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Leselupe.de > Gereimtes
Der Aussichtsturm – Alpha und Omega
Eingestellt am 30. 07. 2001 06:13


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Feder
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Auf einem Hügel – fern der Erde
umhüllt ein Blau, so weich wie Flies
den Sitz, der zu beschreiben wäre.
Man sieht von ihm ins Paradies.

Wo Panther mit Flamingos toben.
Im Meer, am See, im Wald, zu Land.
Das ist der Ort, wo Engel wohnen.
Kein Platz ist diesem artverwandt.

Im Blau scheint diese Welt zu Ende.
Schleier, der Sanftmut wieder gibt.
Doch ungetrübt sieht man die Wende.
Horcht auf, weil Frieden überwiegt.

Dort, wo sich Luftmassen erwärmen,
versteht man Gott, erfährt man bald,
die Kraft, und man gerät ins Schwärmen.
Fühlt Zauber durch Naturgewalt.

Im Mittelpunkt der Endloshektar
entfalten Blumenwiesen Pracht.
Kolibris trinken Blütennektar.
Der Honigmond reist dort bei Nacht.

Das Silbergold kommt von den Sternen.
Ringe, die aus der Mitte brechen.
Hier kann man exemplarisch lernen.
Zenit, wo Glaube, Hoffnung sprechen.

Jetzt, wenn wir atmen, sehen, hören.
Den Sinn der Welt ganz neu verstehen.
Dürfen wir hautnah Liebe spüren.
Dem Ursprung in die Augen sehen.

Winde, die Ängste sanft berühren.
Wasser, das Hoffnung klarer macht.
Täler, die uns zum Schönsten führen.
Das Feuer, das auf ewig wacht.

Ein Mensch, gewärmt auf dieser Reise,
spürt Seelenheil, gemischt mit Mut.
Nicht der Verstand - das Herz sagt leise:
„Du bist gewollt!“ – und das tut gut.

Jemand hat dich ins Hier getragen.
Er ist’s, der dich ins Morgen trägt.
Du solltest „JA“ zum Leben sagen.
Das ist der Dank, der ihn bewegt.

Geh deinen Weg. Du kennst die Route.
Tief in dir siehst du – selbst bei Nacht.
Erkennst das Schlechte und das Gute.
Den Unterschied, der glücklich macht.

Gib jedem Fremden, jedem Nächsten,
vom Besten ab, dass du erfährst.
Teile das Glück des Allerhöchsten.
Den Ausblick, bis du wiederkehrst.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Wie friedlich scheint es da zu sein,
auf diesem Hügel, fern von hier.
Man schaut in eine Welt hinein,
die fern liegt jeder Hab und Gier.

Kein Mensch ist hier, der mit Gewalt
die Erde macht sich untertan,
Abgase nicht zerstören unsern Wald,
man denkt nur an das Schöne dann.

Wie herrlich wäre diese Ruh`
die da erwacht in unserm Herz,
wendet liebevoll sich seinem Nächsten zu,
hilft Anderen in ihrem Schmerz.

Man schaut aufs Meer, schaut aufs Land,
wo alles Leben friedlich ist,
vom Aussichtsturm aus wie gebannt
Ein Blick, den man wohl nie vergißt.





















__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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Feder
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Es ist der Ort, wo Seelen wohnen.
Verletzbarkeit bricht hier zu Tal.
Berghänge gehen steil nach oben.
Der Gang dorthin führt zum Portal.

Die Pforte wird man offen sehen
sofern man sich selbst reduziert.
Wird so auch jeden Weg verstehen
wie jedes Tal, das dorthin führt.

Wird blind vertrauen, niemals fragen.
Der Schritt hierher ist konsequent.
Man wird selbst Unmögliches wagen,
wenn es verbindet und nicht trennt.

Der Wunsch, den Andern anzunehmen,
wie man es für sich selbst ersehnt,
bricht hier dem größten Ziel entgegen.
Was „selbstlos“ heißt, wird dort belegt.

Es ist das Schicksal, „Los“ der Menschen.
Sie wählen neu, doch auch für sich.
Aus einem großen Topf voll Wünschen
steht dieser für: „Entscheide dich!“

Willst du wie tausend Augen sehen?
Willst du ein Teil vom Ganzen sein?
Dann willst du mehr, als nur verstehen.
Bist selbst Portal, gibst aus, lädst ein.

Findest zur Quelle allen Lebens.
Trinkst dort die Hoffnung, wie ein Fisch.
Reifst auf dem Weg – niemals vergebens.
Nimmst Platz am reich gedeckten Tisch.

Stillst dort den Hunger deiner Träume.
Erfährst ein Wohlgefühl im Bauch.
Verloren sind die Grenzen, Zäune.
Das Paradies. Spürst du den Hauch?

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