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Leselupe.de > Feste Formen
Der Ausritt
Eingestellt am 13. 04. 2011 16:11


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rogathe
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Der Ausritt

Gemächlich gleiten Wolken über Hügel,
ihr Schatten malt ein flüchtig zartes Bild
und friedlich äst am Waldrand scheues Wild.
Ein Reiter trabt heran mit lock'rem Zügel,

hält an zur Rast am Quell, wo leise Flügel
des Bussards schwingen, Wasser murmelt mild,
als schmerzend laut ein Knall durchfährt's Gefild'.
Ein Fuß des Reiters hakt noch fest im Bügel,

da scheut der Rappe, galoppiert ins Weite,
schleift mit den Mann, der aus dem Sattel glitt,
bleibt taub für jeden Schrei an seiner Seite

und stürmt zum Stall mit fester Hufe Tritt.
Wie grausam Schicksal junges Glück entzweite!
Gebrochen, fleht die Braut: Tod, nimm mich mit!

Version vom 13. 04. 2011 16:11
Version vom 15. 04. 2011 16:47
Version vom 16. 04. 2011 08:43
Version vom 22. 04. 2011 17:18
Version vom 22. 04. 2011 21:53
Version vom 22. 04. 2011 22:19

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1535
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Lb rogathe,

ich sehe gerade, wie Du immer wieder den letzten Vers umbaust. In der Tat liegt dort der Konstruktionsfehler des Sonetts. Den Perspektivenwechsel wirst Du mit einen Vers nicht hinbekommen.

Ich schlage Dir vor, auch den Vers davor, das Wort "Geleite" will irgendwie nicht so recht in die moderne Sprache passen, zumal es auch einen reimgeschuldete "e" angehängt bekommen hat, solltest Du in Deine Überlegungen mit einbeziehen. Nach meinem Dafürhalten ist er für die Bearbeitung des Zutodeschleifens auch logisch nicht mehr erforderlich.

Ansonsten ist das ein formal gelungener Sonettversuch, den ich mit Freude vorgefunden und gelesen habe.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Hallo rogathe,

in den Quartetten stört der doppelte Wild-Reim. Ansonsten ein gelungenes Sonett

lG

Herbert
__________________
© herberth - all rights reserved

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