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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Besucher
Eingestellt am 18. 12. 2001 11:08


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Stefan Seifert
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2001

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Der Besucher


Eine Kurzgeschichte von Stefan Seifert




ÔÇ×Sind Sie frei?ÔÇť fragte Mathilde den Taxifahrer. Die Frage war eigentlich ├╝berfl├╝ssig, denn es war nur zu offensichtlich, da├č das Taxi auf Kundschaft wartete. Der Fahrer ging um den Wagen herum, ├Âffnete den Kofferraum und nahm Mathilde die Einkaufstaschen ab, um sie zu verstauen. Mathilde stieg ein und der Fahrer nahm hinter dem Lenkrad Platz.

ÔÇ×Wo soll es denn hingehen?ÔÇť fragte er.

Mathilde nannte ihre Adresse. Es war eine gute Adresse, in jeder Hinsicht. Gut f├╝r den Taxifahrer, weil er ein paar Kilometer zu fahren hatte. Vom Stadtzentrum bis zum Stadtrand. Und auch sonst war es keine Adresse, f├╝r die man sich sch├Ąmen mu├čte. Eine ruhige, ordentliche Gegend. Nicht direkt vornehm, dazu war sie etwas zu spie├čig. Keine Villen, aber nette, saubere H├Ąuser mit gepflegten Vorg├Ąrten. Sehr ruhig. Und nur anst├Ąndige Leute wohnten dort. Sehr anst├Ąndige Leute. Kein Rasen, der nicht regelm├Ą├čig gem├Ąht wurde, keine Hecke, die nicht akkurat geschnitten war. Die M├╝lltonnen blitzten vor Sauberkeit und waren meist mit einer Kette verschlossen. Die Nachbarn sprachen selten miteinander, aber sie beobachteten sich gegenseitig aufmerksam. Jede Abweichung von der Norm wurde sofort registriert.

Seit dem Tod ihres Mannes vor drei Jahren lebte Mathilde alleine in ihrem Haus. Sie kam ganz gut zurecht. Manchmal erhielt sie Besuch von ihrer Tochter Regina. Aber nicht zu oft. Sie stand auf Kriegsfu├č mit dem Schwiegersohn. Sonst bekam sie von niemandem Besuch. Von wem auch? Sie hatte sich mit ihrem Alleinsein abgefunden.

ÔÇ×Hier ist es,ÔÇť sagte sie zu dem Taxifahrer. ÔÇ×Dort dr├╝ben, das kleine gelbe Haus mit dem Kirschbaum.ÔÇť

Sie bezahlte und gab ihm ein Trinkgeld. Sie gab jetzt immer Trinkgeld. Das machte das Leben einfacher. Als Albert noch lebte, ihr verstorbener Mann, hatten sie selten Trinkgeld gegeben.

ÔÇ×Mir gibt auch keiner Trinkgeld,ÔÇť pflegte Albert immer zu sagen. Damit hatte er recht. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Buchhalter bei der Stadtverwaltung. Er war ein zuverl├Ąssiger und flei├čiger Arbeiter. Der Ruhestand bekam ihm nicht. Es verging kein halbes Jahr, da starb er an Herzversagen und lie├č Mathilde angemessen versorgt zur├╝ck.

Der Taxifahrer stieg aus und holte Mathildes Einkaufstaschen aus dem Kofferraum. Er trug sie bis zur Gartent├╝r und stellte sie dort ab. Er trug sie nicht bis zum Haus. Dabei war das Trinkgeld reichlich gewesen. Wahrscheinlich hatte Albert doch recht.

Mathilde brachte die Einkaufstaschen bis zur Haust├╝r, holte umst├Ąndlich ihre Schl├╝ssel aus der Manteltasche, steckte den Haust├╝rschl├╝ssel ins Schlo├č und wollte aufschlie├čen. Als sie den Schl├╝ssel drehte, klickte es und die T├╝r sprang auf. Sie stutzte. Es war ihre Gewohnheit, immer zweimal abzuschlie├čen, bevor sie das Haus verlie├č. Sie konnte sich nicht vorstellen, da├č sie es diesmal vergessen haben sollte. Kopfsch├╝ttelnd trat sie in die Diele und brachte ihre Eink├Ąufe in die K├╝che. Sie hatte wieder zu viel eingekauft. Es war eigenartig, welche geringen Mengen man von allem brauchte, wenn man alleine lebte. Sie hatte sich immer noch nicht daran gew├Âhnt.

Nachdem sie alles verstaut hatte, nahm sie die Plastikgie├čkanne und ging in die Stube, um den Pflanzen Wasser zu geben. Sie hatte keine Ruhe, bevor sie das nicht erledigt hatte. Sie redete dabei leise mit den Pflanzen. Sie hatte einmal gelesen, da├č das gut w├Ąre. Die Pflanzen gediehen dadurch besser. Sie sp├╝rten die Zuwendung und da├č man es gut mit ihnen meinte. Das war wissenschaftlich erwiesen.

Dann setzte sie sich in die Stube und las die Werbeprospekte, die im Briefkasten gewesen waren. Das war ein angenehmer Ruhepunkt des Tages. Alles war still und wie es sein sollte. Bis auf ...

Mathilde hob den Kopf und holte tief durch die Nase Luft. Da war etwas, was sie kannte, aber was eigentlich nicht hierher geh├Ârte. Ein ganz schwaches Aroma, kaum sp├╝rbar. Mathilde hatte eine sehr feine Nase. Es war kein Duft, sondern die Ahnung eines Duftes. Alter Tabakrauch und Schwei├č. Es roch nach Mann. Kaum sp├╝rbar, aber es war da.

Mathilde fiel die unverschlossene Haust├╝r ein. Und der Schl├╝ssel, der auf dem Sims ├╝ber dem T├╝rrahmen lag. Sie hatte sich einmal selber ausgesperrt und Nachbarn um Hilfe bitten m├╝ssen. Die hatten den Schl├╝sseldienst gerufen. Das alles war sehr peinlich gewesen. Seitdem hatte sie einen Schl├╝ssel f├╝r Notf├Ąlle versteckt. F├╝r jemanden, der gezielt suchte, war es sicher nicht schwer, ihn zu finden.

Mathilde ├╝berlegte, ob sie die Polizei rufen sollte. Aber was sollte sie denen sagen? Da├č die Haust├╝r nicht zugeschlossen war, sie aber nicht genau wu├čte, ob sie beim Weggehen wirklich abgeschlossen hatte? Da├č da ein merkw├╝rdiger Geruch existierte, den sie selber kaum sp├╝ren konnte? Sie w├╝rden sie auslachen. Und wenn nicht, was w├╝rden die Nachbarn denken, wenn sie sahen, da├č die Polizei zu ihr ins Haus kam?

Mathilde ging ins Nebenzimmer, das fr├╝her Alberts Zimmer gewesen war. Da stand noch sein Schreibtisch. Darauf lagen die Briefmarkenkataloge von Schaubek. Da war sein B├╝cherregal mit den Bildb├Ąnden ├╝ber Eisenbahnen und Seeschlachten. Seine Kakteen standen auf einem Regal vor dem Fenster. Albert war kein starker Raucher gewesen, schon aus gesundheitlichen Gr├╝nden, aber nach dem Essen hatte er sich gerne eine Zigarette angez├╝ndet und bei besonderen Gelegenheiten auch einmal ein Zigarillo. Dazu hatte er sich meistens hierher zur├╝ckgezogen. Vielleicht hatte sich etwas von dem Geruch erhalten. Selbst nach drei Jahren noch.

Mathilde ging in die K├╝che, um sich etwas zu essen zu machen. Es war schon Mittag und es lohnte sich nicht, noch etwas zu kochen. Sie ├Âffnete die Speisekammer und holte eine B├╝chse Linseneintopf mit W├╝rstchen heraus. Sie ├Âffnete sie, gab den Inhalt in einen Topf und stellte ihn auf den Herd. Als das Essen hei├č war, nahm sie es vom Kochfeld herunter und sch├╝ttete die H├Ąlfte auf einen Teller. Das reichte f├╝r sie. Sie wu├čte nicht, was sie mit der anderen H├Ąlfte machen w├╝rde. Es war immer das gleiche. Alle Portionen waren f├╝r zwei Personen bemessen. Es gab auch B├╝chsen mit nur einer Portion. Doch die kaufte sie nicht. Sie kamen ihr zu klein vor.

Nachdem sie gegessen hatte, sp├╝lte sie den Teller ab und stellte ihn in das Sp├╝lbecken. Dann machte sie es sich in der Stube auf der Couch bequem, sah noch ein wenig fern und schlief ein. Sie schlief etwa eine Stunde, wie es ihre Gewohnheit war. Dann ging sie wieder in die K├╝che, um Kaffee zu machen. Sie ├╝berlegte noch, was sie mit dem ├╝briggebliebenen Linseneintopf machen sollte, als sie verbl├╝fft innehielt. Der Topf war leer. Dabei wu├čte sie genau, da├č sie nur einen Teller gegessen hatte, die H├Ąlfte des Topfinhaltes. Entweder sie wurde senil und wu├čte nicht mehr, was sie getan hatte oder ÔÇô sie war nicht allein im Haus.

Mathilde trat aus der K├╝che in den Flur. Sie blickte auf die Treppe, die nach oben f├╝hrte. Oben befand sich Reginas Zimmer. Und der Dachboden. Au├čerdem war da noch das Zimmer mit Alberts elektrischer Eisenbahn. Das war Alberts zweites Hobby gewesen, neben den Briefmarken. Jeden Monat hatte er etwas dazu gekauft und seine Anlage erweitert. Mathilde hatte seit seinem Tod alles so gelassen, wie es war. Vielleicht gab es einmal einen Enkel, der daran Freude haben w├╝rde.

Wenn jemand in ihrem Haus war, dann mu├čte er dort oben sein. Mathilde ging wieder in die K├╝che und machte Kaffee mit der Kaffeemaschine. Dann holte sie einen R├╝hrkuchen aus dem Schrank und schnitt ihn auf. Sie legte sich zwei St├╝cke auf einen Teller. Sie ├╝berlegte einen Augenblick, schnitt zwei weitere St├╝cke ab und legte sie auf einen zweiten Teller. Als der Kaffee fertig war, schenkte sie sich eine gro├če Tasse ein und brachte sie mit ihrem Kuchenteller in die Stube. Es war noch gen├╝gend Kaffee ├╝brig. Sie holte einen weiteren Topf aus dem Schrank und f├╝llte ihn mit Kaffee. Dann stellte sie ihn und den zweiten Kuchenteller auf ein Tablett, f├╝gte ein Sahnek├Ąnnchen und eine Zuckerdose hinzu und ging damit zur Treppe. Sie stieg hinauf und stellte oben alles auf einen kleinen Tisch, auf dem fr├╝her einmal ein Gummibaum gestanden hatte. Dann ging sie wieder hinunter in die Stube und schaltete den Fernseher ein.

Sp├Ąter brachte sie das Kaffeegeschirr in die K├╝che und lie├č warmes Wasser in die Sp├╝le, um abzuwaschen. Sie wusch ihr Geschirr und den Topf ab, dann trat sie z├Âgernd auf den Flur und ging zur Treppe. Leise stieg sie die Treppe hinauf. Oben blickte sie vorsichtig zu dem kleinen Tisch. Darauf stand das Tablett. Der Teller war leer und der Kaffee ausgetrunken. Jetzt war es offensichtlich. Kein Zweifel war mehr m├Âglich. Sie war nicht allein im Haus.

Schnell nahm Mathilde das Tablett und eilte wieder die Treppe hinunter, bem├╝ht, dabei keinen L├Ąrm zu machen. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Es war jemand da. Sie hatte sich das nicht eingebildet. Aber wer konnte das sein? Ein Obdachloser? Jemand auf der Flucht? Ein Verbrecher? Aber warum war er gerade zu ihr gekommen? Geld war hier nicht zu holen. Das Haus war klein und bedurfte der Renovierung, der Garten war winzig, sie hatte kein Auto. Vielleicht war es kein v├Âllig Fremder, der sich dort oben versteckt hielt.

Nachdenklich sp├╝lte Mathilde die Tasse und den Teller ab, die der Eindringling benutzt hatte. Zucker und Sahne hatte er auch genommen. Wie Albert. Da fiel ihr ein, es gab ja noch einen Bruder von Albert. Er hie├č Paul. Er war auf die schiefe Bahn gekommen und sie hatten nie Kontakt zu ihm gehabt. Albert sagte immer, er h├Ątte keinen Bruder. Er konnte keinen Kriminellen in der Familie akzeptieren. Wenn das da oben nun Paul war? Vielleicht sch├Ąmte er sich, ihr gegen├╝ber zu treten und sie um Hilfe zu bitten? Es w├Ąre verst├Ąndlich.

Das Telefon klingelte. Ihre Tochter Regina war am Apparat. Der w├Âchentliche Pflichtanruf. Ja, sagte Mathilde, es ging ihr gut. Sie hatte alles, was sie brauchte. Sie w├╝rde sich heute abend einen Film im Fernsehen angucken. Mit Walter Matthau. Den sah sie so gerne. Und bei Regina war auch alles in Ordnung? Heinz hatte beruflich viel um die Ohren. Er war oft unterwegs. Also dann, mach dir noch einen sch├Ânen Abend. Mathilde legte auf.

Sie bl├Ątterte in der Programmzeitschrift. Im Fernsehen brachten sie nichts Vern├╝nftiges. Den Film mit Walter Matthau kannte sie schon. Wie w├Ąre es denn, wenn sie sich heute abend ein sch├Ânes Schnitzel briete? Das hatte sie schon lange nicht mehr gemacht. Seit sie alleine war, fehlte ihr f├╝r so etwas die Lust. Sie holte zwei Schnitzel aus dem Gefrierfach und taute sie in der Mikrowelle auf. Dann w├╝rzte und panierte sie sie, schnitt Zwiebeln und sch├Ąlte Gurken f├╝r den Gurkensalat. Pl├Âtzlich war sie sehr besch├Ąftigt. Sie hatte das Radio in der K├╝che eingeschaltet und summte die Melodien der Schlager mit. Zu den Schnitzeln machte sie Bratkartoffeln. Bald erf├╝llte ein anheimelnder Geruch das Haus. Als sie alles fertig hatte, nahm sie das Tablett. Sie stellte darauf einen Teller mit dem gr├Â├čeren der beiden Schnitzel und mit reichlich Bratkartoffeln, eine Schale mit Gurkensalat, Besteck und eine Serviette. Sie war froh, da├č sie noch Bier im K├╝hlschrank hatte. Sie ├Âffnete ein Flasche und stellte sie mit einem leeren Glas auf das Tablett. Dann ging sie leise die Treppe hinauf und stellte das Tablett auf den kleinen Tisch. Schnell huschte sie die Treppe wieder hinunter und setzte sich an den K├╝chentisch um zu essen. Sie a├č mit ungew├Âhnlich gutem Appetit. Dann sah sie sich noch den Film mit Walter Matthau an.

In dieser Nacht tr├Ąumte sie, sie w├Ąre wieder mit Albert zusammen. Er war nicht so verschlossen und m├╝rrisch, wie in den letzten Jahren ihrer Ehe, sondern jungenhaft ausgelassen und sehr z├Ąrtlich zu ihr. Als Mathilde am n├Ąchsten Morgen aufwachte, l├Ąchelte sie.

Sie ging in die K├╝che und bereitete das Fr├╝hst├╝ck. Sie schaltete die Kaffeemaschine ein, kochte Eier, machte Toast und schnitt hauchd├╝nne Schinkenscheiben ab. Dann ging sie die Treppe hinauf, um das Tablett zu holen. Als sie oben angelangt war, erschrak sie. Das Tablett stand so da, wie sie es hingestellt hatte. Das Essen war nicht anger├╝hrt worden. Mathilde stand unschl├╝ssig im Flur. Sie wu├čte nicht, was das zu bedeuten hatte. Warum hatte er nichts gegessen? Sie begann, sich vorsichtig umzusehen. Sie sah zuerst in Reginas Zimmer nach, dann in dem Zimmer mit der Eisenbahn. Schlie├člich ├Âffnete sie zaghaft die T├╝r zum Dachboden. Sie bemerkte den schwachen Geruch von kaltem Zigarettenrauch. Eine ausgetretene Zigarettenkippe lag auf den Bodenbrettern. Sonst konnte sie nichts Au├čergew├Âhnliches feststellen.

Sie nahm das Tablett und trug es hinunter in die K├╝che. Pl├Âtzlich f├╝hlte sie sich sehr einsam.

Als Regina kam, fand sie ihre Mutter immer noch am K├╝chentisch sitzend. Von dem reichlichen Fr├╝hst├╝ck hatte sie kaum etwas anger├╝hrt. Regina setzte sich dazu und leistete ihr Gesellschaft.

ÔÇ×Ich w├╝rde an deiner Stelle nicht mehr den Schl├╝ssel drau├čen ├╝ber der T├╝r hinlegen,ÔÇť sagte sie. ÔÇ×Es passiert jetzt so viel. Gestern abend haben sie hier in der N├Ąhe einen fl├╝chtigen Verbrecher erwischt. Es kam heute morgen in den Nachrichten. Ich habe mir Sorgen deinetwegen gemacht und dachte, ich schau mal vorbei. Aber bei dir ist ja alles in Ordnung.ÔÇť

Als ihre Tochter bald darauf wieder ging, sah Mathilde ihr hinter der Gardine des Wohnzimmerfensters nach. Ihr Gesicht hatte einen gr├╝blerischen und traurigen Ausdruck.

Es war Paul, dachte sie. Ganz sicher war es Paul. Warum ist er nur nicht geblieben? Er h├Ątte es doch so gut bei mir haben k├Ânnen.

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Stefan Seifert

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flammarion
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hallo, stefan!

sehr einf├╝hlsam geschrieben. beinahe zum heulen sch├Ân. kommt in meine sammlung. ganz lieb gr├╝├čt
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