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Leselupe.de > Gereimtes
Der Bademeister
Eingestellt am 23. 12. 2008 10:40


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Wittgenstein
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Der Bademeister

Bei Regen ist sein Dienstbeginn
um neun, so war es immer,
dann legt er sich zum Schlafen hin
ins Bademeisterzimmer.

Bei Sonne br├Ąunt er sich ab acht
im Liegestuhl am Becken
und l├Ąsst sich kurz vor Dienstschluss sacht
per Handy-Weckton wecken.

Ab Ende Sommer schlie├čt bis Mai
das Freibad seine Pforten.
In dieser Zeit hat er dann frei
und ruht an andern Orten.



__________________
Wittgenstein

Version vom 23. 12. 2008 10:40
Version vom 08. 01. 2009 08:10

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Einem an Weihnachten `nen ultrafaulen Bademeister zu pr├Ąsentieren, grenzt schon an Frechheit *hihihi


Heidrun

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

so nett das gedichterl auch klingt - es tut den bademeistern mitteleuropas bitter unrecht. im zeitalter knapper kassen ist der bademeister l├Ąngst ein knochenjobber, der au├čer f├╝r alles absaufende auch f├╝r die sauberkeit und die hygiene der becken, die technik, die kasse und allen sonstigen firlefanz eines kommunalen bades (ein anderes gibt's nicht mehr) immer und ├╝berall pr├Ąsent sein muss.

die "poolboys", von denen du fabulierst, lieber @wittgenstein, sind ausgestorben. sie lebten noch bis in die sp├Ąten 50er jahre des vorigen jahrhunderts, dann haben ihnen (zum leidwesen aller gr├╝nen witwen) die k├Ąmmerer der stadt- und gemeindeverwaltungen den garaus gemacht.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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Wittgenstein
Routinierter Autor
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Liebe Heidrun,
lieber bluefin,

herzlichen Dank f├╝r Eure R├╝ckmeldungen.

Wie man wohl unschwer erkennen kann und wie ich bei meinen anderen hier ver├Âffentlichten Berufsbeschreibungen auch schon angemerkt habe, betrachte ich diese als Satire, soll hei├čen: Mutwillige, klischeehafte, v├Âllig unreflektierte ├ťberzeichnungen.

Beim Bademeister konkret aus Sicht des (oberfl├Ąchlich beobachtenden) Badegastes.

Die Arbeiten, die Du, bluefin, beschreibst, finden zeitlich fast ausschlie├člich vor oder nach ├ľffnung des Bades oder r├Ąumlich in den der ├ľffentlichkeit nicht zug├Ąnglichen Bereichen statt.

Insofern empfinde ich meine Darstellung als in sich konsequent, wenn auch - unbestritten und sogar gewollt - als inhaltlich grob fehlerhaft. Aber genau auf diese Diskrepanz ziele ich ab.

Viele Gr├╝├če
aus Landsberg am Lech
sendet Wittgenstein






__________________
Wittgenstein

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

wahrscheinich, lieber @wittgenstein, r├╝hrt dein letzter freibadbesuch vom sommer 1953 - ein sehr hei├čer und trockener, wie ich mir habe sagen lassen. danach waren nicht nur die m├╝nchner freib├Ąder, sondern auch die meisten anderen deutschen eine zeitlang dicht wegen der gefahr der verschleppung der kinderl├Ąhmung.

erst danach beflei├čigte man sich der von mir bereits erw├Ąhnten hygiene; umw├Ąlzpumpen und laufende (st├╝ndliche!) kotrolle der technik und der keimwerte wurden obligatorisch.

sich berufsgruppen erkennbar satirisch zu n├Ąhern, erforderte zumindest grundkenntnisse ├╝ber deren tats├Ąchlichen tagesablauf. der eines heutigen bademeisters scheint dir, wie schon bemerkt, ganz offenbar v├Âllig fremd. andernfalls w├╝sstest du, wie's in einem heutigen kommunalen freibad bei sonnenschein wirklich zugeht: da badet sich die menge nicht nur in vier verschiedenen becken, sondern auch gleich noch in sich selbst, und es ist nicht so einfach, die marcos, kevins und alpaslans auseinander zu halten.

liebe gr├╝├če aus dem m├╝nchner dantebad...*bubbles*...

bluefin




bluefin

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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M O D E R A T I O N

@ bluefin,

bei allem Respekt vor deiner allumfassenden Bildung; du scheinst den wesentlichen Punkt zu ├╝bersehen, dass wir uns hier nicht im Forum Satire befinden, sondern in dem f├╝r gereimte Lyrik und darin ist Wittgensteins Gedicht zurecht au├čerordentlich gut bewertet worden. Du hast deine Meinung hier mehr als erw├╝nscht kundgetan. Nun lass es mal gut sein.

Gr├╝├če von Elke

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