffinierter setzte sie Fingerspiel und Zungenschlag ein.
Und dann, urplötzlich, war es so weit. In einem erdbebengleichen Orgasmus explodierte Peters Penis in der heißen Höhle seiner Fellatrice, ergossen sich Ströme klebrigen Nektars in den schier unersĂ€ttlichen Schlund der rĂ€uberischen Nymphe. Sie schluckte, einmal, zweimal, versuchte noch mehr herauszusaugen, schluckte abermals, leckte mit ihrer Zunge die letzten Reste von der Eichel ab, entließ Peters strapazierte MĂ€nnlichkeit schließlich zufrieden aus ihrem Mund.
Langsam richtete Sylvia ihren Oberkörper auf. Ihre Augen waren halb geschlossen, doch aus ihnen strahlte unverkennbar der Glanz der Befriedigung. In einer bedÀchtigen Bewegung strich sie sich mit ihren gummibehandschuhten HÀnden durch die etwas aus der Ordnung geratene MÀhne, tat einen tiefen Seufzer und schenkte Peter ein versonnenes LÀcheln.
"Das war gut", hauchte sie. "Du schmeckst mir, Peter."

* * *


Sylvia machte keinerlei Anstalten, sich etwas ĂŒberzuziehen. Nur mit Stiefeln, StrĂŒmpfen, StrapsgĂŒrtel und Gummihandschuhen bekleidet, kniete sie sich wieder zu Peter auf die Liege und ließ ihre vollen BrĂŒste mehrmals sachte ĂŒber dessen Oberkörper streichen. "Kleiner SensibilitĂ€tstest", hauchte sie, ohne eine weitere ErlĂ€uterung abzugeben. Dann verschwand sie fĂŒr kurze Zeit im Nebenzimmer.
Als sie zurĂŒckkam, baumelte eine Vakuumpumpe mit Saugglocke lĂ€ssig in ihrer Hand. "Hast du eigentlich gewusst, Peter, dass die Brustwarzen auch beim Mann zu den empfindlichsten Körperstellen gehören?" Ohne eine Antwort abzuwarten, befeuchtete Erikas eifrige Assistentin den Oberkörper ihres 'Patienten' mit warmem Wasser, setzte die Saugglocke zunĂ€chst auf dessen linke Brustwarze auf und begann zielstrebig, durch mehrmaliges BetĂ€tigen des Ballons einen Unterdruck zu erzeugen. Die Wirkung stellte sich augenblicklich ein; Peter stöhnte leise auf. Gleich darauf wiederholte Sylvia den Vorgang an der rechten Brustwarze.
"Ah, das ist gut so ...", stellte sie mit einem Seitenblick auf Peters jetzt deutlich vergrĂ¶ĂŸerte Brustwarzen zufrieden fest. In einer langsamen, lasziven Bewegung fuhr sie sich mit der Zunge ĂŒber ihre vollen Lippen. Ein leises LĂ€cheln huschte ĂŒber ihr hĂŒbsches Gesicht, doch es war ein LĂ€cheln, dessen leicht spöttischer Charakter unĂŒbersehbar war. "Schön ruhig liegen bleiben, Peter. Du bekommst jetzt einige Stiche mit einer dicken Nadel in die Brust. Wird ein bisschen wehtun."
Peter hatte es lĂ€ngst aufgegeben, ĂŒber die Schmerzhaftigkeit bevorstehender Behandlungen nachzugrĂŒbeln. Er hatte beschlossen, sich einfach zu fĂŒgen - und das ermöglichte ihm grĂ¶ĂŸtmögliche Gelassenheit, selbst in Anbetracht der Tatsache, dass er sich immer wieder neuen, fĂŒr ihn ĂŒberraschenden Behandlungsarten ausgesetzt sah. Doch jetzt ... Als er merkte, mit welchem Instrument Sylvia die angekĂŒndigte Brustwarzentortur auszufĂŒhren gedachte, trat ihm der kalte Schweiß auf die Stirn. Die massive Vollnadel, deren schwarzmetallenen Griff die platinblonde Karbolsirene fest in ihrer gummibehandschuhten Rechten hielt, hatte eine beunruhigende LĂ€nge.
Sylvia setzte die Nadel mit professioneller Routine. ZĂŒgig und kraftvoll tĂ€tigte sie den ersten Einstich, der von der Seite zur Körpermitte hin hautparallel unter Peters linker Brustwarze verlief. Durch die vorausgegangene Vakuumbehandlung waren sowohl die Durchblutung als auch die Schmerzempfindlichkeit dieses Areals erheblich gesteigert, was Peter nun doch zu anhaltenden Schmerzenslauten veranlasste. Doch Sylvia dachte nicht daran, die Behandlung vorzeitig zu beenden - ganz im Gegenteil. Immer wieder vollfĂŒhrte sie mit der Nadel Drehbewegungen im hochempfindlichen Brustwarzenareal ihres 'Patienten' und presste mit ihrer freien Hand die Haut an der Einstichstelle zusammen, wodurch ein besonders inniger Kontakt zwischen Haut und Nadel erreicht wurde. Ein beinahe stolzes LĂ€cheln huschte ĂŒber ihr Gesicht, als sie mit Genugtuung das immer tiefere Vordringen des stĂ€hlernen GerĂ€ts in Peters gepeinigten Körper registrierte.
Sehr, sehr langsam und auf mehrere Etappen verteilt, zog Sylvia die lange Nadel schließlich aus der linken Brustwarze zurĂŒck - jedoch nur, um ihr grausames Werk sogleich an der entsprechenden Stelle der rechten Körperseite fortzusetzen. Hier tĂ€tigte sie den Einstich von unten nach oben, in Richtung zum Kopf des 'Patienten', ebenfalls knapp unter der Haut des Brustwarzenareals. Diese Tortur war fĂŒr Peter nicht minder schmerzhaft; er biss die ZĂ€hne zusammen, konnte aber dann und wann ein gequĂ€ltes Aufstöhnen nicht unterdrĂŒcken.
Nach langen Minuten des Stechens, Bohrens und Drehens beendete die platinblonde Assistentin auch den zweiten Teil dieser Brustwarzenfolter und blickte Peter mit einer Mischung aus Triumph und MitgefĂŒhl in die Augen. "Hat wohl ein bisschen wehgetan", hauchte sie ihm entgegen. Dann kĂŒsste sie seinen Mund, der sich ihr halb geöffnet und locker prĂ€sentierte, und drang mit ihrer Zunge ein wenig in seine Mundhöhle ein. Das Blut schoss Peter beinahe augenblicklich in alle Glieder, und nach dem Kuss ging sein keuchender Atem in ein wohliges, verlangendes Stöhnen ĂŒber ...
"Wir gehen jetzt nach nebenan", gab Sylvia mit dem Unterton der Verheißung von sich. "Kleine Pause. Nachdem deine SensibilitĂ€t auch in diesem Bereich" - dabei ließ sie ihren Blick nochmals mit sichtlicher Zufriedenheit ĂŒber Peters Oberkörper wandern - "sehr gut ausgeprĂ€gt ist, können wir deine Vorbereitung als abgeschlossen betrachten. Frau Doktor wird dich dann zur eigentlichen Behandlung fĂŒhren."

* * *


Der angrenzende Instrumentierungsraum - Peter kannte ihn ja bereits, war er doch hier von Sylvia der einleitenden Desinfektionsbehandlung unterzogen worden - war unter anderem mit einer breiten, mit schwarzem Leder bezogenen Pritsche ausgestattet, auf der er sich einigermaßen bequem ausstrecken konnte - die Unterlage war hart, aber immerhin waren keine Fesselungsriemen zu sehen. Puls und Atem hatten zu einer normalen Frequenz zurĂŒck gefunden, und Peter fĂŒhlte sich wohl. Den Großteil schien er jetzt ja ĂŒberstanden zu haben ... und konnte den kommenden Dingen mit gelassener Erwartung entgegen blicken. Zwar hatte er noch keineswegs eine klare Vorstellung davon, welcher Art die Behandlung, derentwegen er hier war, nun sein mochte, doch er vertraute darauf, dass Angelika sicherlich etwas Passendes gewĂ€hlt hatte, was Erika nun an ihm vollziehen wĂŒrde ...
Außer ihm selbst war niemand hier. Mehr aus Neugier denn aus echtem Interesse ließ Peter seinen Blick ĂŒber die Einrichtung des Raumes gleiten. InstrumentenschrĂ€nke, ArbeitsflĂ€chen, Rolltische ... Sterilisatoren, medizinische GerĂ€te, Operationshandschuhe ... Nicht allen GerĂ€ten konnte er einen eindeutigen Zweck zuordnen. So manches Ding sah schon etwas sonderbar aus ... Ein kleiner Teil des Raumes war, ganz im Gegensatz zum sterilen Weiß des ĂŒbrigen Ambiente, mit ausgesprochen dunklen, sogar etwas klobig wirkenden Möbeln bestĂŒckt. Die schwarze Lederpritsche, auf der er jetzt lag ... ein dunkelbrauner Holztisch, darĂŒber ein offenes Wandregal gleicher Machart ... Bunsenbrenner an GasschlĂ€uchen, Zangen und Nadeln aus grob bearbeitetem Eisen. Irgendwie erinnerte Peter diese Ecke des Raumes eher an eine mittelalterliche Folterkammer denn an eine moderne Arztpraxis. Ein eigenartiges GefĂŒhl machte sich in seinem Magen breit.
Das Licht flackerte, kam einen Moment lang völlig zum Erlöschen und stabilisierte sich dann zu einem dunkelroten GlĂŒhen. Mit einem Ruck setzte Peter sich auf und blickte in Richtung TĂŒr.
Was er sah, jagte ihm augenblicklich eine GĂ€nsehaut ĂŒber den RĂŒcken. Sein Puls schnellte in die Höhe, und das Blut schien ihm in den Adern zu gefrieren ...

* * *


In der TĂŒr stand Erika. Sie trug jetzt einen knöchellangen Mantel aus schwerem schwarzem Gummi und eine spitze Kapuze, die nur ihr Gesicht frei ließ. Trotz der rötlichen Beleuchtung wirkte ihr Teint blasser als zuvor. Die HĂ€nde steckten in langschĂ€ftigen schwarzen Gummihandschuhen.
"Du hast die Eingangsuntersuchung bestanden, Peter", ließ die Medizinerin ihre ruhige, dunkle Stimme ertönen. "Ich wĂŒrde sagen, sogar mit Glanz bestanden. Du hast die FĂ€higkeit, Schmerzen mit Gelassenheit zu ertragen und auch dann ruhig und entspannt zu bleiben, wenn ..." – sie legte eine kleine Pause ein – "wenn die empfindlicheren Teile deines Körpers in Bearbeitung genommen werden." Ihre Stimme nahm einen eindringlichen Unterton an. "Deshalb haben wir dich fĂŒr wĂŒrdig befunden, dir jene Behandlung zuteil werden zu lassen, die deine Herrin dir zugedacht hat."
'Na klar', dachte Peter bei sich. 'Dass Erika und Angelika nicht nur alte Freundinnen, sondern auch verschworene VerbĂŒndete sind, war ja schon seit geraumer Zeit zu vermuten. Jetzt ist es erwiesen.' Laut sagte er: "Von mir aus können wir weitermachen. Ich bin völlig o.k." Beinahe wunderte er sich, dass seine Stimme so sicher klang. Aber jetzt wollte er es eben genau wissen und die Sache durchziehen bis zum Ende. Auf eine sonderbare Weise wĂŒrde ihm der Schmerz, der ihm zweifellos noch bevorstand, sogar Lust bereiten. Dessen war Peter sich jetzt hundertprozentig sicher. Er stellte keine Fragen. Er fĂŒgte sich einfach.
Mit einer kaum merklichen Geste winkte Erika ihre Assistentin herbei. Sylvia hatte ebenfalls einen schwarzen Gummimantel mit Kapuze, schwarze Stiefel und schwarze Handschuhe angelegt. Kaskaden platinblonden Haars quollen unter der Kopfbedeckung hervor und ergossen sich in reizvollem Kontrast ĂŒber das mattschwarze Outfit. Ein Paar solider Handschellen baumelte in ihrer Rechten.
Widerstandslos ließ Peter sich fesseln und abfĂŒhren; da man ihm keine Augenbinde angelegt hatte, konnte er dem Weg mĂŒhelos folgen. Über einen schmalen Flur wurde in einen kellerĂ€hnlichen Raum geleitet, eine Kammer mit kahlen grauen WĂ€nden, die vom flackernden Licht zweier Fackeln spĂ€rlich erhellt wurde. In der Mitte stand ein solide wirkender Stuhl aus massivem Holz, dessen breite Armlehnen ebenso wie SitzflĂ€che und RĂŒckenlehne mit dunkelrotem Leder ausgeschlagen waren. Davor ein rechteckiger Hocker, ebenfalls mit roter Lederpolsterung, und neben diesem ein Tisch mit mehreren Instrumenten aus Eisen und Holz. Im Gegensatz zum vorigen Raum, wo Peter sich ein wenig hatte ausruhen können, waren die Instrumente hier nicht sĂ€uberlich in einer Ablage verwahrt, sondern lagen beĂ€ngstigend griffbereit in Reichweite des Hockers. An den WĂ€nden und im Raum verstreut waren noch weitere GerĂ€tschaften auszunehmen, die das ohnehin dĂŒstere Flair der strengen Kammer beinahe ins Gespenstische steigerten. Peter wurde sich augenblicklich darĂŒber klar, dass es jetzt definitiv kein Entrinnen mehr gab.
Erikas Befehle kamen kurz und prÀzise. "Hinsetzen", kommandierte sie Peter auf den Stuhl. Und zu Sylvia gewandt: "Festbinden!"
Die Handfesselung wurde Peter zwar abgenommen, aber dafĂŒr wurden Arme und Beine mit breiten Lederriemen an dem Stuhl festgebunden. Trotz der weitgehenden Immobilisierung konnte er es durchaus genießen, als seine nackte Haut großflĂ€chig mit dem kalten, glatten Leder in BerĂŒhrung kam. Jetzt war es also so weit ... Jetzt wĂŒrde er erfahren, welche Art von Behandlung ihm zugedacht war. Allerdings wĂŒrde er jetzt auch nicht mehr das Geringste dagegen unternehmen können, wie er sich nicht ohne einen gewissen Anflug von Sarkasmus eingestehen musste.
Eine vierte Person betrat den Raum – Angelika. Auch sie trug das schwarze Gummioutfit mit Kapuze, was von Peter mit bitterer Genugtuung registriert wurde. Verschwörung. Angelika, Erika. Und mit Erika natĂŒrlich auch Sylvia, aber ihr konnte man keinen Vorwurf machen. Sie gehörte zu Erikas Gefolgschaft und hatte dies auch nie geleugnet.
Angelika warf ihrem gefesselten Freund und Sklaven einen kurzen, aber ausdrucksvollen Blick zu. Ermunterung und Zuversicht war die Botschaft, aber auch Ernst und ein ganz klein wenig Sorge.
Die angespannte Stille, die in der Kammer herrschte, war beinahe physisch greifbar. Zwei der drei Kapuzenfrauen hatten rechts und links von Peter Aufstellung genommen; die dritte, Erika, stand genau vor ihm. Sie holte Atem, blickte ihrem Opfer direkt ins Gesicht und erteilte ihren Befehl.
"Feuer!"

* * *


UnwillkĂŒrlich zuckte Peter zusammen, aber noch im selben Moment machte er sich bewusst, dass dies hier keine Hinrichtung sein konnte. Nirgendwo im Raum waren Feuerwaffen zu sehen, und wohl keiner der Anwesenden trachtete ihm nach dem Leben. Sekunden spĂ€ter sollte ihm klar werden, wie Erikas Kommando gemeint war.
Die gusseiserne Vorrichtung, die direkt neben dem Tisch auf dem Boden stand und eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Gartengrill aufwies, entpuppte sich als Gaskocher. Sylvia hantierte an einigen Einstellungen - und sofort begannen heiße, blaue Flammen aus allen DĂŒsen empor zu zĂŒngeln. Oberhalb der fauchenden Flammen war ein Lamellenrost angebracht, auf dem man GegenstĂ€nde sehr schnell sehr heiß machen konnte.
In gemessenen, beinahe rituellen Bewegungen zog Erika, die schwarze Domina, ihre Gummikapuze ĂŒber das Gesicht herunter; nur schmale Schlitze fĂŒr Augen, Nase und Mund blieben frei. Dann öffnete sie ihren Gummimantel und streifte ihn ab. Darunter kam eine brustfreie Korsage aus mattschwarzem Latex zum Vorschein; breite Strapse reichten zu langen LatexstrĂŒmpfen hinunter. Schwarze High-Heel-Stiefeln und die hochreichenden Handschuhe komplettierten das streng-bizarre Outfit.
Erika stand so dicht vor Peter, dass dieser trotz des flackernden DĂ€mmerlichts, das die Fackeln verbreiteten, alle Details ihres wunderbaren Körpers ausnehmen konnte. Die vollen BrĂŒste ragten fest und straff in den Raum hinein, zwei fĂŒllige Halbkugeln praller Sinnlichkeit, deren hoch aufgerichtete Nippel lustvolle Bereitschaft signalisierten. Unter den BrĂŒsten das sanft gerundete BĂ€uchlein, dessen glatte, elastische Haut sich Peter warm und weich entgegenzuwölben schien. Schließlich Erikas Intimzone... Der markant vorspringende VenushĂŒgel und die ĂŒberdurchschnittlich ausgeprĂ€gten großen Schamlippen prĂ€sentierten sich in glatt rasierter, feucht glĂ€nzender Pracht, kongenial umrahmt vom schwarzen Latex der FetischwĂ€sche.
Ein feines LĂ€cheln umspielte Erikas schmale Lippen, als sie Peters bewundernder Blicke gewahr wurde. Zufrieden konstatierte sie, dass der Penis ihres wehrlosen, jedoch willigen Opfers zu seiner Höchstform aufgelaufen war. "Es ist schön, dass dir mein Körper gefĂ€llt, Peter", sagte sie mit betont sanfter Stimme. Der mitschwingende Unterton deutete allerdings auf alles andere denn Sanftmut hin. "Dennoch werde ich dich jetzt einer Behandlung unterziehen, die dir fĂŒr kurze Zeit extremen Schmerz bereiten wird." Und wie zum Trost fĂŒgte sie hinzu: "Es dauert nur wenige Sekunden. Danach bist du frei."
Sylvia stellte eine betont unbeteiligt-sachliche Miene zur Schau. Angelika versuchte zaghaft ein aufmunterndes LĂ€cheln. Mehrere Sekunden lang war ausschließlich das dunkle Fauchen des Gasbrenners zu vernehmen, das sich in Peters Ohren zu einem bedrohlichen Crescendo zu steigern schien. Dann sprach Erika weiter, und alle Blicke richteten sich auf sie.
"Ganz ruhig bleiben, Peter. Du bekommst jetzt deine Behandlung. Eine heiße Nadel wird dir durch die Eichel gestochen."

* * *


Mit gewohnter Zielstrebigkeit ging die dominante Medizinerin ans Werk. Breitbeinig setzte sie sich auf den roten Lederhocker direkt vor Peter, so nah, dass ihre schwarzen Stiefel seine Knie berĂŒhrten – was Peters deutlich sichtbar vorhandener Erregung noch einen zusĂ€tzlichen Impuls verlieh. Mit einer flachen eisernen Zange, die sie in ihrer gummibehandschuhten Linken hielt, umfasste Erika jetzt Peters jetzt zu Ă€ußerster Prallheit erigierten Penisschaft; diese Umklammerung fĂŒhlte sich fest und unentrinnbar an. Sylvia bereitete unterdessen das eigentliche Stechwerkzeug fĂŒr die Behandlung vor: eine solide Stahlnadel, rund zehn Zentimeter lang und mindestens zwei Millimeter stark, mit kegelförmig zulaufender Spitze.
Die mattgrau schimmernde Nadel war in einen Handgriff aus Massivholz gefasst, der ein Abfließen der WĂ€rme verhinderte. Sylvia ließ das kompakt gebaute, etwas klobig wirkende GerĂ€t einige Minuten lang so auf dem Rost des Kochers liegen, dass die heiß emporzĂŒngelnden Flammen das Metall rot aufglĂŒhen ließen. Einige Minuten spĂ€ter nahm sie das auf diese Weise sterilisierte Stechinstrument vorsichtig aus dem Feuer, reichte es Erika und trat hinter den an seinen Stuhl gefesselten Peter zurĂŒck. Beinahe zĂ€rtlich glitten ihre in schwarzen Gummi gehĂŒllten HĂ€nde ĂŒber den Oberkörper ihres Opfers, verweilten eine zeitlang spielerisch bei den Brustwarzen und wanderten dann zu Bauch und HĂŒften hinunter. Peter gab ein leises Stöhnen von sich. Obwohl er sich ziemlich genau ausmalen konnte, was ihm bevorstand, genoss er jede Sekunde. Nicht Angst beherrschte sein Bewusstsein, sondern Lust – pure Lust an der Rolle des Opfers.
Erika beobachtete Peter genau. Unter Sylvias gummiglatten Streicheleinheiten war ihr 'Patient' sichtlich in einen Zustand subjektiv angenehmer, ja geradezu hypnotischer Entspannung hinĂŒbergeglitten und schien sichtlich bereit, die ultimative Behandlung zu empfangen. Sie wartete noch ein wenig zu – eine Minute verging, eine zweite, dritte. Das helle GlĂŒhen der Nadel sank zu einem dunkelroten Glimmen herab, bis schließlich nur noch Schlieren heißer Luft die Temperatur des GerĂ€ts erahnen ließen.
Der Druck der Zange an Peters Penisschaft verstĂ€rkte sich. Zugleich wurde die scharfe Spitze der heißen Nadel seitlich an die blank liegende Eichel angesetzt. Ein entschlossener Ruck - und das Instrument drang in die Tiefe des Fleisches.
Ein gellender Schmerzensschrei durchschnitt die Stille des dĂŒsteren Gewölbes.
Die Fackeln an den WÀnden gerieten ins Flackern, als hÀtte ein Windhauch durch ihre Flammen geweht.
Angelika schlug sich die HĂ€nde vors Gesicht.
Sylvia drehte den Gaskocher ab.
Erika arbeitete mit der PrÀzision eines Chirurgen im Operationssaal.
Und Peter hing regungslos in seinem Stuhl.

* * *


"Aaaaaaaahhhhhhhh ................"
Angelika rĂŒttelte ihren Freund an den Schultern. "Wach' doch auf, Peter ... du hast schon wieder schlecht getrĂ€umt. Und außerdem werden wir gleich drankommen."
"Waaaaaas? Ach so ... ich muss wohl eingenickt sein. Tut mir Leid, Angelika. Hatte einen anstrengenden Tag im BĂŒro. Ähm ... wo sind wir hier eigentlich?" Peters Blick verriet Überraschung, als er die fĂŒr ihn ungewohnte Umgebung der Arztpraxis wahrnahm.
"Aber du weißt doch, Peter ... du verspĂŒrst doch immer dieses Brennen, diesen stechenden Schmerz in ... in deiner Eichel. Ja und da haben wir uns entschlossen, heute einen Facharzt aufzusuchen. Und jetzt wird's gleich so weit sein, glaub' ich. Außer uns ist ja niemand mehr im Wartezimmer."
In diesem Moment wurde die TĂŒr zur Ordination geöffnet und es erschien eine Ă€ltliche Arzthelferin in legerer Schwesterntracht. Langer Kittel, flache Schuhe, Schwesternhaube mit blassrotem Kreuz. Mit einer ungelenken Handbewegung schob sie sich eine graue StrĂ€hne aus dem Gesicht.
"Der NĂ€chste bitte", krĂ€chzte sie in den Warteraum. Ihre Stimme klang wenig verheißungsvoll, fand Peter.

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