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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Finger
Eingestellt am 07. 09. 2016 16:39


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Loren
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2016

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Es knarzte. Das Bett, die Wand, f├╝r einen Moment alles. Sie sa├č da und konnte gar nicht schnell genug reagieren. Eigentlich war sie davon ausgegangen, dass ihre Mitbewohnerin diesen vergn├╝glichen Teil schon ausgiebig genossen hatte als noch mehr los war und es rundum lauter war in der WG. Aber anscheinend nicht. Und da, inmitten ihrer gesch├Ąftigen Stille vorm PC h├Ârte sie nun beide keuchen und st├Âhnen. Sie grinste in sich rein. Endlich hatte Rahel auch mal ihren Spa├č. ├ťberhaupt schien die Leidenschaft bei dieser Aff├Ąre besonders intensiv- sonst h├Ątte die sonst so verantwortungsbewusste Freundin sich nie spontan frei genommen. Lena sa├č dort im Wohnzimmer erst leicht peinlich ber├╝hrt von diesen intimen Ger├Ąuschen. Bald schon grinste sie dann in sich herein und fing an in eigenen Erinnerungen zu schwelgen.

In ihrer Fantasie stand sie auf und ging aus dem Wohnzimmer in ihr Zimmer, noch rechtzeitig um zu sehen wie die Lena der Vergangenheit dort mit Robert stand. Robert war ein Anh├Ąnger der freien Liebe gewesen. Spannende Werte und spannende Unterhaltungen. Sie teilte nicht alles mit ihm, aber das war ja egal. Denn noch spannender war der Sex. Robert hatte ja offensichtlich viel ├ťbung. Sie lernten sich zuf├Ąllig bei einer wilden Party kennen. An dem Abend schien jeder mit jedem zu knutschen. Da war ihr klar, dass sie sich wiedersehen w├╝rden. Nachdem sie sich auf ein Bier getroffen hatten und das mit dem K├╝ssen wiederholt hatten standen sie nun in ihrem Zimmer. Eben diese tolle Szene wollte sie nochmal ersp├╝ren. Dieses s├╝├če Detail aus ihrem Sexleben. Sie begann sich auf ihrem Stuhl zu ber├╝hren und erinnerte sich: Er sah so wunderbar alternativ aus und eigentlich gar nicht ihr Typ- dennoch gut aussehend. Sch├Âner Bizeps und so. Lena war damals etwas aufgeregt gewesen. Sie wusste, dass es mit ihm eher eine triebgesteuerte Sache werden w├╝rde und konnte es gar nicht erwarten, dass er sein Testosteron verspr├╝hte. Sicher hatte sie auch einige Erfahrung, allerdings nicht mit dieser Sorte Liebhaber, nicht mit der freien Liebe. Wie er sie alleine schon fest hielt beim K├╝ssen. Mit diesem begierigen und zugleich noch anmutigen Griff, der sie vollkommen feucht werden lie├č. Und nein, er hatte ihr jetzt auch nicht die Klamotten vom Leib gerissen (wie vielleicht zu erwarten war). Er hatte sie einfach recht schnell und unkompliziert davon befreit und sich selber auch. Dann hatte er sie umgedreht und sich von hinten an sie geschmiegt. Sie unterbrach das Ganze nur kurz um die Musik lauter zu drehen. Ihr war schon ganz schummerig vor Geilheit. Sie wusste, sie w├╝rden ja laut werden und da war es in der WG besser schon Mal vorzusorgen. Schlie├člich wollte sie sich fallen lassen k├Ânnen. Er schaute sie bei ihren Bewegungen genau an und tolerierte nur ungern ihre kurzfristige Abwesenheit. Das lie├č er sie dann auch sp├╝ren. Denn als sie sich wieder zu ihm drehte f├╝hrte er kurzer Hand seinen Finger in sie ein. Sie war so feucht dass der Finger schnell in ihr verschwand. ├ťberrascht davon, dass er nicht lang fackelte war sie auch nicht. Im Gegenteil- sie war begeistert. So hatte sie das Ganze erahnt. Dazu bewegte sie ein wenig ihre H├╝fte und verlangte nach mehr. Nach einer tieferen Penetration. Und nun, da er seinen Finger in ihr hatte, nutze er diesen wie einen Haken mit dem er sie durch den Raum zu ihrem Bett zog. ├ťberrascht und gleichzeitig total angetan von dieser Art der F├╝hrung lie├č sie sich ziehen und landete in den weichen KissenÔÇŽ




Den Finger immer noch in ihr k├╝sste er sie so lange bis sie nach Luft schnappen musste. Als sie laut aufatmete dr├╝ckte er sie mit seinem Gewicht leicht zur├╝ck in die Kissen. Wie im Rausch ergab sie sich und lie├č ihn gew├Ąhren. Bald nahm Robert seinen Finger raus und lie├č sie daran saugen. Dabei schaute Lena ihn verhei├čungsvoll an. Zumindest glaubte sie, dass sie ihn so ansah. War ja auch egal was sie glaubte. Sie genoss es einfach und sah ihn dabei an. Umspielte die Fingerkuppe mit ihrer Zunge und stellte sich seinen harten Schwanz dabei vor. Sie hatte schon gesehen, dass er gut best├╝ckt war. Gesp├╝rt hatte sie es auch als er sich an sie gedr├╝ckt hatte. Sie war drauf und dran seinen Finger aus dem Mund zu nehmen und mit seinem Penis zu ersetzen aber in dem Moment f├╝hrte er sein hartes Glied schon in sie ein. Mit einem ersten bestimmten, wenn auch noch dezenten Sto├č war er in sie eingedrungen. Lena sp├╝rte wie sich ihre Muskeln zusammenzogen und ihre H├╝fte sich ihm entgegen streckte. Sie wollte mehr davon. Mehr St├Â├če. W├Ąhrend sie an seinem Finger weiter lutschen durfte begann er sie immer wieder aufs Neue auszuf├╝llen. Sie lie├č sich auf seinen Rhythmus ein und mit jedem Sto├č f├╝hlte sie sich noch geiler. Dann entzog er ihr den Finger. Schon fast beleidigt sah sie ihn an. Fast so, als ob er ihr sagen wollte: ÔÇ×sei nicht traurig, du wirst noch Spa├č habenÔÇť Begann er sie f├╝r ein paar Sekunden richtig hart ran zu nehmen. Daf├╝r hob er sie an ihrer H├╝fte hoch und warf die Bein ├╝ber seine Schultern. Was ein geiler Kerl.
Und als sie abermals nach Luft schnappte lie├č er sie wieder niedersinken und es folgten die St├Â├če im Rhythmus von vorher. Sie hatte einen Moment sich zu orientieren. Ihre Hand strich entlang seiner haarigen Brust und hielt sich darin ein wenig fest bevor er wieder st├Ąrker und tiefer in sie fuhr. Es war animalisch. Sie sah in seinen Augen reine Lust. Er war vollkommen bei dem, was sich in ihrem Zimmer abspielte. Er packte ihre Br├╝ste. Nicht dieses z├Ąrtliche Streicheln. Nein, er packte so richtig zu. So dass ihre harten Nippel dabei leicht schmerzten. Nicht zu stark aber gerade genug um sie in einen wohligen Schauer zu versetzen. Und als sie wieder keuchend nach Luft schnappte hielt er ihr den Hals etwas zu. Sie hatte davon geh├Ârt aber es noch nie erlebt. Sie fragte sich ob sie das wohl mochte? Als allgemein neugieriger Mensch war sie nat├╝rlich bereit auch Neues auszuprobieren aber im ersten Moment kam sie sich schon komisch vor. So halb gew├╝rgt zu werdenÔÇŽ wobei das war zu viel gesagt. Es war ja ganz, ganz leicht. Dennoch. War sie der devote Typ? Aber es war keine Zeit um sich diese prinzipiellen Fragen zu stellen. Nein. Sie lie├č sich gehen. Sie lie├č sich darauf ein und stellte fest, dass sie es genoss wie er mit seinen Lenden immerzu gegen sie prallte und sie dabei nach Luft gierte. Das Bett quietschte, die Wand und alles andere auch. Und dann, nach ein paar weiteren St├Â├čen hatte diese Geilheit, die sich den ganzen Abend mit ihm und in ihm aufgebaut hatte, auch ihren H├Âhepunkt erreicht. Sie konnte nicht mal genau sagen ob sie kam weil es einfach alles so krass war. Aber sie konnte ziemlich genau sagen, dass er kam, denn er spritze ihren ganzen Bauch voll. Zufrieden betrachtete sie sein Werk und er lie├č sich grinsend neben sie fallen.

Sie lie├č sich diese Szenen noch ein paar Mal vor ihrem inneren Auge und auf ihrer inneren Zunge zergehen w├Ąhrend sie sich mit ihren Fingern liebkoste. Als sie die Bilder ein drittes oder viertes Mal vor sich sah kam sie auch. Ihren eigenen Finger zu einem Haken verspannt und mit vielen gen├╝sslichen Erinnerungen. Sie nahm wahr wie sich ihr K├Ârper kurz aufb├Ąumte und dann zur├╝ck auf den Stuhl im Wohnzimmer sank. Um sie herum war bereits Stille eingekehrt.




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Der G-Punkt liegt in der Fantasie

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Rumpelsstilzchen
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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
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Diese Geschichte gef├Ąllt mir gut, liebe Loren,

und da ich denke, dass Du neben der Begr├╝├čung auch gerne ein paar Bemerkungen zu Deinem Text h├Âren willst, will ich Dir meinen ersten Eindruck sagen.

Deine Geschichte gef├Ąllt mir deshalb gut, weil sie im Wesentlichen ohne die ├╝blichen, nervt├Âtenden Begrifflichkeiten und das ebenso ├╝bliche ├ťberma├č an Detailbeschreibungen auskommt, und trotzdem bzw. gerade deshalb eine lebensechte erotische Stimmung erzeugt.

Sie ist glaubhaft erz├Ąhlt und entwickelt sich nachvollziehbar aus den anregenden Ger├Ąuschen des P├Ąrchens aus dem Nebenraum, die erregende Erinnerungen der Protagonistin freisetzen.

Ich kann mir Lena vorstellen, die sich auf ihrem Stuhl (irgendwie in Ruhe) selbst befriedigt und ich kann mir den so alternativ aussehenden Robert in ihrer Erinnerung vorstellen.

Die Beschreibung "begieriger und zugleich anmutiger Griff" macht mir aus der Sicht Lenas schon recht gut klar, was er tut und wie sie sich dabei f├╝hlt. Ein h├╝bsches, wirklichkeitsnahes Bild ist auch, wie sie sich kurz weg dreht, um die Musik lauter zu stellen und er sie dann, mit dem Finger in ihr, zum Bett hin bugsiert.

Robert selbst, den ich ein wenig ├Ąlter als Lena einsch├Ątze, wirkt auf mich so, als habe er einen Teil seiner Handlungen aus Pornofilmen gelernt, wie z.B. den feuchten Finger, an dem er Lena saugen l├Ąsst, den harten Griff ihrer Br├╝ste und das Zudr├╝cken ihres Halses. Dabei handelt es sich ja um g├Ąngige Handlungsklischees bestimmter Filmarten, die f├╝r Lena aber immerhin neu und aufregend sind.

Das Bett quietschte, die Wand und alles andere auch.

ist ├╝brigens ein wunderbarer Satz, von dem ich mir w├╝nsche, dass er absichtlich genau so geschrieben ist.

Lena gef├Ąllt mir ├╝berhaupt gut in ihrer etwas distanzierten Selbstbetrachtung w├Ąhrend des Geschehens, und wie sie am Ende zufrieden sein Werk auf ihrem Bauch betrachtet.

Soviel gef├╝hlsm├Ą├čiges Urteil f├╝r den Moment.
Und einen freundlichen, ermutigenden Gru├č von
gareth




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Wie h├Ąsslich ist ein schr├Ąges Treiben,
da lob ich mir mein tr├Ąges Schreiben.

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