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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Augenblick
Eingestellt am 05. 06. 2003 09:22


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Era
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

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Der Augenblick

Er rannte um die Ecke, sp├╝rte wie es ihn zerriss und fiel. War es Mord? Er h├Ątte es gern gewusst, w├Ąhrend er auf dem Asphalt lag, doch statt vern├╝nftiger ├ťberlegungen dr├Ąngten sich Musik und das edle Ambiente einer Bar in seine Gedanken.
Sch├Âne Frauen, coole Drinks, aufheizende Rhythmen und durchtrainierte M├Ąnner….. das pralle Leben. Er hatte wohl zuviel getrunken, denn die wunderbare Pracht der Frau vor ihm verschwamm leicht, w├Ąhrend sie ihn auf die Tanzfl├Ąche f├╝hrte. Er ber├╝hrte ihren K├Ârper voller Ehrfurcht, doch das Kribbeln, dieses hei├če Prickeln, was beim Spiel mit dem Feuer sein ├ťbriges tat, fehlte. Heute fror er, selbst als sie ihn an sich zog…
Sie drehten sich zu wirbelnder Musik, w├Ąhrend sie sich immer schneller werdend entfernte, doch f├╝hlte er ihren K├Ârper noch in seinen Armen. Er rief sie, schluchzte und tanzte allein, eingeh├╝llt in den Duft ihres Parfums, seines Zigarettenqualms und seine Erinnerung. Doch dort war sie wieder, presste ihn an sich, dass er zu atmen aufh├Ârte. Forderte jedes Gramm seiner verbliebenen Luft und….. lie├č ihn frei, als er zu Boden sank.
Die Musik ├╝bert├Ânte jedes Ger├Ąusch, verwischte seine Tr├Ąnen und ihre Erscheinung, was blieb war eine dunkle, leere Theke. Doch er tanzte noch immer, hin├╝ber zu anderen Bildern.
In das helle Licht des heranfahrenden Wagens, ├╝ber die Hochhausd├Ącher, hinab und wieder hinauf, weit fort und doch noch immer an derselben Stelle. Er lachte und st├╝rzte sich selbst entgegen, sah sich auf dem nassen Pflaster der Stra├če liegen oder gegen den schwarzen Himmel auf sich zukommen, ein paar Jumpcuts, ein paar Bilder, er sp├╝rte den Schmerz und starb.

___________________________________________________________

Dies ist eine meiner ├Ąltesten Kurzgeschichten, ich habe sie zwar ein wenig ver├Ąndert, bin allerdings nicht wirklich davon ├╝berzeugt.
Freue mich also ├╝ber jede konstruktive Kritik .

Thanks, Era


__________________
"Some call her an aimless wanderer, but not all who wander are aimless. Especially not those who seek truth beyond tradition, beyond definition, beyond the image."

Betty in "Mona Lisa Smile"

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

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Liebe Era,

sie hat Geschwindigkeit, Deine Geschichte und das genau im richtigen Ma├če. Ein paar kleine Dinge m├Âchte ich Dir aber gern anmerken, vielleicht helfen sie Dir weiter.


Er rannte um die Ecke, sp├╝rte wie es ihn zerriss und fiel. also, ich nehme an, er wird durch eine Kugel getrofffen? Dann geschieht das ja pl├Âtzlich, d.h. ein Knall zerrei├čt die Stille, trifft ihn wie ein j├Ąher Schmerz. Das "zerreissen" gef├Ąllt mir hier sehr gut. Doch das Fallen, klingt hier fast so, als l├Ąge er schon auf dem Asphalt, w├Ąhrend Du am Ende schreibst, er kommt nach all diesen Gedanken erst dort an. D.h. entweder taumelt er noch, denkt und f├Ąllt dann, oder f├Ąllt gleich und denkt im Liegen.
War es Mord? Mord ist es erst, wenn man tot ist. die Frage ist, ob er von der Tat etwas ahnt, oder hinterr├╝cks getroffen wird. Denn zuerst steht da wohl die ├ťberraschung, dass man getroffen worden ist. Diese k├Ânntest Du noch einbauen, vielleicht blickt er ungl├Ąubig an sich hinunter? auf den dunklen Fleck, der sich ausbreitet?
Er h├Ątte es gern gewusst, w├Ąhrend er keuchend--> immerhin ist er vorhin gerannt, der Schu├č (sofern es einer war) wird das seine dazu beitragen. auf dem Asphalt lag, doch statt vern├╝nftiger ├ťberlegungen dr├Ąngten sich Musik und das edles Ambiente einer Bar in seine Gedanken. hm, vielleicht seiner Lieblingsbar? Denn woran denkt man, wenn man gerade stirbt? An das, was einem am Herzen lag? W├╝rde ich zumindest vermuten.
Sch├Âne Frauen, coole Drinks, aufheizende Rhythmen und durchtrainierte M├Ąnner….. das pralle Leben. Er hatte wohl zuviel getrunken, denn die wunderbare Pracht der Frau vor ihm verschwamm leicht, w├Ąhrend sie ihn auf die Tanzfl├Ąche f├╝hrte. w├╝rde vielleicht eine Wellenbewegung miteinf├╝hren, das w├╝rde das Verschwimmen noch verdeutlichen Er ber├╝hrte ihren K├Ârper voller Ehrfurcht, doch das Kribbeln, dieses hei├če Prickeln, was beim Spiel mit dem Feuer sein ├ťbriges tat, fehlte. Heute fror er, selbst als sie ihn an sich zog… dieser Satz klingt zu langsam. Eisige, ja t├Âdliche K├Ąlte nimmt ihn ein, ergreift ihn, packt ihn und dr├╝ckt ihm das Herz zu. Hier darfst Du ein wenig Dramatik einbauen, ist ja durchaus angebracht.
Sie drehten sich zu wirbelnder Musik, hier k├Ânntest Du noch "Kreise" einbauen, dann einen Punkt setzen und mit dem Entfernen einen neuen Satz beginnen. w├Ąhrend sie sich immer schneller werdend entfernte, doch f├╝hlte er ihren K├Ârper noch in seinen Armen. Er rief sie, schluchzte und tanzte allein, eingeh├╝llt in den Duft ihres Parfums, seines Zigarettenqualms und seine Erinnerung. sch├Ân beschrieben Doch dort war sie wieder, presste ihn an sich, dass er zu atmen aufh├Ârte. dieser Nebensatz klingt ein bisschen unrund. vielleicht einfach streichen? Forderte jedes Gramm seiner verbliebenen Luft und….. lie├č ihn frei, als er zu Boden sank.
Die Musik ├╝bert├Ânte jedes Ger├Ąusch, verwischte seine Tr├Ąnen und ihre Erscheinung, was blieb,Komma war eine dunkle, leere Theke. Doch er tanzte noch immer, hin├╝ber zu anderen Bildern. w├╝rde beim Bild der Musik bleiben:
"Er tanzte noch immer. Doch die Musik war nun eine andere"

In das helle Licht des heranfahrenden Wagens, ├╝ber die Hochhausd├Ącher, hinab und wieder hinauf, weit fort und doch noch immer an derselben Stelle. Er lachte und st├╝rzte sich selbst entgegenhm, st├╝rzt er nun, ich dachte, wenn die Seele den K├Ârper verl├Ąsst, ist dies eine Aufw├Ąrtsbewegung sah sich auf dem nassen Pflaster der Stra├če liegen oder gegen den schwarzen Himmel auf sich zukommen, ein paar Jumpcutsw├╝rde diesen Jargon hier eher vermeiden. Die Denkweise Deines Protagonisten ist eher einfach (im sterben denkt er an die Bar), dann lass ihn auch "einfacher-denkend" in die Seelenwelt gehen, ein paar Bilder, er sp├╝rte den Schmerz und starb.
w├╝rde ihn am Ende einfach nur noch die Musik h├Âren lassen, die ihn mitnimmt, denn seine Seele hat den K├Ârper ja verlassen, er sp├╝rt als im Grunde keinen Schmerz mehr.
liebe Era, hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen. Sehr gut finde ich die relativ kurzen S├Ątze in diesem Zusammenhang, da dieses Sterben ja nicht ewig dauert, sondern nur ein paar Sekunden. Daher gut gew├Ąhlt und ausgedr├╝ckt. Damit stellst Du ja Spannung und Geschwindigkeit her.

liebe Gr├╝├če

Klabautermann

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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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Einen sch├Ânen GutenMorgen - Hallo Erna,

eine knappe, gute Geschichte und guter Schreibstil.

Mich st├Ârt allerdings folgendes:

Zitat:

War es Mord? Er h├Ątte es gern gewusst, w├Ąhrend er auf dem Asphalt lag, doch statt vern├╝nftiger ├ťberlegungen dr├Ąngten sich

Dieses Mord pa├čt f├╝r mich nicht so recht. Eventuell: Was war das? Oder so ...

Das ist aber schon das einzigste, was f├╝r mich pers├Ânlich nicht ganz so rund klingt.

Super!

Gru├č Ev
__________________
Tr├Ąume nicht dein Leben, sondern lebe deine Tr├Ąume!

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Suse
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2002

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Ich schlie├če mich den l├Âblichen Worten an: Die Sache hat Tempo und das Tempo ist optimal! Man stolpert richtig mit.
Gl├╝ckwunsch!

LG,
Suse
__________________
Suse
K├╝rbiseis mit ganzen Fr├╝chten?!

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Era
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

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Hallo & Danke !

@Klabautermann:
Zun├Ąchst: Danke f├╝r die vielen Vorschl├Ąge, einige ├╝bernehme ich gerne , bez├╝glich gr├Â├čerer Umformulierungen bin ich noch am arbeiten... leider komme ich ziemlich selten ins Net, so dass es noch einen Augenblick dauern kann..

Zu deinen Vorschl├Ągen/Fragen:
Richtig, er f├Ąllt gleich und denkt im Liegen.


Mord ist es erst, wenn man tot ist. Die Frage ist, ob er von der Tat etwas ahnt, oder hinterr├╝cks getroffen wird. Denn zuerst steht da wohl die ├ťberraschung, dass man getroffen worden ist. Diese k├Ânntest Du noch einbauen, vielleicht blickt er ungl├Ąubig an sich hinunter? auf den dunklen Fleck, der sich ausbreitet?
Stimmt, ├╝berrascht m├╝sste er sein, allerdings finde ich es schwierig etwas dazwischen einzubauen, da dadurch automatisch das Tempo etwas abnimmt, aber ich denke dar├╝ber nach . Die Frage "War es Mord?" kam ohne, dass ich ├╝berlegen musste, insofern stellt sich auch da die Frage, wie kann man das anders formulieren.. "Was war das?" zu schreiben (Ev) ist mir ein klein wenig zu schwammig, das ganze soll irgendwie sch├Ąrfer r├╝berkommen. (Oje, ich hoffe ihr versteht, was ich meine.)

Mit der Bar ist der Ort gemeint, an dem er sich zuletzt befand, durchaus m├Âglich, dass es sich dabei um seine Lieblingsbar gehandelt hat.


Heute fror er, selbst als sie ihn an sich zog… dieser Satz klingt zu langsam.
..Doch dort war sie wieder, presste ihn an sich, dass er zu atmen aufh├Ârte. Dieser Nebensatz klingt ein bisschen unrund.
Stimmt, stimmt, danke, letzter Teil des zweiten Satzes wird gestrichen .

Doch er tanzte noch immer, hin├╝ber zu anderen Bildern. W├╝rde beim Bild der Musik bleiben:
"Er tanzte noch immer. Doch die Musik war nun eine andere."

Nat├╝rlich mag dadurch eine gr├Â├čere Kontinutit├Ąt gew├Ąhrleistet sein, allerdings finde ich im Kontext mit den nachfolgenden S├Ątzen "Bilder" einleuchtender.


Er lachte und st├╝rzte sich selbst entgegen. hm, st├╝rzt er nun, ich dachte, wenn die Seele den K├Ârper verl├Ąsst, ist dies eine Aufw├Ąrtsbewegung, sah sich auf dem nassen Pflaster der Stra├če liegen oder gegen den schwarzen Himmel auf sich zukommen, ein paar JumpcutsW├╝rde diesen Jargon hier eher vermeiden. Die Denkweise Deines Protagonisten ist eher einfach (im Sterben denkt er an die Bar), dann lass ihn auch "einfacher-denkend" in die Seelenwelt gehen, ein paar Bilder, er sp├╝rte den Schmerz und starb. w├╝rde ihn am Ende einfach nur noch die Musik h├Âren lassen, die ihn mitnimmt, denn seine Seele hat den K├Ârper ja verlassen, er sp├╝rt als im Grunde keinen Schmerz mehr.

Mein Protagonist stirbt ja erst im letzten Satz, so dass sich die Seele zuvor noch in seinem K├Ârper befindet.. diese S├Ątze sollen mehr das beschreiben, was er "sieht", bevor er stirbt. Also im Endeffekt, was in ihm zwischen dem Getroffen sein bzw. dem Fall und dem Sp├╝ren des Schmerzes bzw. dem Tod geschieht.
Auch das Wort "Jumpcuts" kam einfach von sich aus, ich finde es unterstreicht die Geschwindigkeit sehr sch├Ân. Allerdings magst du recht haben, dass diese Wort nicht recht passt.. mm..

Wie gesagt, ich ├╝berarbeite die Story so schnell wie m├Âglich..
Bis denne
Era
__________________
"Some call her an aimless wanderer, but not all who wander are aimless. Especially not those who seek truth beyond tradition, beyond definition, beyond the image."

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Era
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Der Augenblick


Er rannte um die Ecke, sp├╝rte wie es ihn zerriss und fiel. Der d├╝stere Himmel wand sich im Sturz in seinen Blick wie eine schwarze Schlange. ├ťberrascht starrte er hinauf. War es Mord? Er h├Ątte es gern gewusst, w├Ąhrend er keuchend auf dem Asphalt lag, doch statt vern├╝nftiger ├ťberlegungen dr├Ąngten sich Musik und das edle Ambiente einer Bar in seine Gedanken.
Sch├Âne Frauen, coole Drinks, aufheizende Rhythmen und durchtrainierte M├Ąnner….. das pralle Leben. Er hatte wohl zuviel getrunken, denn die wunderbare Pracht der Frau vor ihm verschwamm leicht, w├Ąhrend sie ihn auf die Tanzfl├Ąche f├╝hrte. Er ber├╝hrte ihren K├Ârper voller Ehrfurcht, doch das Kribbeln, dieses hei├če Prickeln, was beim Spiel mit dem Feuer sein ├ťbriges tat, fehlte. Heute packte ihn Winterk├Ąlte, zog wie ein eisiger Hauch durch sein Gef├╝hl. Und kribbelnde Taubheit durchsetzte sein Innerstes in st├╝rmischem Tanz.
Sie kreisten in aufgebrachten Wirbeln umeinander, w├Ąhrend sie sich immer schneller werdend entfernte, doch noch f├╝hlte er ihren K├Ârper in seinen Armen. Er rief sie, schluchzte und tanzte allein, eingeh├╝llt in den Duft ihres Parfums, seines Zigarettenqualms und seine Erinnerung. Doch dort war sie wieder, presste ihn an sich. Forderte jedes Gramm seiner verbliebenen Luft.
Die rasende Musik ├╝bert├Ânte jedes Ger├Ąusch, verwischte seine Tr├Ąnen und ihre Erscheinung. Was blieb, war eine dunkle, leere Theke. Doch er tanzte noch immer, hin├╝ber zu anderen Bildern.
In das helle Licht des heranfahrenden Wagens, ├╝ber die Hochhausd├Ącher, hinab und wieder hinauf, weit fort und doch noch immer an derselben Stelle. Er lachte und st├╝rzte sich selbst entgegen, sah sich auf dem nassen Pflaster der Stra├če liegen oder gegen den schwarzen Himmel auf sich zukommen, ein paar schnell wechselnde Bilder, er sp├╝rte den Schmerz und starb.

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Ich habe lange ├╝berlegt, ob ich es bei diesen einfachen ├änderungen belasse, aber ich denke, dass die Geschichte so nicht zu sehr ver├Ąndert ist und somit auch ihr Tempo beibeh├Ąlt.

Danke noch mal f├╝r eure Unterst├╝tzung!

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Betty in "Mona Lisa Smile"

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