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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Dandy und die Klofrau
Eingestellt am 30. 09. 2003 17:51


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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Der Dandy und die Klofrau


Noch einen Schluck Wein,
ich bin durstig wie nie.
Dann fass meine Hand,
fall die Stufen hinauf
zum Glockenstuhl
dem Brausen entgegen,
den TrommelfellschlÀgen,
die den Rest der Welt
ĂŒbertönen, ĂŒbertönen.

Ein mutiger Sprung noch,
dann laß uns wild
die Klangkörper reiten,
und im Rausch und im Taumel
und im Tosen und Dröhnen
bin ich diese Nacht
dein geliebter GefÀhrte.

Der Buckel schaut fort.
Wir feiern heute
die Schönheit und die Macht
der "inneren Werte".

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
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Hallo Kinghorst,

was mich an diesem Gedicht stört, ist der Titel. Warum hast du gerade den gewÀhlt?

Das Gedicht selbst gefÀllt mir ausgesprochen gut.

Gruß,
Gabi

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

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Dann

... verschiebs aber bitte in Humor/Satire, da gehörts hin - oder?
Gut!
Gruß
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
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Hallo Kerensa,

Mit dem Titel wÀre es vielleicht Humor und Satire.
Mit einem anderen finde ich es hier richtig.
FĂŒrs Verschieben bin ich nicht zustĂ€ndig - nicht mein Revier


Gruß,
Gabi

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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

Werke: 31
Kommentare: 66
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Der Dandy und die Klofrau

Liebe Kritiker/innen, liebe Kerensa, liebe Gabi,

nein, dieses Gedicht soll keine Satire sein, nur weil es einen Titel trÀgt, der gewöhnlich klingt. Ironie soll allerdings anklingen.

Was ich nie vergessen werden, sind die letzten Worte Quasimodos (des Buckels) in einer Àlteren französischen Filmfassung: "Ich wusste nicht, dass ich so hÀsslich bin."

Wir alle wollen doch nicht wegen unserer Äußerlichkeiten begehrt und geliebt werden, sondern auf Grund unserer Persönlichkeit. Gleichzeitig ahnen wir aber, dass wir uns damit auch ordentlich in die Tasche lĂŒgen, schenken wir doch den Äußerlichkeiten, zumindest unbewusst selber eine viel zu große Beachtung.

Manchmal hilft ein Schluck Wein (zuviel), um die innere Schönheit, die unser GegenĂŒber ausstrahlt, wahrzunehmen und anzunnehmen und die Glocken lĂ€uten zu lassen.

Und jetzt: warum gerade ein Dandy und eine Klofrau?
Diskotheken und Bars sind Orte, an denen sich die Herausgeputzten und die Schönen treffen. Aber ab und zu, wenn uns ein menschliches BedĂŒrfniss daran erinnert, wie gewöhnlich wir sind, treffen wir dort auf Menschen, die ihrer gering geschĂ€tzten Arbeit nachgehen und die nicht aufgemotzt sind. Manche von ihnen sind von innen heraus viel schöner, als die Geschminkten und Gezierten...

Zugegeben: Es gibt auch Klofrauen, die Ă€ußerlich sehr attraktiv sind. Und Mann merkt es schon auf dem ersten Blick. Bestimmt!

Aber nehmen wir einmal an, da ist so ein gutaussehender, gestylter Dandy, der eigentlich die Schnauze voll hat von all den hohlen Schminktöpfen und der kommt ins GesprÀch mit der Klofrau und denkt auf einmal: "Hey....".
Das ist doch ein ganzer Film, der da auf einmal vor einem ablaufen will, ein Roman, der Stoff aus dem die TrÀume sind.

Also: was wÀre die Alternative zu dem Titel?

Der Schöne und das Biest passt nicht und ist zu abgegriffen.

Gibt es VorschlĂ€ge? Ich prĂŒfe sie gerne.

Euch, den Lesern und Kritikern bin ich dankbar fĂŒr jeden Kommentar und jede Anregung.

Gruß und Kuss vom Kinghorst

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