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Leselupe.de > Gereimtes
Der Eiferer
Eingestellt am 30. 10. 2011 23:06


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anbas
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Registriert: Mar 2006

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Der Eiferer

Er träumt von einer heilen Welt
in der das Leben ihm gefällt.
Dabei ist allerdings fatal:
Was and're woll'n, ist ihm egal.

Wer denkt wie er, gehört dazu.
Doch gibt er niemals wirklich Ruh,
wenn jemand nicht so will wie er,
dann fällt er über den gleich her

und redet endlos auf ihn ein,
will dadurch überzeugend sein.
In Wahrheit quatscht er jeden platt,
der eine and're Meinung hat.

In seinem Schleim der Arroganz,
da gibt es keine Toleranz.
Doch will er ja das Beste nur
(im Notfall auch als Diktatur).

Auch, wenn's die Leute noch so quält,
nur seine Sicht der Dinge zählt,
und diese gibt ihm schließlich Recht:
Der Rest der Welt ist nämlich schlecht!

So kämpft er für 'ne bess're Welt,
die allen Menschen gut gefällt.
Doch die ist so beklemmend klein,
da passen längst nicht alle rein.

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

Version vom 30. 10. 2011 23:06

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Karinina
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Registriert: Jan 2010

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Hier ist das Gedicht, ich hatte es schon mal dem Uwe (Duisburger) geschickt:

Freiheit
von Ludwig Thoma

Mit gelad'ner Schießpistole
kommt ein Mann, und "Halt!"
- schreit er- "deine Wahlparole!
Oder du bist kalt!"

"Teurer Freund, es will mir scheinen",
sprach ich kurz und schlicht,-
"Jeder kann es anders meinen,
oder etwa nicht?"

" Nein! - So schrie er wutentbronnen,
"Freiheit ist's Panier.
Du bist nicht wie ich gesonnen!"
Und er schoß nach mir.

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