Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
245 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Der Fall G.
Eingestellt am 20. 12. 2001 14:05


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Causemann
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2001

Werke: 15
Kommentare: 3
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Causemann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

beep ...

Dr. Cheffe:
Ach Fräulein Meier, verbinden Sie mich doch mal mit Petersen. Und dann bitte heute nur ein Stück Zucker in den Kaffee, Sie wissen schon. Ach ja, und wenn Sie mir die Akte G. heraussuchen könnten. Danke.

Frl. Meier:
G-Punkt? Aber Herr Dr., Sie kleines Schweinchen. Oh, Sie meinen ... selbstverständlich, sofort ... brimm ... brimm ... Hallo Petie, Schätzchen, mein großer starker Löwe, hör’ mal, der Cheffe will was von dir. Soll ich dich gleich durchstellen oder wie wär’s: Ich könnte gerade jetzt hier mit dir am Telefon ... du weißt schon, wie letzte Nacht ... wir haben’s doch noch nie am Telefon ... Wie? Was? Herr Petersen ist krank? Achso - hihi - ja - gut, danke ... beep ... Dr. Cheffe? Ja, also Petersen ist krank. Was soll ich-

Dr. Cheffe:
Petersen KRANK? Ich war in den ganzen 28 Jahren, die ich nun schon hier in dieser ... ach vergessen Sie’s. Ich MUSS Petersen sprechen. Diese Sache ist von allergrößter Wichtigkeit. Rufen Sie ihn zuhause an. Holen Sie ihn aus dem Bett - oder aus dem Krankenhaus, wenn’s sein muss. Ich WILL, dass das heute erledigt wird.

Frl. Meier:
Jawohl Cheffe - Dr. Chef - sofort Herr - Sir ... brimm ... brimm ... brimm ...

Petersen:
Kkha-ähherrr hrrr-tschii ieh öhö öhö... Hä? ... Oh, Baby, du bist das. Sag’ das doch gleich. Dann kann ich mir das Gehus- ... Was? Ja, hatte heute einfach keine ... Wie? Och nö, jetzt nicht. Du weißt doch, am Telefon ist mir das immer so ... da komm’ ich einfach nicht in ... Ja, ich bin dein Löwe, aber ... Wo ist deine Hand gerade? ... Hör’ bitte sofort auf damit. Wenn der Cheffe plötzlich ...

Frl. Meier:
Aber deine Stimme macht mich so scharf, Baby. Was? Heute Abend? Na gut. Aber denk’ dran: Du entkommst mir nicht ... Achso, warte mal, der Cheffe wollte was von dir. Spielt sich wieder auf wie ... Soll ich dich durchstellen? Ok. ... beep ... Ja, Dr. Cheffe, ich hab’ Petersen am Apparat. Jawohl. Bitte sehr.

Dr. Cheffe:
Petersen? Na endlich. Wo sind Sie ... was machen ... Oh, Sie hören sich ja furchtbar an. Sind wohl wirklich krank, wie? Also hören Sie zu, wir müssen heute unbedingt die Sache mit G. zum Abschluss bringen. Was soll das heißen, Sie wissen nichts von G.? Na Gisela, meine Frau. Heute ist unser Hochzeitstag und ich hab’ noch kein Geschenk. Und Sie kennen sich doch so gut aus mit Frauen. Ah, Sie haben schon eine Idee? Sie meinen also ein ... Sind Sie sicher? Und Sie glauben, dass ... Gut. Danke. Und werden Sie wieder gesund, mann. ... beep ...

Dr. Cheffe:
Fräulein Meier? Ja, gehen Sie doch gleich mal los und besorgen Sie mir ein Halsband ... Was? Ja - nein, ich meine ein Hundehalsband ... Und - ähm - so ein Löwenkostüm, sie wissen schon, wie beim Karneval ... Ja. Ach, und tun Sie mir bitte doch ZWEI Stück Zucker in den Kaffee, ja? Danke.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂĽck zu:  Humor und Satire Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!