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Leselupe.de > Gereimtes
Der Blinde Kuckuck
Eingestellt am 16. 07. 2007 20:05


Autor
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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Die Pferdebremse sa├č
Im meterhohen Gras
Gereizt bis in mein Blut,
Die Augen voller Glut.

Sie wartete auf Leute,
Auf zuckers├╝├če Beute,
Um sich an deren Gaben
Ganz feierlich zu laben.

So kam auch eine Dame,
Zu ihrer Blutentnahme.
Nicht Willens ward sie Zeuge,
Des Stichs in ihre Beuge.

Doch dann beim Blutabzwacken
Bl├ĄhtÔÇÖn sich die Bremsebacken
Sie schrie wie eine Furie,
Das war eine Arterie.

Die grenzenlose Gier
Trieb schnell die R├Âte ihr,
Pulsierend ins Gesicht.
F├╝rwahr, das tut man nicht.

So ward sie rund und prall,
Und dann mit Knall und Fall,
Barst sie wie ein Ballon
Das Blut.... Na Ihr wisst schon.

16.07.07 by Marius Jacob

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Sta.tor
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hallo

Worauf soll der Titel des Gedichts hindeuten? Ich sehe keinen Zusammenhang.
Das sich Arterie und Furie nicht reimen, m├╝sste dir selbst aufgefallen sein.
Kann eine Bremse schreien und einen roten Kopf bekommen? Ich wei├č es nicht.
Es hei├čt richtigerweise auf Knall und Fall.

VG Thomas
__________________
schlimmer geht immer

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SuracI
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Hallo Stator,
der Titel ist dieser, weil die Pferdebremse auch "Blinder Kuckuck" genannt wird. Das mit dem "roten Kopf" der Bremse ist prim├Ąr darauf bezogen, dass die Bremse eine Arterie angestochen hat und sich nun f├╝llt wie eine Wasserbombe ("pulsierend").
Richtig, die Redewendung hei├čt AUF Knall und Fall, aber meine dichterische Freiheit machte daraus MIT, zum einen als Anspielung auf die Redewendung, zum anderen zur bildlichen Darstellung dessen, was mit der Bremse passiert.
Arterie und Furie einen unreinen Reim bilden, ist mir bewusst.

Voila,

SuracI

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Duisburger
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Ich vermute, die verquere Gro├č- und Kleinschreibung ist auch dichterische Freiheit. Entweder du verzichtest ganz auf Satzzeichen (Komma und Punkt) oder schreibst nach einem Komma klein weiter.

Die Idee an sich finde ich orginell, doch liest sich das Werk wegen einiger Holperer (Furie, Atrie und der letzte Vers) nicht fl├╝ssig. Auch ist hier dem Zwang zum Reim viel der Logik geopfert worden.

- eim Stich in die Beuge wird auch gleich die Atreie getroffen
- eine schreiende Bremse?
- ... dann mit Knall und Fall

Sicherlich im zum Platzen der Bremse der Druck der Aterie n├Âtig, doch wirkt das dann doch sehr bem├╝ht.

lg
Duisburger


__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Lachmalwieder
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Hallo SuracI,
ich sehe das Gedicht nicht ganz so kritisch. Ganz offensichtlich handelt es sich hier ja um Nonsens. Deswegen finde ich die Idee ├Ąu├čerst vergn├╝glich, dass der ├ťbelt├Ąter eine Arterie ansticht und f├Ârmlich aufgepumpt wird. Das ist eine originelle Idee. Manche Reime finde ich nicht ganz so originell, aber dennoch ├╝berwiegt bei mir der Spa├čfaktor wegen der Idee.
Was die Recht- bzw. Gro├č/Kleinschreibung betrifft, bin ich auch eher traditionell und w├╝rde alles in eine korrekte Schreibung ├╝berf├╝hren.
Die letzte Zeile sollte nicht aus der Metrik ausbrechen. Wie w├Ąre es mit:

Das Blut? Ihr wisst es schon.

VG
Steffen
__________________
Besucht mich mal unter: www.lach-und-sachgeschichten.com

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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Hallo,
also dass man beim Stich in die Ellenbeuge eine Arterie trifft ist nicht unwahrscheinlich. Denn die beiden Gef├Ą├če laufen bei manchen sehr dicht beieinander.
Klar ist das hier purer Nonsens, daher ja auch die teils "albernen" Reime. (oder auch Aussagen wie: "Bis in MEIN Blut")

Zum Thema Gro├čschreibung am Zeilenanfang: Man mag es Markenzeichen, dichterische Freiheit oder Stilmittel nennen.
Wer meine Gedichte kennt, dass ich bei jedem Gedicht am Zeilenanfang gro├čschreibe.
Nur sehe ich in diesem Zuge, dass ich das ein oder andere Satzzeichen auf dem Weg des ├ťbertragens verloren habe

Herzliche Gr├╝├če,

SuracI

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