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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Ferrari-Klau – absolut easy!
Eingestellt am 15. 03. 2018 22:47


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gondoliere
One-Hit-Wonder-Autor
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Der Ferrari-Klau – absolut easy!

In einem Akt von Selbstironie lässt Horst, der Wirt der 'Roten Laterne', jede Nacht um viertel vor zwei Falkos berühmtes Stück "Der Kommissar" auf der Schänkenbeschallung laufen. Die Stammgäste kennen das schon. Für die unwissenden Landeier, die auf der Suche nach dem Abenteuer im "Milieu" der Großstadt hier hängengeblieben sind, brüllt er nach den ersten Takten "letzte Bestellung" und dreht die Lautstärke etwas auf: "Drah di net um, der Kommissar geht um...".

Rechtzeitig zu diesem Zeitpunkt schneite am Donnerstagabend auch Hardy herein und zwar im wörtlichen Sinne. Draußen herrschte ein für hiesige Verhältnisse selten heftiges Schneegestöber. Aus dem Windfang hörte man, wie er den Schneematsch von den Motorradstiefeln trampelte und sich den weißen Belag von der Kutte mit dem Emblem seiner Harley-Gang klopfte. Er war zu Fuß unterwegs, weil sein "Moped" während der Wintermonate abgemeldet in Horsts Bretterschuppen stand. Bevor er den schweren Filzvorhang des Windfangs zur Seite schob, setzte er sich die dunkelgrüne Ray-Ban auf.

Da stand er nun in Pose wie jedes Mal, wenn er sein Stammlokal betrat, also praktisch allabendlich: breitbeinig, in schwarzer Ledermontur, über dem Wanst spreizte sich die offene Jacke mit der Kutte. In seinem Rübezahl-Bart hatten sich ein paar Flocken verfangen, die jetzt zu Wassertropfen schmolzen. Gezielt ging er auf einen der Tische zu und knallte seine hundertzwanzig Kilo auf den letzten der freien Stühle, die ansonsten von drei Kumpels belegt waren. Kaum saß er und hatte sein "Gedeck" erhalten, eine Halbe plus doppelten Wodka, war auch schon Luigi von seinem Barhocker gerutscht und stand neben ihm. Er brauchte sich kaum zu bücken, um Hardy etwas ins Ohr zu flüstern. Luigi kam aus Sizilien, war früher ein erfolgreicher Jockey gewesen und folglich heute noch eine halbe Portion. Wegen eines Unfalls beim letzten Rennen vor einigen Jahren hatte er umsatteln müssen und machte jetzt in Gebrauchtwagen, und zwar den besseren. Hardy brummte und stürzte das Scharfgetränk in den Rachen. Dann stemmte er sich hoch, packte die Halbe und folgte dem schmächtigen Sizilianer ins Hinterzimmer, wo Stammgäste ungestört Geschäfte besprechen können.

"Also," begann Luigi in gebrochenem Deutsch: "Habe ich eine Job für dich. Absolut easy und sicher. Musst du nur eine Auto von hier an Container-Bahnhof fahren. Una Ferrari." Bei den letzten beiden Worten bekam Luigis Stimme einen heiligen Hauch, als würde er La Santa Madonna anrufen. "Bekommst du dreihundert dafür. Wolle mache die Job?"

"Mal langsam, amigo." Hardys Sprachkenntnisse waren nicht so feinjustiert, dass er den Unterschied zwischen Amigo und Amico kannte. Das war aber auch völlig nebensächlich. Viel mehr wollte er erfahren, wie easy und sicher der Job tatsächlich war, wann die Sache steigen sollte, wie sie ablaufen sollte. Als er alles wusste, verlangte er als Anzahlung die Hälfte. Er bekam sie in Form von drei exakt in der Mitte auseinander gerissenen Hundert-Euro-Scheinen, begleitet von Luigis Worten: "Sage ich immer: Sicher ist sicher." Dann kicherte er heiser und verschwand. Hardy ärgerte sich zwar über die Zahlungsweise, akzeptierte aber als Profi, dass Luigi auf Nummer Sicher gehen wollte.

Ein paar Tage später, nachts als Hardy den Anruf bekommen hatte und Horst wieder "letzte Bestellung" zu Falkos Kommissar gebrüllt hatte, machte er sich auf zur Tiefgarage nahe dem Stadtzentrum, über der vor kurzem eine riesige Shopping-Mall mit einem Wohnturm entstanden war. Im separaten Parkbereich der "Wolke 7" – so heißt der Wohnturm – stehen die dicken Daimlers und schicken Porsches der Bewohner. Auch die rote Flunder hatte dort ihren Platz.
"Auto ist offen," hatte Luigi ihm erklärt. "Mußt du nur einsteigen. Schlüssel schon stecken, dann drehen und Startknopf drücken. Aber nur ganz, ganz wenig geben Gas, weil zu laut. Und ganz langsam aus Garage fahren! Auf Straße nur fünfzig, wegen Polizia!"

Hardy vermutete zu Recht, dass dieses Fahrzeug nicht Luigi gehörte, und ziemlich sicher hatte er sich auch nicht legal den Zutritt dazu verschafft. Aber das war ihm egal. Im Gegenteil, je weniger er wusste, desto besser. Die ganze Sache war also absolut easy, und dreihundert Euro für eine halbstündige Fahrt mit einem Ferrari zum Container-Verladebahnhof der Bahn war gutes und leicht verdientes Geld. Trotzdem – eine Sache gefiel ihm nicht, als er vor dem Ferrari stand. Auf dessen Motorhaube (oder hatte ein Ferrari den Motor hinten?) prangte nämlich ein kapitaler, sorry, Scheißhaufen. Offenbar menschlichen Ursprungs und ganz frisch, denn er roch noch ziemlich penetrant. Davon hatte der Sizilianer kein Wort gesagt. Hardy fragte sich nicht, warum jemand ausgerechnet auf einem Ferrari seine Notdurft verrichten musste, und dann auch noch in einem solchen Ausmaß. Er überlegte nur, was er machen sollte und blickte sich um. Kein Luigi zu sehen, auch sonst niemand. Einen Moment war er ratlos. Entfernen konnte er den Haufen nicht, weil weit und breit kein geeignetes Hilfsmittel für solcherlei Unterfangen zu finden war. Andererseits, wegen eines Scheißhaufens auf der Motorhaube den Job zu schmeißen, kam nicht in Frage. Dreihundert sind dreihundert. Als offizieller Hartzer war er froh um jedes Taschengeld. Also beschloss Hardy, das Exkrement unangetastet zu lassen. Schließlich war es nicht sein Auto.

Das Einsteigen war schwierig. Ein Ferrari ist bekanntlich ein Sportwagen und erwartet deshalb von seinem Fahrer ein Mindestmaß an Sportlichkeit. Die war aber bei Hardys Körperfülle nicht gegeben. Erst nach mehreren Versuchen hatte er seinen fetten Hintern in die Polsterwanne des Fahrersitzes gequetscht. Die Seitenwangen der Rückenlehne drückten unangenehm in die Fettwülste unterhalb der Arme. Es dauerte auch eine Weile, bis er die Tasten der elektrischen Sitzverstellung und die passende Sitzposition gefunden hatte. Bei der Suche entdeckte er aber den Schlüssel im Zündschloss, genau wie Luigi erklärt hatte. Also alles bestens. Der Motor sprang auf Anhieb an und veranstaltete schon im Leerlauf ein sonores Röhren. Jetzt nichts wie weg, bloß kein Aufsehen erregen wegen des Lärms. Schon nach nur einmaligem Abwürgen des Motors schaffte es Hardy ganz langsam aus der Parkbucht, dann zwei Schleifen bis zur Rampe der Ausfahrt. Da würgte er nochmal ab, weil er sich nicht getraut hatte, mehr Gas zu geben. Endlich draußen. Scheinwerfer und Scheibenwischer einschalten. Es regnete, der Schnee der Tage zuvor war abgetaut. Also auch das absolut easy. An der Ampel bog er auf die Hauptstraße ein, die nach Norden Richtung Container-Terminal führt.

Anfänglich ging alles gut. Er fuhr die vorgeschriebenen fünfzig Stundenkilometer, im dritten Gang absichtlich untertourig, um eventuelle Polizeistreifen nicht auf sich aufmerksam zu machen. "Obwohl," dachte er sich, "womöglich ist den Bullen genau das verdächtig: ein langsam fahrender Ferrari." Trotzdem hielt er sich an die strikte Anordnung von Luigi – bis zu der Stelle, wo das gelbe Verkehrsschild steht mit dem Ortsnamen und dem roten Diagonalbalken darüber. Das Ende der Ortschaft ist zugleich der Anfang einer langgezogenen Rechtskurve.

Natürlich konnte Hardy es kaum erwarten. Es juckte ihn gewaltig im Gasfuß. Einmal, nur einmal, wollte er dem Geschoß die Sporen geben. Also schaltete er noch in der Kurve einen Gang tiefer, gab Gas, der Motor brüllte auf. Wie ein Brett lag die Flunder auf der nassen Straße, hielt Spur wie auf Schienen. Er spürte die Querbeschleunigung, wie sie die Masse seines Oberkörpers gegen die linke Seitenwange der Rückenlehne presste. Auch sein eingeklemmtes Sitzfleisch verschob sich im Bereich des noch Möglichen nach links.

"Einfach geil", dachte er genau in dem Moment, als er ein klatschendes Geräusch hörte und in ebenfalls demselben Moment nichts mehr sah. Das erschreckte ihn so sehr, dass er das Lenkrad verriss. Verzögerungslos wechselte das Auto die Richtung, Hardy steuerte ruckartig dagegen, der Wagen folgte prompt. Er kam nicht ins Schleudern – ein Ferrari doch nicht! Trotzdem krachte und knirschte es plötzlich unangenehm. Hardy hörte ein schabendes Geräusch am ganzen Fahrzeug entlang. "Die Leitplanke", schoss ihm durch den Kopf. Sofort war er vom Gas gegangen, hatte eine Vollbremsung hingelegt, sogar zum dritten Mal den Motor abgewürgt, aber auch ein Ferrari kommt nicht augenblicklich zum Stehen.

Endlich war Ruhe. Geschockt saß er da. In völliger Stille beobachtete er, wie sich auf der Windschutzscheibe von oben nach unten Regenwasser-Rinnsale durch einen schleimigbraunen Belag bahnten.
"Heilige Scheiße!" fluchte er. Ja! Verdammt! Die hatte er völlig vergessen.





Version vom 15. 03. 2018 22:47

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Weltenwandler
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Hallo Gondoliere,

danke für deine Geschichte.
Ich finde sie recht amüsant, gut zu lesen, aber etwas flach im Abgang

Wieso gut?

Du schreibst anschaulich, verwendest gute Beschreibungen und bleibst dem Erzählstil treu.

Die Geschichte hat eine klare Struktur, ist verständlich und hat eine Pointe.

Wenn man so will, kann man deine Geschichte lustig finden. Inwiefern und ob ist individuell ^^

Was kann man anders machen?


1: Vielleicht musst du Luigis Akzent etwas abschwächen, indem du die wörtlichen Reden ersetzt. Ein bisschen - wörtlich - gebrochenes Deutsch ist O.K., zu viel würde ich vermeiden.

2: Zum Erzählstil. Finde ich passend zur Thematik, nur bei einigen Stellen wirkt es fehl am Platz, z.B

quote:
Gezielt ging er auf einen der Tische zu und knallte seine hundertzwanzig Kilo auf den letzten der freien Stühle, die ansonsten von drei Kumpels belegt waren. Kaum saß er und hatte sein Gedeck vor sich, das aus einer Halben plus doppeltem Wodka bestand,

Die "Halbe" Bier ist zwar eine gängige Ausdrucksweise, ist in geschriebenen Texten meiner Meinung nach unschön. Das Wort "Gedeck" habe ich noch nie in einer Bar gehört - vielleicht liegt das aber auch an mir.
quote:
Dort kam er aber niemals an.

Ab hier wird die Geschichte leider etwas vorhersehbar.



3: Wenn du eine Kurzgeschichte schreibst, sollten - meiner Meinung nach - alle Elemente essenziell sein. Deinen ersten Absatz brauchen wir für die Geschichte nicht, der Teil mit Luigi ist etwas zu lang geraten. Möglicherweise reicht zur Hinführung an den "Scheißhaufen" schon eine kleine Einleitung, in der Hardy von der Bar in Richtung Garage läuft und sich an das Gespräch erinnert.




4: Ob der erste Teil der Geschichte redundant ist, ist diskutierbar. Er ist jedoch im Vergleich zum Schluss der Geschichte sehr gelungen. Leider ist der etwas vorhersehbare Schluss recht dünn. Wieso kackt denn nun jemand auf das Auto? Und was passiert danach? Was soll aus dieser Geschichte hervorgehen? Falls du nur auf die Witz-Seite gehen willst, muss es etwas skurriler werden. Wie genau, kann ich leider nicht genau sagen, aber vielleicht fällt dir ja was ein



Insgesamt ist es also, wenn der Schluss aufgepeppt wird, eine kurzweilige Geschichte mit einer coolen Atmosphäre. Vielleicht hilft es, beim nächsten Mal, den Humor mit der eigentlich sehr ernsten Thematik noch stärker zu verbinden.
Ich hoffe, dir etwas weitergeholfen zu haben!

Viele Grüße
Tobid




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gondoliere
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Lieber Tobid,
vielen Dank für deine konstruktiven Anmerkungen.

Vorweggenommen, zu 4. : Vielleicht hätte ich begleitend zu der Geschichte erwähnen sollen, dass es sich um eine Episode aus dem Roman handelt, an dem ich gerade schreibe. Ich habe sie nur ein wenig der "Kurzgeschichten"-Dramatik angepasst. Daher der erste Hinweis "Aber das ist eine andere Geschichte" und die fehlende Erklärung, wie der Scheißhaufen auf den Ferrari kommt. Im Roman wird in beiden Fällen ausführlich darauf eingegangen, so weit jedenfalls die momentane Planung. In der Kurzgeschichte versuche ich, die Frage nach dem Grund des Haufens dadurch zu umgehen, dass ich Hardy nicht weiter darüber nachdenken lasse, da er andere "Denk"probleme zu bewältigen hat.

Ja, die Geschichte soll amüsant sein – aber nicht lustig und schon gar nicht witzig!

zu 1. Du hast Recht: Mit der Wiedergabe von Dialekt und, wie hier, gebrochenem Deutsch, muss man vorsichtig sein. Ich glaube, ich sollte die Passagen tatsächlich entschärfen.

zu 2. Dass du den Begriff Gedeck für ein Zweierset "Halbe + Schnaps" nicht kennst, ist kein Bildungsdefizit. Ich kenne ihn von einem Freund, der sein alkfreies Hefeweizen zusammen mit einem Ouzo :-/ in seiner Stammkneipe so bestellt. Ich habe den Begriff von ihm geklaut. Man könnte auch sagen: Ich habe den Begriff samt semantischer Bedeutung als Neologismus in die Literatur eingeführt :-)

Statt der "Halben" fiel mir als nächstliegende Alternative "ein Glas Bier" ein, was mir im Kontext zu spießig erschien. Aber ich könnte den ganzen Satz umformulieren, so dass er etwas weniger hölzern daherkommt: "Kaum saß er und hatte sein "Gedeck" vor sich – eine Halbe plus doppeltem Wodka -, war auch schon .... "

zu 3. Dass eine Kurzgeschichte straff erzählt sein sollte, darin stimme ich dir zu. Man kann's aber auch übertreiben. Ich bin der Meinung, dass der Leser auch die Lust am Erzählen spüren will und das auch honoriert. Das versuche ich, in jeder meiner Kurzgeschichten zu vermitteln.

Du hälst den ersten Absatz für entbehrlich, ich nicht: Er ist 1. formal die Einleitung, die zu jeder Geschichte gehört und 2. führt sie ins typische Milieu ein und ist mit (hier) 7 Zeilen m.E. straff gefasst.

Und dass die Geschichte etwas vorhersehbar wird, das heißt, dass der Leser bezüglich des Scheißhaufens etwas vermutet, liegt in der Natur der Sache. Das ist aber m.E. kein Problem. Oder glaubst du, dass man schon hier erkennen kann, dass der Kot dem Hardy an die Windschutzscheibe klatscht? Hinsichtlich der "dünnen" Pointe überlasse ich die Bewertung gern dem Urteilsvermögen des einzelnen Lesers.

Lieber Tobid,
nichts für ungut! Sei unbesorgt, ich bin weder empfindlich noch beleidigt. Du hast deine Eindrücke fair geschildert und ich habe versucht, in gleicher Weise darauf einzugehen. Ich hoffe das ist mir gelungen. Textarbeit lebt vom Austausch ;-)

Freundliche Grüße
Gondoliere

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Lord Nelson
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Hi Gondoliere,

du hast eine lockere Schreibe und die Szenen waren recht anschaulich beschrieben. Der Italo-Dialekt war amüsant zu lesen, aber auch mir würde etwas weniger davon genügen.

Was die Pointe anbelangt: nachdem du den dicken Haufen so deftig beschrieben hast, war das Ende spätestens beim Beschleunigen nicht anders zu erwarten. Der Unfallhergang ist dennoch nicht ganz plausibel beschrieben. Ein auf die Windschutzscheibe platschender Haufen - sei er auch noch so groß - dunkelt niemals das Restlicht so stark ab, dass der Fahrer sich für "blind" halten muss. Vielleicht würde ein normaler Schreck schon ausreichen, um zum Unfall zu führen.

Mal ganz ehrlich: Eigentlich will ich mir das alles gar nicht so genau vorstellen. Mir persönlich macht der sehr unappetitliche Gag nicht gerade Lust auf mehr - geschweige denn auf einen ganzen Roman. Aber das mögen andere Leser vielleicht anders beurteilen.

Viele Grüße
Lord Nelson

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