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Leselupe.de > Gereimtes
Der Baum
Eingestellt am 17. 02. 2004 14:42


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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
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ein fundament
aus beton
hält ihn aufrecht
längst
sind seine wurzeln
nicht mehr im boden
verankert
die erde
fortgeschwemmt
neben dem baum
steht ein tropf
aus dessen schläuchen
eine grüne flüssigkeit
in die wurzelenden fließt
vor der glasscheibe
eine schulklasse
staunend
über das letzte wunder
der natur

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Daniel Mylow
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Otto,
dein Gedicht hat mir gefallen. Mein Vorschlag wäre aber, die Struktur der Zeilen etwas aufzubrechen, so wie du das in der vorletzten Zeile mit "staunend" gemacht hast, also etwa so:
Ein Fundament
aus Beton
hält ihn aufrecht
...
Nicht mehr in der Erde
Verankert
Die Erde
fortgeschwemmt
...
Neben dem Baum
steht ein Tropf

etc. Als Leser halte ich so inne, während das ganze so mehr einer Prosaminiatur gleicht als einem Gedicht, was natürlich der Qualität des Gesagten keinen Abbruch tut, ich finde aber, dass man so mehr auf das eigentlich traurige/nachdenkenswerte des Geschehens gelenkt wird, naja, ist nur so eine Überlegung.
herzliche Grüße, Daniel

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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

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Hallo Daniel,
eine sehr gute Idee. Ich hoffe dir gefällt die Umsetzung.

Danke und alles Liebe Otto

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Venus
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traurigschön, lieber Otto,
Ich hab nichts zu meckern!

Hier ist kein Wort zuviel.
Es ist sowieso viel zu wenig,
unser Erinnern,
ans Menschsein
gegenüber der Natur -

Liebe Grüße,
Venus



__________________
den wind im rücken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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Ironic
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Registriert: Oct 2001

Werke: 19
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Hallo Otto...
ich stimme Venus zu finde deinen Text auch ziemlich traurig, da er schön deutlich macht, was für falsche/mangelnde Art von Beachtung die Menschen der Natur schenken...als Anschauungsobjekt in einer Schulklasse...
Liebe Grüße,
Ironic
__________________
Um nicht vom Leben selbst erdrückt zu werden, sollte man ihm mit seinen Träumen Flügel verleihen.

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Otto Lenk
Routinierter Autor
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Hallo Venus, Ironic....

irgendwann werden uns die Wortbilder einholen.

Ich danke euch Alles Liebe Otto

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