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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Dreckskerl
Eingestellt am 01. 01. 2017 22:18


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Aina
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Mar 2016

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Der Dreckskerl

‚Drecks…kerl…mie…ser…‘, spuckt ihre innere Stimme, während er in sie hineinstößt. ‚Fie…ses… fal…sches…. Schwein…‘. Er setzt zum Endspurt an, erhöht sein Tempo und die Intensität. ‚E…kel….haft! Werd`….end…lich…fer… tig!‘

Irgendwann lässt er von ihr ab, wirft sich keuchend neben sie und trägt das zufriedene Grinsen im Gesicht, das er immer hat, wenn er sich in ihr ergießen konnte. Ihre innere Stimme kann sich wieder flüssiger zu Wort melden: ‚Warum lässt du ihn auch jedes Mal wieder an dich ran, nur, weil er seinen Bitte-bitte-Blick vor deine Füße legt? Sag ihm endlich, dass du alles weißt!‘

Er dreht sich zu ihr, streichelt sie sanft an der Schulter, fährt mit dem Finger an ihrem Hals entlang, sucht sich sachte den Weg zu ihrem Dekolleté. ‚Uaaah! Hat er immer noch nicht genug? Er will doch wohl nicht nochmal?‘ Er rückt ein wenig näher, sie kann an ihrem Oberschenkel seine Manneskraft spüren. ‚Dreh dich nicht zu ihm! Ihn einmal an dich ranlassen und den verlogenen Sex ertragen, ist schon erniedrigend genug. Tu es nicht! Werd` nicht wieder schwach, er ist es nicht wert!‘

Sie hört nicht auf den Rat ihrer inneren Stimme und dreht sich zu ihm. Ihr begegnet das pure Begehren. In seinen Augen glänzt der leidenschaftliche Wunsch noch einmal genüsslich an sie heran und in ihr drin zu kommen. Sie erinnert sich an eine frühere Zeit, als er sie noch zärtlich fragte: „Wollen wir heute unsere Liebe feiern?“. Das war seine Art sie zu fragen ob er sich ihr mit viel Zeit und Genuss, körperlich nähern durfte.
Wie lange ist es her, dass sie diesen Satz hörte?
Wann hatte die neue Kollegin bei ihm in der Arbeit begonnen? War es nicht kurz danach? Irgendwann um den Dreh auf jeden Fall, da ist sie sich sicher. ‚So schaut er sie sicher auch an. Sagt ihr, dass er ihre Liebe feiern will. Ehrlich, es würgt mich!‘

„Was geschieht da gerade hinter deiner schönen Stirn?“, fragt er sie, während sich sein Finger von ihrem Brustansatz löst und die kleinen Denkerlinien nachfährt. Liebevoll und leicht besorgt ist sein Ton.
‚Sag ihm, dass du keine Lust mehr auf ihn hast, dass du dich nicht weiter betrügen lässt!‘, aber kein Ton kommt ihr über die Lippen. Sie spürt nur, wie er sich langsam und bedächtig an ihr zu reiben beginnt, wie sein Finger achtsam an ihrer Schläfe entlang gleitet, hinab über ihre Wange, am Mundwinkel vorbei, bis zur Mitte der Unterlippe. ‚Und wie er riecht! Seit wann macht es dich eigentlich nicht mehr an, wie er duftet? Das ist doch ein Zeichen!‘





Mit leichtem Druck auf seinen Finger öffnet er ihren Mund einen winzigen Spalt. Ihr Blickkontakt verliert sich, er wendet sich ihren Lippen zu und betrachtet sie lustvoll. Langsam beugt er sich ihr entgegen, schließt die Augen, bereitet sich innerlich einen Moment vor und berührt ihre Lippen federleicht mit den seinen. Er spielt seine Zungenspitze in den kleinen Spalt, den sein Finger schon vorbereitet hatte. Geschmeidig, warm und fließend dringt er in sie ein, sucht sie, nimmt sie ein, verlangt nach ihr und schickt seine ganze Begierde in die Lenden – seine und ihre.

‚Moment! Du lässt dich schon wieder von ihm einwickeln! Er tut gerade so, als wäre nichts und als könnte er sich all das nehmen, was ihm gerade so gefällt! Du bist doch kein Stück Vieh oder eine Zweitfrau, die immer verfügbar ist, wenn er es will!‘ Seine Bewegungen an ihr werden drängender, sie spürt wie seine Lustfeuchte an ihrem Bein das auf- und abgleiten erleichtert. Er ist wieder bereit und kann den Akt ein zweites Mal in aller Ruhe beginnen.
‚Sag jetzt was! Sonst geht er noch einmal über dich drüber!‘

Er verlangsamt seine Bewegungen, zieht sich aus ihrem Mund zurück, sucht ihren Blick: „Wo bist du denn mit deinen Gedanken? Noch immer bei der Arbeit?“, fragt er sie zärtlich. „Soll ich dir die Sorgen wegküssen?“ Er rückt ein wenig ab, gewährt ihr eine Pause und gibt den Raum frei für eine mögliche Antwort. „Nichts“, hört sie sich sagen. „Es ist alles ok, nur Kleinkram“, bleibt sie vage.

„Bist du sicher? Du wirkst abwesend.“ „Nein, wirklich, alles gut.“, hört sie ihren Mund von sich geben, während ihre innere Stimme ungläubig fragt: ‚Sag mal, hast du sie noch alle? Warum lässt du dir diese Gelegenheit entgehen? Jetzt fragt er auch noch nach? Eine bessere Vorlage bekommst du nicht!‘

Sie bleibt stumm, weiß, dass es eine namenlose Furcht vor Verlust und Alleinsein gibt, dass sie panische Angst davor hat etwas falsch zu machen und damit die Beziehung zu riskieren. Aushalten, still sein, unkompliziert sein, war schon immer das beste Rezept in schwierigen Situationen.
„Darf ich dich auf andere Gedanken bringen, meine Liebste?“, raunt er, während er an ihrem Ohrläppchen knabbert. Mit der Zunge reizt er die kleinen empfindlichen Härchen. Er weiß, dass sie das liebt. Mit einem prüfenden Blick sucht er ihr Einverständnis zur Fortsetzung in ihrem Gesicht. Sie lächelt ihn an.
‚Lächle es nicht schon wieder weg, wie immer! Du weißt doch selbst, dass dich das nicht weiter bringt. Konfrontier ihn! Zu spät – er hat deine Genehmigung, ist bereits an deinen Knospen… Hei! ...Hörst du mir überhaupt noch zu?‘

Er umkreist ihre empfindliche Spitze, hört wie sie aufstöhnt, lächelt über ihre genüssliche Reaktion und freut sich, dass er ihre Gedanken nun entweder vertrieben hat oder zumindest ihre Konzentration bei sich und ihrer Lust weiß.
‚Dass du aufstöhnst ist nicht wirklich hilfreich. Oder sollte es genervt klingen? Das hat er offensichtlich nicht so gedeutet. Willst du das wirklich noch einmal über dich ergehen lassen, obwohl er dich hintergeht?‘

Er reizt den üppigen Zwilling mit seinen Fingern und überrascht sie mit einem plötzlichen, heftigen Einsaugen ihrer Rundung. Sie quittiert es hörbar mit einem scharfen Einatmen und der Anspannung des Beckens, das sich nach oben drückt. Er weiß, dass sie nun ihren ganz besonderen Gesichtsausdruck bekommt, dass sie nur noch spürt und im Augenblick des Geschehens lebt. Ja, nun ist Glück in ihrem Gesicht sichtbar.

‚Kannst du mal deine Gesichtszüge wieder in den Griff bekommen?! Wenn er dich so sieht, muss er ja denken, dass alles in Butter ist. Oder ist das etwa dein Plan, damit es schneller vorübergeht?‘

Er dringt in sie ein.
‚Ich geb´ es auf! Dir ist nicht zu helfen! Tiefer kann kein Mensch sinken, ehrlich!‘
Langsam, genüsslich, und bestimmt erobert er sie in voller Länge. Sie ist ganz nah und weich, vollkommen bei ihm. Bereit ihn ganz in sich aufzunehmen. Er ist nur bei ihr, in ihr, tief und eindringlich. Er gibt alles, reizt alles, spürt sich selbst vollkommen, genießt sie über alle unbeschreiblichen Maßen, unendlich…, immer wieder…, immer tiefer…, tief…, weit…, und…, und…, jaaaaa…aaa...aah!

In der Kneipe fragt ihn sein bester Freund: „Wie machst du das nur? Siehst so frisch und zufrieden aus, wie am ersten Tag deiner Beziehung! Ihr seid doch auch schon 5 Jahre zusammen, oder nicht?“
Er: „Tja, läuft gut, sie ist fantastisch! Mit ihr kommt mir keine andere Frau in den Kopf – echt Mann, ich hätte nicht gedacht, dass Treue für mich mal unproblematisch wäre, aber andere Frauen interessieren mich nicht die Bohne. Tatsache!“ Er nimmt einen Schluck von seinem Bier: „Nur in den letzten Wochen“, sagt er nachdenklich, „ist sie ein bisschen seltsam. Bin mir nicht sicher, ob sie ab und zu an einen andern denkt.“


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Carpe diem!

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