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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Besuch vom Mars
Eingestellt am 22. 08. 2002 12:02


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Ulrich Koep
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2002

Werke: 2
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Im Kamin prasselte ein gem√ľtliches Feuer. Horacio klappte sein Buch zusammen und war begeistert: Und wieder hatte K√§pt’n Blitz ein neues Abenteuer bestanden und das Weltall gerettet. Er bestand auch die schwierigsten Abenteuer gegen die schlimmsten Monster aus der entferntesten Galaxie, toll !
K√§pt’n Blitz, so wie er wollte Horacio auch sein. Er war mutig, schlau, wusste immer was er machen sollte und hatte jede Menge Freunde. Er war schon √ľberall im Weltraum gewesen und kannte sich mit einer Menge Raumschiffe aus.
Horacios Blick fiel auf das Bild √ľber dem Kamin. Er hatte es aus einer Zeitung ausgeschnitten und in einem dunklen Holzrahmen aufgeh√§ngt. Der K√§pt’n schaute streng, aber freundlich zu dem kleinen B√§ren hinunter.

Ein kleiner Seufzer entfuhr dem kleinen braunen B√§ren. Dann stellte er das Buch zur√ľck in den Schrank.
Bestimmt gab es in den weiten Fernen des Weltalls genau solche Typen, wie es sie in den Romanen von K√§pt’n Blitz gab, aber bisher hatte sie noch niemand entdeckt. Wahrscheinlich, weil sie so weit weg von der Erde wohnten und weil noch niemand richtig nachgeschaut hatte. Horacio hatte schon eine genaue Vorstellung, was f√ľr Wesen im Weltraum rumkreuchten und - flogen, aber auf ihn h√∂rte ja niemand.
Es war wirklich zum aus dem Pelz fahren.
„Na ja“, sagte der kleine B√§r zu sich und wollte sich gerade zum Abendessen fertig machen, als er etwas Merkw√ľrdiges in seinem Augenwinkel wahrnahm.
Es war so etwas wie ein schnelles Aufblitzen. So genau hatte Horacio es gar nicht wahrgenommen, so schnell ging es vonstatten. Aber das es etwas Besonderes war, das hatte Horacio sofort gemerkt. Mit einem Satz war er ans Fenster gesprungen, aber es war nichts mehr zu sehen.
„Komisch“, sagte er zu sich und schaute einige Augenblicke aus dem Fenster, als er das Besondere wieder bemerkte. Ja, wirklich, das war es wieder. Horacio konnte es kaum glauben, aber da war es.

Der kleine B√§r stand am Fenster wie angewachsen, dann, nach einigen Augenblicken sprang er durch das Zimmer und rief: „ Endlich“. Er tanzte und sprang durch das Zimmer, schaute aus dem Fenster und immer wenn es das Besondere wieder sah, freute er sich.
Er konnte es ganz deutlich sehen. Und er wusste es ja schon die ganze Zeit, aber jetzt, jetzt war es endlich so weit.
Am Himmel tauchten jede Menge unbekannte Flugobjekte auf. Es waren flache gelbe Scheiben, die sich schnell in der Luft drehten und dann, mit einem Mal, wieder verschwunden waren. Und dann tauchte eine andere Scheibe auf. Das Schauspiel wiederholte sich einige Male.
„Bestimmt fliegen sie mit Wobb-Geschwindigkeit“, dachte Horacio und freute sich, dass er schon so viel √ľber die Besucher wusste. „Was sie wohl hier wollen?“
Da, da war noch eine von diese Scheiben. Und da, noch eine ! Sie drehten sich mit ungeheurere Energie um sich selbst. Der kleine Bär war völlig aus dem Häuschen, so aufgeregt war er.

Die Scheiben flogen völlig geräuschlos, man konnte wirklich nichts hören.
„Tolle Technik“, sagte Horacio zu sich, „ genau wie bei K√§pt’n Blitz!“
F√ľr solche F√§lle hatte sich Horacio seinen Fotoapparat zurechtgelegt. Schon beim n√§chsten Mal wollte er das UFO aber fotografieren.
Da! Leider zu schnell. Aber beim nächste Mal ganz bestimmt.
Horacio ist v√∂llig aufgeregt. Was w√ľrde K√§pt’n Blitz jetzt wohl machen?
Er w√ľrde bestimmt zu seinem Weltraumfunkger√§t greifen und seinen Freund Gando anrufen. Sie w√ľrden zu den UFOs fliegen und sie sich aus der N√§he angucken.
Na ja, Freunde hatte Horacios ja auch und geflogen sind sie ja auch schon mal. Aber zu den UFOs fliegen, nein, das w√ľrden sie bestimmt nicht machen. Ist ja auch klar, dazu braucht man schon eine ganz besonders gro√üe Portion Mut, und die hat eben nicht jeder !
Nun fiel es dem kleinen Bären mit einem Mal wie Schuppen aus dem Pelz, wobei Bären ja keine Schuppen haben. Er war ja bei seinem Freund Oschi, eine Etage tiefer zum Essen eingeladen.
Jetzt war die richtige Zeit, Oschi zu beweisen, dass es doch UFOs gibt. Mit einem Satz war er auf der Treppe, st√ľrzte die Stufen hinunter und wollte gerade an Oschis T√ľr klopfen, als just in diesem Moment die T√ľr aufging.
„Na so was, Horacio“, sagte Gusti, der ebenfalls zum Essen eingeladen war, „ ich wollte gerade zu Dir und dich abholen.
„Du wirst es nicht glauben...........“, wollte Horacio seinen Satz vollenden, als er einen ungeheuren Duft aus Oschis T√ľre roch.
„Was riecht denn hier so?“
„Lecker, nicht?“, sagte Gusti, „ Oschi hat ein neues Pfannkuchenrezept ausprobiert und wei√üt du was, er zeigt uns gerade, wie man einen Pfannkuchen in der Luft in der Pfanne drehen kann. Toll, nicht?“
„In der Pfanne drehen?“, wiederholte Horacio.
„Ja!“, sagte Gusti. Horacios Blick fiel auf Oschi, der gerade unter einer gro√üen Kochm√ľtze eine Pfanne in der linken Hand schwang. Der Pfannkuchen wirbelte durch die Luft und landete tats√§chlich auf der anderen Seite in der Pfanne.
„Was ist, Horacio?“, fragte Gusti, „ du siehst aus, als ob du ein UFO gesehen h√§ttest.
„UFO?“, sagte Horacio und lachte ein wenig vor sich hin, „ ja, ein unbekanntes Pfannkuchenobjekt!“

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hera
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Hallo Ulrich!

Eine lustige, kleine Geschichte. Pfannkuchen mit Ufos zu verwechseln, dass kann einem schon passieren, wenn man zu viel Fantasie entwickelt.

Tsch√ľssie, hera

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flammarion
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hm,

ganz toll. ich bekomme das breite grinsen gar nicht wieder raus aus meinem gesicht. die geschichte kommt in meine sammlung und wird - mit deiner g√ľtigen erlaubnis - zu weihnachten einem kleinen m√§dchen geschenkt (10 Jahre alt). nur noch eine frage: meinst du den Warp-Antrieb aus den Star-Trek-Serien oder hast du deinen eigenen antrieb erfunden? ganz lieb gr√ľ√üt
__________________
Old Icke

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