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Leselupe.de > Gereimtes
Der Falsche
Eingestellt am 17. 01. 2003 14:32


Autor
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Wiske
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Deine Lippen an meinem Mund
sanft zupfend, nasse Z├Ąrtlichkeit

Deine H├Ąnde an meinem Hals
rauh verpackte Sinnlichkeit

Deine Stimme an meinem Ohr
leise gesprochene L├╝sternheit

Deine Augen sehen zu mir empor
nimm mich mit, ich bin bereit



"Willst Du das wirklich, einmal mehr?"
"Bitte tu es, ich brauche Dich so sehr!"

Die H├Ąnde vollf├╝hren einen erotischen Tanz
Ihre Augen gro├č, voll verlangendem Glanz

Sie b├Ąumt sich auf, ihr Atmen geht schneller
Ihre Stimme schl├Ągt um, wird pl├Âtzlich heller

"Mach weiter, oh Gott h├Âre niemals auf!"
und die Dinge nehmen ihren Lauf...


Sie verschlingt seinen K├Ârper, ist wie besessen
sie will ihn besitzen, ihn nie mehr vergessen

"Was ist es, was Dir an mir so gef├Ąllt?
Sag mir, wie ist es um Dich bestellt?"

"Kann nicht ohne Dich, Deinen K├Ârper sein,
lass mich nie mehr so lange allein!"



Einen Tag sp├Ąter ist er wieder abgereist
drau├čen liegt Schnee, die Strassen sind verei├čt

Sie wird auf ihn warten, wie jedes Mal
Sie seufzt leise auf, eine innere Qual

Zu wissen, da├č er nicht zu ihr geh├Ârt
zu wissen, da├č er nicht nur sie bet├Ârt

Zu lange geht dieses Spiel mittlerweile
Immer auf dem Sprung, immer in Eile

Sie will ihn daf├╝r gerne hassen
sie schafft es nicht, von ihm zu lassen

Wieder wird eine Woche vergehen
bis sie sich endlich wiedersehen

Ich liebe ihn, es wird nie aufh├Âren
vielleicht wird es mich irgendwann nicht mehr st├Âren

Doch sie wei├č,da├č sie es nicht mehr lange schafft
denn dazu hat sie einfach nicht die Kraft

Die wahre Liebe, mit dem falschen Mann
sie sp├╝rt, da├č diese auch zerst├Âren kann


__________________
***Erfahrung ist nicht das, was einem zust├Â├čt. Erfahrung ist das, was man daraus macht, was einem zust├Â├čt***

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Waldemar Hammel
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Sehr gut! Sind wahre Begebenheiten aus dem Alltag (so lernte ich meine Frau kennen!). Du hast die Sache in sehr lebendiger, warmer Sprache geschildert, kommt bei mir voll an, und fast jedes Wort daran stimmt mit meinem Erleben ├╝berein!
----
Einige Rechtschreibs verunzieren:

"Mach weiter, oh Gott h├Âre [niemlas] auf!"
(niemals)

drau├čen liegt Schnee, die Strassen sind [vereisst]
(vereist)

Doch sie wei├č[, das] sie es nicht mehr lange schafft
(sie wei├č, da├č...)
----

"Ich liebe ihn, es wird nie aufh├Âren
vielleicht wird es mich irgendwann nicht mehr st├Âren.."

Doch!, das h├Ârt genau dann auf, wenn sie ihn zuletzt f├╝r sich hat! Denn dann kommt die Rache f├╝r das lange Leidenlassen! (eigene Erfahrung)
Auch, da├č Solches nach einiger Zeit m├╝rbe und kaputt macht, hast Du v├Âllig richtig geschildert (gibt sogar B├╝cher dr├╝ber), und man kann sich dann nur noch "einigen" auf "ganz oder garnicht". (Gilt aber halt alles nur f├╝r monogame Beziehungen in unserem Kulturkreis, ├╝ber welche die Allermeisten (leider) nicht hinausdenken k├Ânnen/ wollen.)


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Wiske
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Aus falsch wurde richtig

Ich danke Dir f├╝r die Verbesserungen! Habe die Fehler korrigiert.

Fein, da├č Du Dich in hier wiederfinden konntest; ich finde es auch immer wieder sch├Ân Erlebtes auf diese Art und Weise nachlesen zu k├Ânnen: vertraut/bekannt/nachempfunden und doch v├Âllig anders..

Gerade solche Themen kann man gar nicht oft genug be-um-aufschreiben!!

Have a nice WE

Hezlichst
Wiske
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lapismont
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Hallo wiske,

ein lustvolles Gedicht mir z├╝gigen Reimen hast Du geschrieben, schade nur, das der Rhythmus etwas uneinheitlich ist.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Wiske
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Ich

Hi lap,

Danke Dir f├╝r diesen Hinweis - Das hier ist mein erstes Werk
was das Reimen betrifft - Wie Du v├Âllig zurecht sagst, ist das mit dem Rhythmus noch so eine Sache

Mal sehen was die Zukunft bringt...

Herzlichst
Wiske



__________________
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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

ja, so gings mir auch beim lesen. inhaltlich sehr treffend und sch├Ân, aber beim lesen bin ich ein paar mal heftig gestolpert.
ein kleiner tipp: lies es dir noch mal laut durch, so bekommst du mehr gef├╝hl f├╝r den rhythmus.

die kaffeehausintellektuelle

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